Dienstag der 20 Woche im Jahr Mt 19,23-30

Gott, der Herr, bei dem dem Menschen das Mögliche nicht möglich ist, sei mit euch.

Im heutigen Evangelium gibt Jesus die Antwort auf die Frage, was die, die um Christi willen, alles verließen, bekommen. Ist die heutige Menschheit, die Jesus versprochen hat, attraktiv?

Jesus, du willst uns  den Weg  des ewigen  Heiles  führen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  die Erneuerung  der  Welt verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst deinen Jüngern den Reichtum deiner Herrlichkeit. Herr, erbarme dich unser.

Jesus wird im heutigen Evangelium sagen, dass der Mensch auf alles verzichten muss, was seinetwegen geschieht. Und Jesus versprach hundertfache Belohnung nicht nur denen, die auf alles wie die Apostel verzichteten, weil man auf andere Weise auf alles verzichten kann. Zum Beispiel so, dass wir unsere Beziehung zu den Sachen, zu den Menschen und zu uns selbst ändern. Auf etwas verzichten /Reichtum, Frau, Kinder… Das bedeutet, Jesus Vorrang zu geben. Die Wahrheit ist, dass ein solcher Verzicht den Menschen sehr isoliert. Und weil dem Menschen nicht gut allein ist – das ist sogar gefährlich –, beginnt der einsame Mensch, eine neue übernatürliche Familie zu suchen. Aber in diesem Fall wird seine Beziehung zu ihr neu und anders. Er wird die Sachen derart besitzen, inwieweit sie dem Gottesreich dienen, und auf diese derart verzichten, inwieweit das Wachstum Gottes Reiches „vereiteln“ könnte. Die hundertfache Belohnung dürfen wir nicht im Sinne der Quantität (wir werden hundert Häuser haben), sondern als Qualität verstehen.

Uns ist ein Vielfaches von dem verheißen, was wir zu geben bereit sind. So wagen wir, zum Vater zu beten.
Wir werden gerettet, wenn wir Christus nachfolgen und im Frieden mit Gott leben.
Selig sind die, die Christus nachfolgen und in der neuen Schöpfung bei ihm sein werden.