Jesus Christus, der alle Not unseres irdischen Lebens ertragen hat, sei mit euch.
Mit Gott können wir nicht wie mit einem Menschen verhandeln. Wir können keinen Preis mit ihm vereinbaren, um einen Vorteil zu erlangen. Gott ist unser uneingeschränkter Herr. Was er will, ist immer richtig und gut. Ihm zu dienen ist unsere vorrangigste Aufgabe, die uns manchmal lästig und unbequem erscheint. Wir müssen um Vergebung bitten.
Jesus, du wolltest unter den Ärmsten der Menschen sein. Herr, erbarme dich unser.
Dein Leben war ohne Schutz und Geborgenheit. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst, um allen Menschen das Reich des Vaters zu verkünden. Herr, erbarme dich unser.
Zu Christus zu sagen: „Ich will dir folgen, wohin du auch gehst”, verlangt von uns Menschen großen Mut. Wir wissen ja, wohin sein Weg führte. Er führte zu Spott, Verachtung, Ungerechtigkeit und schließlich nach Golgatha. Aber wer liebt, ist mutig. Jenen, die Liebe in ihren Herzen tragen, ist es nicht wichtig, wohin Christus sie führt. Für sie ist es essenziell, dass sie immer mit Christus unterwegs sind. Sie wissen, dass Gott ihnen immer Kraft gibt, wenn Schwäche sich ankündigt, und Freude schenkt, wenn sie traurig sind. Sie wissen, dass sie alles, was sie verlassen haben, in der Ewigkeit verstärkt zurückbekommen. Es ist nicht richtig, zu glauben, dass Christus nur Priester und Mönche in sein Reich ruft. Er ruft auch Menschen, die in Familien leben, also Personen in jeder Lebenssituation – ohne Ausnahme. Wir alle werden Christus einmal begegnen und in seinem Reich glücklich leben, wenn wir in unserem irdischen Leben die Liebe zu Gott und zu unseren Nächsten gelebt haben.
Christus hat uns zur ewigen Seligkeit berufen. Im Vertrauen auf sein Wort beten wir zum Vater.
Christus kennt unsere Sorgen. Er will uns in Frieden leben lassen. So bitten wir um seinen Frieden.
Selig, die dem Herrn zu Tische sitzen und mit ihm in sein Reich eingehen.