7. Woche im Jahreskreis Dienstag Mk 9,30-37

Jesus Christus, der unser aller Diener geworden ist, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium belehrt Jesus seine Apostel. Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein. Sicher ist, dass die Apostel eine solche Rede noch nie gehört haben. Jesus verkündet etwas Neues, etwas Unerwartetes.
Jesus, du wolltest der Letzte und Diener aller sein. Herr, erbarme dich unser.
Du bist den Weg der Entsagung gegangen. Christus, erbarme dich unser.
Du hast dich der Bosheit der Welt ausgeliefert. Herr, erbarme dich unser.

Wie kann ich es ertragen, wenn die anderen bevorzugt werden? Kann ich zurücktreten und den anderen den Vortritt lassen? Kann ich mich freuen, wenn die anderen hervorragen, wenn sie besser und erfolgreicher sind?  Je notwendiger jemand ist, desto wertvoller ist seine Position. Es sind nicht die Titel, die über den Primat entscheiden. Am notwendigsten sind diejenigen, die einen Dienst für die anderen erfüllen. Die Einstellung Jesu zum Dienst soll uns beeinflussen. Wenn ich jemanden bewusst und freiwillig vorziehe, werde ich zum Geschenk für die anderen. Die Welt braucht nicht nur produktive Menschen, sondern auch diejenigen, die den Willen Gottes still erfüllen. Die Ehrungen, den Primat und den Ruhm überlassen wir den anderen. Wir bitten um die Gnade, unserem Beruf dienen zu dürfen.

Im Geist der Kinder Gottes, den uns Jesus Christus geschenkt hat, beten wir zum Vater.

Wer Christus in sein Leben aufnimmt, findet mit ihm Frieden. So bitten wir voll Vertrauen.

Selig sind die wie Kinder, die klein sind in dieser Welt und groß werden im Reich des Vaters.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.