Dienstag 8.Woche im Jahres Mk 10, 28-31

Gott, der Herr, der uns in der kommenden Welt ewiges Leben schenken will, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium sagt Jesus, dass diejenigen, die um seinetwillen Haus, Brüder, Schwestern, Vater, Mutter oder Acker verlassen, das Hundertfache dafür erhalten werden. Diese Worte Jesu sind so klar, und doch wollen viele Menschen wegen ihm auf nichts verzichten. Sie sind „schlechte Kaufleute”.
Jesus, du hast uns das ewige Leben in deinem Reich verheißen. Herr, erbarme dich unser.
Du willst hundertfach vergelten, was wir Gutes tun. Christus, erbarme dich unser.
In deinem Reich werden die Letzten Erste sein. Herr, erbarme dich unser.
Niemand erwartet von uns, dass wir unser Haus und unser Auto verkaufen und den Armen verteilen. Aber auch das kann passieren. Gott interessiert sich dafür, wie wir uns dem Reichtum stellen. Es ist notwendig, sich zeitweise mit unserer Beziehung zu Geld und Vermögen auseinanderzusetzen. Das Sparbuch ist nicht unser Reisepass in den Himmel. In dieser Welt herrscht das Geld, aber nicht im Himmel. Wir bewundern diejenigen, die wegen des Evangeliums auf alles verzichteten, sich Gott restlos anvertrauten und von ihm erwarten, was sie brauchen. Ist das heutige Evangelium eine Utopie? Nein, auch heute gibt es Menschen, die wegen des Evangeliums alles verlassen.

Um zur kommenden Welt zu gelangen, dürfen wir als Kinder des ewigen Vaters beten.

Die kommende Welt wird eine Welt des Friedens sein. Wir bitten darum, in diesem Frieden den Weg zu finden.

Selig sind die, die Christus nachfolgen und in der kommenden Welt ewiges Leben erlangen.

Dieser Beitrag wurde unter Andere veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.