Jesus Christus, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hin wegnimmt, sei mit euch.
Die Verehrung des heiligsten Namens Jesu entstand im Mittelalter, hauptsächlich durch den Franziskanerorden. Bei der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde der 1. Januar mit der Namensgebung Jesu verbunden. Im römischen Messbuch von 2002 wird dieser Tag wieder als eigener Gedenktag gefeiert.
Jesus, du bist gekommen als das Lamm Gottes. Herr,erbarme dich unser.
Du wolltest die Sünde der Welt hinwegnehmen. Christus erbarme dich unser.
Du bist der Erwählte des Vaters vor Ewigkeit. Herr, erbarme dich unser.
Heute möchte ich einige Worte zur Verehrung des Namens Jesu sagen. Der heilige Franziskus von Assisi hatte, laut der Überlieferung von heiligem Bonaventura, eine so große Ehrfurcht vor dem Namen Jesu, dass man seine Andacht sowohl an seiner Stimme als auch an seinen Gesichtszügen erkennen konnte, wenn er diesen Namen aussprach. Er ermutigte einst seine Brüder, den Namen Jesu in tiefer Ehrfurcht zu verehren..
Aus glühender Andacht zum heiligsten Namen Jesu gab der heilige Ignatius dem von ihm gegründeten Orden den Namen „Gesellschaft Jesu”. Ein Mitglied dieses Ordens namens Franciscus begann, Hausgenossen und Auswärtige stets mit den Worten „Gelobt sei Jesus Christus” zu begrüßen.
Die selige Suso hatte eine so innige Andacht zu dem Namen Jesu, dass er einst die Buchstaben dieses Namens sich in seiner Zelle mit einem spitzigen Instrumente in die Brust punktweise gleichsam eingravierte. Dann kniete er sich vor ein Crucifix hin und betete: Sieh doch o Herr. Du einzige Liebe meines Herzens, mein inbrünstiges Verlangen nach dir. Grabe du dich und deinen heiligen Namen so tief in mein Herz ein, dass du nie mehr daraus verschwindest.
Das Lamm Gottes hat uns die Erlösung in diese Welt. gebracht. Als Erlöste wagen wir zum Vater zu beten.
Als das Lamm Gottes kam der Erlöser in diese Welt. Deshalb bitten wir um seinen Frieden nicht vergebens.
Selig, die bei Jesus Christus bleiben und ihm angehören, wenn er wiederkommt.