Gott, der nicht auf das Äußere, sondern auf die Herzen schaut, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium wirft Jesus den Pharisäern vor, dass sie dem Äußeren mehr Bedeutung beimessen als dem Inneren. Wir wissen, dass die Pharisäer diese Vorwürfe nicht beherzigten. Sie änderten ihr Verhalten nicht.
Jesus, du kennst alle Gedanken und Gesinnungen der Menschen. Herr, erbarme dich unser.
Du kennst die Motive, die unser Denken und Tun bestimmen. Christus, erbarme dich unser.
Du prüfst unsere Liebe, die alles Gute in uns bewirkt. Herr, erbarme dich unser.
Wir sollten uns bewusst werden, dass wir Menschen, die sich im Alltag bemühen, kritischer betrachten als andere. An ihnen nehmen wir die kleinsten Fehler wahr. Auch an Jesus fanden die Pharisäer Fehler. Jesus wurde von einem Pharisäer zum Mittagessen eingeladen. Der Pharisäer sah, dass Jesus sich vor dem Essen nicht die Hände gewaschen hatte. Dieses Handeln war von Jesus beabsichtigt. Jesus war nicht gegen Hygiene. Er wollte lediglich darauf hinweisen, dass Gott in die Herzen der Menschen blickt. Die Pharisäer hielten verschiedene Vorschriften ein und fühlten sich daher als vollkommen, doch in ihrem Innersten waren sie ganz anders. Jesus lehrte das Gegenteil dessen, wofür die Pharisäer sich so sehr bemühten. Die Lehre Jesu beruht auf Liebe.
Da wir durch das Opfer Jesu Christi rein geworden sind, dürfen wir es wagen, zum Vater zu beten.
Echte Liebe setzt den Frieden voraus. Um diesen Frieden wollen wir bitten.
Selig, die rein sind von Schuld und Platz finden am Tisch des ewigen Lebens.s.