Jesus Christus, der uns auf den Weg seiner Nachfolge gerufen hat,sei mit euch.
Ein Mann trat an Jesus heran und stellte ihm die Frage: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? Jesus antwortete ihm zunächst, dass er die Gebote Gottes befolgen müsse. Am Ende fügte Jesus hinzu: „Eines fehlt dir noch. Verkauf, was du besitzt, und folge mir nach. Es ist wichtig, zu erkennen, dass der Weg zur Vollkommenheit für jeden Menschen unterschiedlich ist. Jesus, du hast uns die Richtung unseres Lebens gezeigt. Herr, erbarme dich unser. Du hast uns zur Nachfolge deines Weges berufen. Christus, erbarme dich unser. Du hast uns den Reichtum des Vaters offenbart. Herr, erbarme dich unser. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Gebote Gottes die Grundlage bilden, die jeder einhalten sollte. Christus fordert jedoch etwas mehr von uns. Dieses „Etwas“ variiert von Person zu Person. Es muss nicht unbedingt das sein, was Jesus im heutigen Evangelium von dem Menschen verlangte, der nach Vollkommenheit strebte. Er verlangt vielmehr eine „Aneinanderreihung“ von Aspekten, die uns von Gott trennen. Oft handelt es sich um Dinge, die uns von großer Bedeutung sind, um solches, was uns am Herzen liegt. Wer nach Vollkommenheit strebt, kann keine Kompromisse eingehen. Dies bedeutet, dass Gott in unserem Leben an oberster Stelle stehen muss. Es gibt Menschen, die zwar an Gott glauben, jedoch für sie ist vieles wichtiger als Gott.
Damit wir zum Schatz des Himmels hinfinden, wagen wir, zum Vater zu beten. Die Christus nachfolgend, werden den Schatz des Himmelreiches finden. Damit wir ihn in seinem Frieden finden, bitten wir. Selig, die in allem den Willen Gottes tun und am letzten Tag gerettet werden. Lasst uns in Demut und Vertrauen die Wege gehen, die uns zu seinem Licht führen. Der Glaube, der uns vereint, erhellt die Dunkelheit des Zweifels und gibt uns Kraft. Wenn wir in der Gemeinschaft der Gläubigen zusammenstehen, wird unser Herz stärker und die Hoffnung blüht auf, wie eine Blume im Morgentau.
Wir bitten gemeinsam um die Führung des Heiligen Geistes, der uns leitet und lehrt, unseren Nächsten so zu lieben, wie wir uns selbst lieben. Möge unser Leben stets ein Zeugnis seiner Gnade und Liebe sein, und unsere Taten mögen die Herzen derjenigen berühren, die nach Wahrheit suchen.
In der Stille des Gebets finden wir einen Frieden, der uns über alle Verständnisse erheben kann. Es ist der Frieden, der das zurückbringt, was verloren schien, und den Verzweifelten neue Hoffnung gibt. Glücklich sind die Suchenden, denn sie werden finden, und die Türen des Himmels werden sich für sie öffnen.
Möge unser Leben ein Lobgesang für all das sein, was der Herr uns gibt, und mögen wir jeden Tag bewusst im Dienst für unsere Brüder und Schwestern leben. Lass uns niemals vergessen, dass der Schatz des Himmels in Freundlichkeit, Barmherzigkeit und im Teilen liegt. Wir bitten um die Kraft, diese Werte in unserem Alltag umzusetzen. Amen.