Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz Lk 11,14-26

Gott, der Herr,  in dessen Namen der Engel die Jungfrau als die Gnadenvolle begrüßte, sei mit euch.

Viele Menschen unserer Zeit kennen das Gebet des Rosenkranzes nicht. Es ist ein Gebet der Besinnlichkeit und der Meditation. Solches Beten gehört zu jedem religiösen Leben. Von Maria wird mehrmals  gesagt, dass sie alles in ihren Gedanken  bewahrte. An ihrer Hand können wir uns führen lassen, durch die Geheimnisse des Lebens Jesus Christi. Zuvor wollen wir  jedoch bekennen, dass wir vor Gott schuldig sind, und wollen dafür um Vergebung bitten.

Jesus, dein Leben war erfüllt vom Gebet. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst, um den Willen des Vaters zu tun. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zur Nachfolge auf deinen Weg gerufen. Herr, erbarme dich unser.

Wenn die Jungfrau Maria den Sehern oder Seherinnen erschien, hatte sie in ihren Händen immer den heiligen Rosenkranz. Bei jedem ,,Besuch“ – in La Salette, Lourdes, oder Fatima bat sie die unschuldigen Kinder: Betet den Rosenkranz! Marienverehrer nehmen den Rosenkranz sehr ernst. Papst Johannes XXIII sagte: Der Priester nach dem Brevier-Gebet,  der Laie nach der heiligen Messe – sie sollen in der Hand den Rosenkranz haben und ihn andächtig beten. Er gab selbst ein  Beispiel dafür. Täglich betete er drei Rosenkränze. Von der Kraft dieses Gebetes legt auch die Geschichte der Kirche  Zeugnis ab. Was bei der Schlacht von Lepanto im Jahre 1571  geschah, wiederholt sich täglich. Millionen Menschen beten täglich den Rosenkranz. Das Gebet des Rosenkranzes erinnert uns an die ganze  Geschichte des Heiles.  Der Rosenkranz ist das Gebet, das den Himmel zu uns zieht und uns zum Himmel.

Da Gottes Geist zu uns gekommen ist, dürfen wir  voll Vertrauen zum Vater beten.

Maria ist der Weg zum Herzen Gottes, wenn wir  um seinen Frieden bitten.

Selig, die ja  sagen zum Willen  des Vaters und eingehen  in seine ewige Freude.

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