Jesus Christus, der uns von allen Leiden, Bosheit und Sünde befreit, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium geht es um die Heilung einer Frau, die 18 Jahre lang krank war. Ihr Rücken war gekrümmt und sie konnte sich nicht mehr aufrichten. Jesus heilte diese Frau am Sabbat. Damit bestätigte er, dass bei ihm der Mensch und nicht der Paragraph des Gesetzes an erster Stelle steht.
Jesus, du wurdest zu den Söhnen des Volkes Israel gesandt. Herr, erbarme dich unser.
Du wolltest alle retten, die an dich glauben. Christus, erbarme dich unser.
Du hast die Ehre des Vaters und das Heil der Menschen gesucht. Herr, erbarme dich unser.
Es war sicherlich eine unangenehme Krankheit, die im Evangelium erwähnt wird. 18 Jahre lang gekrümmt zu sein, ist keine Kleinigkeit. Christus hatte Mitleid mit dieser Frau und heilte sie. Oftmals wirkt sich diese Krankheit auch im geistigen Bereich aus. Das sind Menschen, die ständig zu Boden schauen und sich nicht aufrichten können. Sie bemühen sich nicht, ihren Blick nach oben zu richten, zum Himmel, um sich zu Gott zu erheben. Sie können den Menschen nicht einmal ins Antlitz schauen, ihr Blick richtet sich immer nur nach unten zur Erde. Sie sehen überall nur Leid und wenig Freude. Sind nicht auch wir manchmal von dieser Krankheit betroffen? Ist unser Blick nicht auch zu sehr auf das Irdische gerichtet, als ob all das nur für uns wäre? Ja, das kann man feststellen. Es wäre vorteilhaft, unsere Arbeit für das tägliche Brot manchmal durch ein Gebet und das Aufschauen zu Gott zu unterbrechen. Es wäre sinnvoll, die Trauer und Müdigkeit unserer Nächsten wahrzunehmen und ihnen zu helfen, wieder Zufriedenheit zu finden.
Da wir von der Macht der Bosheit erlöst sind, dürfen wir mit vollem Vertrauen zu unserem Vater beten.
Wenn wir mit Gott in Frieden leben, brauchen wir keine Not zu fürchten. Daher bitten wir.
Selig sind die, die von ihrer Schuld befreit sind, und Gott wird sie in seiner Herrlichkeit preisen.