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Welche sind die wichtigsten Eregnisse am Auferstehungstage Jesu?
Unterdessen hatten sich die frommen Frauen mit kostbaren Salben auf den Weg gemacht. Sie fürchteten, bei ihrem Grabgang von den Juden belästigt zu werden, weshalb sie sich schon sehr früh auf den Weg machten. Auch drängte sie, an seinem heiligen Leichnam so bald wie möglich das letzte Liebeswerk zu verrichten. Auf ihrem Weg machten sie sich Sorgen wegen des massiven Steins, der vor dem Eingang des Grabes lag und ihnen den Zutritt zum heiligen Leichnam verwehrte. „Wer wird uns den Stein vor der Tür des Grabes wegwälzen?”, sprachen sie zueinander. Der Stein war sehr groß und ihre Kräfte reichten bei weitem nicht aus, um ihn von der Stelle zu bringen. Als sie aber zum Grab kamen, bemerkten sie zu ihrem Erstaunen, dass der Stein bereits weggewälzt war. Maria Magdalena eilte sofort fort, um dies Petrus und Johannes zu berichten. Die beiden anderen Frauen traten näher zum Grab und erblickten zwei Engel in glänzenden Kleidern. Einer von ihnen sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten; er ist auferstanden und nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten. Sagt seinen Jüngern, dass er euch in Galiläa vorangeht; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“
Maria Magdalena war also die erste, die der auferstandene Jesus mit seiner Erscheinung begnadigte. Nach ihrer Bekehrung erwies sie sich als die treueste Jüngerin Jesu. Ihre glühende Liebe war der Grund, warum der Herr Maria Magdalena so hoch begnadigte. Doch nicht nur Maria Magdalena, sondern auch die anderen Frauen, die mit ihr bei der Morgendämmerung zum Grab gegangen waren, wurden würdig, eine Erscheinung Jesu zu erleben. Als sie beim Heiligen Grab ankamen, begegnete ihnen Jesus und sprach: „Seid gegrüßt! Fürchtet euch nicht! Geht und verkündet es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen. Dort werden sie mich sehen.” Dort werden sie mich sehen.“ Mt 28,8–10
Als die Frauen sich vom Heiligen Grab entfernt hatten und sich noch auf dem Weg zu den Aposteln befanden, wurde den Oberpriestern die Auferstehung des göttlichen Heilandes angezeigt.
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