Jesus Christus, der Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue sucht, sei mit euch!
Im heutigen Evangelium kritisiert Jesus die Schriftgelehrten und Pharisäer und nennt sie Heuchler und Blinde. Jesus wählt wirklich „scharfe Worte”. Das Volk hielt die Pharisäer hauptsächlich für fromme Menschen. Jesus aber ließ sich nicht durch ihre äußere Frömmigkeit täuschen.
Jesus, du schaust auf die Treue, mit der wir dir dienen. Herr, erbarme dich unser.
Du kamst, um alles nach dem Willen des Vaters zu tun. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns die Barmherzigkeit des Vaters offenbart. Herr, erbarme dich unser.
Du bist nicht gekommen, um die Menschen zu richten, sondern um sie zu erlösen. Du richtest nicht, sondern verurteilst. Und er verwendet die Schimpfwörter, von denen wir, wenn sie nicht im Evangelium stünden, uns nicht trauen würden, zu sagen, dass sie aus dem Mund Jesu stammen. Jesus verwendet diese Schimpfwörter immer, wenn er mit den Pharisäern konfrontiert ist. Und er benimmt sich ihnen gegenüber so, weil sie sich an die Buchstaben des Gesetzes klammerten und sich bei deren Einhaltung ein Gefühl von Gerechtigkeit und Sicherheit verschafften. Sie dachten, dass sie sich nicht an Gott wenden müssen. Sie brauchten seine Barmherzigkeit nicht und darum auch seinen Sohn nicht, der gekommen ist, um den Sündern zu helfen. Obwohl Jesus ihnen erklärte, dass sie sich irren, blieb diese Gruppe halsstarrig auf ihren Positionen.
Die Welt, in der wir leben, blendet und verführt uns. Damit wir den richtigen Weg finden, wollen wir zum Vater beten.
Wir erbitten vom Herrn seinen Frieden, damit wir lernen, barmherzig zu sein und einander zu vergeben.
Selig sind die, die frei sind von aller Heuchelei und Gott mit lauterem Herzen dienen.