Kreuzerhöhung 2016 Joh 3, 13-17

Jesus Christus, der für uns bis zum Tod am Kreuz gehorsam warergot, sei mit euch.

Das Kreuz, ein Zeichen der Schande, ist durch Christus umgewandelt worden in ein Zeichen des Heils. In diesem Zeichen sprechen wir Segen aus und bekennen unseren Glauben. Es steht als Siegeszeichen an Straßen und Feldwegen, in Wäldern und an Flüssen. Weil es ein Zeichen des göttlichen Erbarmens ist, dürfen wir in diesem Zeichen Gott um Vergebung unserer Schuld bitten. Jesus, du bist am Kreuz erhöht worden. Herr, erbarme dich unser. Du hast für uns das Kreuz getragen. Christus, erbarme dich unser. Du wirst im Zeichen des Kreuzes wiederkommen. Herr, erbarme dich unser.

Im Alten Testament lesen wir, dass die Juden sich in der Wüste gegen Gott empörten. Gott bestrafte sie für ihre Undankbarkeit. Er sandte giftige Schlangen unter das Volk, die das Volk gebissen haben, sodass viele in Israel starben. Mose bat um Vergebung für dieses Volk. Und der Herr sprach zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und befestige sie an einer Stange und stelle diese auf. Wer gebissen wird und zu ihr hinaufschaut, der wird nicht sterben. Das ist ein Bild des Kreuzes Jesu. Der gläubige Blick auf das Kreuz Jesu ist für uns das einzige Mittel, mit dem wir uns nach dem Biss einer teuflischen Schlange vor der ewigen Verdammnis retten zu können. Der rettende Blick ist der Blick des Glaubens. Wir müssen uns dessen bewusst werden, dass der Gekreuzigte für uns den Kreuzestod auf sich genommen hat. Es muss uns bewusst werden, dass Jesus auf diese Weise seinen himmlischen Vater bittet, uns zu retten, wenn wir nicht mehr sündigen und nach dem Evangelium leben.

Im Namen Jesu Christi, der die Welt durch sein Kreuz gerettet hat, wagen wir, zum Vater zu beten.

Das Kreuz, einst ein Zeichen der Schande, hat uns den Frieden gebracht. Deshalb bitten wir.

Selig sind, die durch Jesus Christus gerettet werden, der für uns am Kreuz erhöht wurde.