Dienstag der 22 Woche im Jahr, Lk 4,31-37

Möge Jesus Christus, der mit göttlicher Vollmacht zu den Menschen sprach, bei euch sein.

Im heutigen Evangelium zeigt Jesus, dass er über Dämonen Macht hat. Viele Menschen glauben heute nicht an Dämonen. Aber auch heute gibt es Menschen, die von Satan besessen sind. Es gibt viele Beweise dafür.
Jesus, deine Worte und Taten zeugten von göttlicher Macht. Herr, erbarme dich unser.
Die bösen Geister haben dich als den Heiligen Gottes erkannt. Christus,erbarme dich unser.
Du kamst, um uns Menschen von der Schuld zu erlösen. Herr,erbarme dich unser.
Besessenheit ist eine böse Neigung, eine böse Leidenschaft, die den Menschen in die Sünde stürzt. Solche Neigungen sind zum Beispiel Sinnlichkeit, Hochmut, Zorn und Begierde..

Die Besessenheit, die vom Satan kommt, kann der Mensch nicht selbst verursachen. Gott lässt sie manchmal zu, um uns auf die Existenz des Satans aufmerksam zu machen. Die zweite Form der Besessenheit verursachen wir selbst. Durch schwere Sünden treiben wir Gott aus unserer Seele und öffnen dem Teufel die Tür. Die Liebe Gottes ist jedoch ausdauernder als unsere Liebe zu ihm. Gott sucht immer die Gelegenheit, um in unser Herz zu gelangen. Dazu ist auch unser Wille, unser Wollen notwendig. Der Herr ermahnt uns auf verschiedene Weise. Eine solche Ermahnung ist auch das Hören des Evangeliums. Und der Teufel wehrt sich immer und sagt: „Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Und seine Wirkung dauert manchmal lange in uns, weil wir nicht wissen, was wir sagen sollen: „Verstumme und fahre von mir aus!” Wir können sicher sein, dass der Teufel sich bemühen wird, einen Platz in unseren Herzen zu gewinnen.

Jesus Christus ist gekommen, um alle Bosheit zu überwinden. In seinem Namen beten wir zum Vater.

Jesus Christus hat die bösen Geister vertrieben, damit wir Frieden finden. Um seinen Frieden bitten wir ihn.

Selig sind die, die von aller Bosheit befreit sind und Gottes Heil empfangen.