Jesus Christus, der fragt: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses , Leben erhalten oder töten, sei mit euch.
Jesus heilte einen Menschen mit der verdorrten Hand, obwohl er wusste, dass dies Zorn und Unwillen hervorrufen würde. Er wollte uns damit zeigen, dass wir Gutes machen sollen, auch wenn es einigen Menschen nicht gefällt. Die Meinung der Menschen ist nicht das Wichtigste.
Herr Jesus, du kommst als das heilende Wort des Vaters. Herr, erbarme dich unser.
Jesus , du suchst uns in unserer Ratlosigkeit und Armut. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du schenkst uns Hoffnung in unserer Schwäche. Herr, erbarme dich unser.
Durch Mose verordnete Gott den Menschen, den Sabbat heiligzuhalten. Wenn er jedoch einen kranken Menschen heilt, bekundet er damit, dass er der Herr des Sabbats ist. Wenn es um die Liebe zu den Menschen geht, kann man auch den Sabbat dafür nutzen. Was bedeutet das für uns gläubige Menschen in der Praxis? Auch wenn uns die kirchlichen Vorschriften verpflichten, sonntags an der heiligen Messe teilzunehmen, was ist, wenn jemand unsere Hilfe braucht, zum Beispiel bei der Behandlung von Kranken? Was würde es uns helfen, wenn wir an drei heiligen Messen teilnehmen, aber nicht dem helfen, der unsere Hilfe braucht? Mit gutem Willen kann man die Dinge so regeln, dass wir unsere religiösen und anderen Pflichten erfüllen können. Es gibt keine Ausrede. Ich bin müde. soll ich noch in die Kirche gehen? Was ist Müdigkeit? Wenn jemand die sonntägliche Begegnung mit Jesus richtig versteht, ist sie für ihn keine Belastung. Ganz im Gegenteil: Ohne diese Begegnung mit Jesus kann er sein Leben nicht vollenden. Wenn wir die heilige Messe am Sonntag ständig auslassen, sprechen wir eine klare Sprache. Jesus bedeutet uns fast nichts. Alles ist wichtiger als die Begegnung mit ihm. Können wir hier von Liebe zu Gott sprechen? Sicher nicht.
Es gibt viele verschiedene Gründe, um zu bitten, darunter kirchliche, politische, wirtschaftliche und persönliche Anliegen. Sie sind im Gebet, das uns Jesus gelehrt hat, zusammengefasst.
Wo wir Gott Wohnrecht einräumen, findet der Friede eine Heimstätte. Um diesen Frieden beten wir.
Seht das Brot des Lebens. In ihm ist uns das Reich Gottes nahe.