Franz Xaver Mk 9,35-10,1,6-8

Jesus Christus, der seine Jünger aussandte, um der gesamten Schöpfung das Wort zu verkünden, sei mit euch.Mögefree

Franz Xaver war ein Student mit einem begeisterungsfähigen Herzen. 1533 schloss er sich an der Pariser Universität Ignatius von Loyola an, der ihn in seinen Bann gezogen hatte. Schon bald ging er in den Osten, über Indien nach Ceylon, Malakka und Japan. Von dort aus suchte er den Weg in das verschlossene China. Auch auf der Insel Sancian im Kanton überraschte ihn der Tod. Er war 46 Jahre alt und hatte ambitionierte Pläne, die mehr als ein Menschenleben hätten ausfüllen können. Das war im Jahr 1552.
Dennoch ist die Ernte seiner Missionsarbeit erstaunlich groß. Franz Xaver bleibt unvergessen.  Wir haben Mut zur Sünde, aber nicht für Gott. Ehe wir Gottes Wort hören, wollen wir um Vergebung bitten.

Jesus, du hast deine Jünger in alle Welt geschickt. Herr, erbarme dich unser.

Im Gebet der Heiden hast du deine Zeichen getan. Christus, erbarme dich unser.

Vor dem Thron deines Reiches werden alle Völker erscheinen. Herr, erbarme dich unser.

Es ist die Selbstsucht, die immer mit dem Pronomen „ich“ beginnt.  Es ist aber auch eine Sehnsucht, die mit dem Pronomen „wir“ beginnt. Sie meldet sich bei den Aposteln: „Meister, wir sahen einen, der in deinem Namen böse Geister trieb, aber er folgt uns nicht nach. Wir verboten es ihm, weil er uns nicht nachfolgte.” Wie die Selbstsucht den Aposteln nicht gefällt, wissen wir aus Jesu Antwort. Mit einem Wort wollte er zu ihnen sagen: „Seid ihr nicht engstirnig und neidisch, dass es auch den anderen beim Tun des Guten gut geht?” Sagen wir mit dem heiligen Paulus: „Ich freue mich, möge es nur das Evangelium predigen.” Meister, wir sahen einen, der böse Geister in deinem  Namen trieb, aber er folgt  uns nicht  nach und wir  verboten es ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Wie die Selbstsucht den Aposteln von Jesus nicht gefällt, wissen wir aus Jesu Antwort. Mit einem Wort wollte er zu ihnen sagen: Seid ihr nicht engstirnig und neidisch, dass es auch den anderen beim Tun des Guten gut geht? Sagen wir es mit dem heiligen Paulus. Ich freue mich. Möge es nur das Evangelium predigen.

Da wir in der Taufe aufgenommen wurden in das Reich der Erlösung , wagen wir, voll Vertrauen, zum Vater zu beten.

In aller Bedrohung dieser Welt will der Herr mit seinem Frieden bei uns sein. So wollen wir ihn bitten.

Selig, die das Evangelium glauben und am letzten Tag gerettet werden.