Jesus Christus, der sagte: „Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen?“, sei mit euch.
Im heutigen Evangelium kritisiert Jesus das Verhalten der Menschen. Oft ist das Verhalten der Menschen schrullenhaft und launisch. Sind wir nicht auch in unserem Verhalten launisch?
Jesus, du hast gesagt: „Unter allen, die von Frauen geboren sind, ist keiner größer als Johannes der Täufer.” Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast gesagt: „Wer Ohren hat, zu hören, der höre.” Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du kommst,damit du uns den richtigen Weg zeigst. Herr, erbarme dich unser.
Es ist unmöglich, es jedem recht zu machen. Das sehen wir beispielsweise bei Wahlen. Keine Arbeit erhält 100 % der Stimmen. Und das ist nicht nur bei Wahlen so, sondern überall dort, wo Menschen ihre Meinung äußern können. Die Frage ist jedoch, ob der Mensch, wenn er seine Meinung äußert, immer die Wahrheit sagt. Mit anderen Worten: Der Mensch unterstützt das, was ihm gefällt und passt. Den Zeitgenossen Jesu passten weder seine Milde noch die Härte des Johannes. Johannes mit seiner Strenge repräsentierte die Härte des Alten Testaments, Jesus mit seiner Milde hingegen die des Neuen Testaments. Alles hat seine Entwicklung. Die Ära des Alten Testaments endete und mit Jesus begann die Ära des Neuen Testaments. Leider waren viele Juden nicht in der Lage, die neuen Zeiten, die Jesus gebracht hatte, anzunehmen. Die Menschen treten oft ans Leben heran wie Kinder ans Spiel. Wir wissen jedoch, dass das Leben oft eine harte Realität ist. Ein Kind wird die Rechnung für sein Spiel nicht begleichen, aber ein Mensch wird die Rechnung für sein Leben begleichen.
Beten wir nun in Freude das Gebet, das Jesus seinen Freunden zu beten gelehrt hat.
Der tiefgründigste Friede ist der, der in die Seelen der Menschen einzieht. Um diesen Frieden bitten wir.
Christus spricht. Ich bin das Brot des Lebens;? wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern.