Mittwoch der 28. Woche – Hl.Maximilian von Pongau

Jesus Christus, der den Pharisäern und Schriftgelehrten oft harte Worte gesagt hat, sei mit euch.

Wenn die Pharisäer vor ihm standen, klangen seine Worte manchmal wie ein Gewitter. Oft sagte er zu ihnen: „Wehe euch.”“ Wenn wir nicht zu dieser Gruppe gehören wollen, müssen wir uns rechtzeitig bemühen, zu verstehen, worin die wirkliche Gerechtigkeit und Liebe zu Gott bestehen.

Du hast dein Reich mitten unter uns aufgerichtet. Herr, erbarme dich unser.

Durch deine Auferstehung hast du dein Wort bestätigt. Christus, erbarme dich unser.

Du bist das Gericht über alle, die nicht glauben. Herr, erbarme dich unser.

Uralten Passauer Traditionen zufolge, denen die neueste Forschung wieder mehr Glaubwürdigkeit zubilligt, gründete Maximilian die kirchliche Gemeinde von Lauriacum-Lorch, deren Bischof er war. Er starb als Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Numerian in seiner Geburtsstadt Cilli im heutigen Slowenien.  In der frühen Bayernzeit dürften die sterblichen Überreste dieses österreichischen Bischofs in den Salzburger Pongau gelangt sein. Im 10. Im Jahrhundert wurden seine Reliquien nach Passau überführt und erhielten im Hohen Dom eine ehrenvolle Beerdigung. Seither gilt Maximilian mit dem Hl. Valentin als Diözesanpatron. Als 1783 die Diözese Linz gegründet wurde, übernahm sie von ihrer Mutterdiözese Passau den heiligen Maximilian als Schutzpatron.

Da Gott uns durch die Auferstehung seines Sohnes seine Liebe kundgetan hat, dürfen wir zum Vater beten.

Wir fordern keine Zeichen vom Herrn. Wir bitten nur um seinen Frieden und um Vergebung, damit er uns leitet.

Selig, die Gottes Zeichen erkannt  haben und im Gericht bestehen werden.