Donnerstag, 2. Woche Mk 3,7-12

Jesus Christus , bei dem alle Kranken die Heilung suchten,  sei mit euch.

Wer war für die Menschen Christus? Das können wir auch mit dem Wort „Helfer“ charakterisieren. Mit seiner Tätigkeit zeigte Jesus seine Liebe zu den Menschen. Jesus half den Menschen nicht, damit die Menschen ihn feiern.

Jesus, du hast den Menschen den Weg  Gottes gelehrt. Herr,  erbarme dich unser.

Du hast Kranke geheilt und  Dämonen ausgetrieben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast nicht die Ehre gesucht, sondern unsere Nachfolge. Herr, erbarme dich unser.

Der Evangelist Markus berichtet, dass sich Jesus nach einem anstrengenden Tag ausruhen wollte. Aber die Menge hat Jesus‘ Absicht geändert. Jesus heilt und lehrt weiter. Jesus gibt uns das Beispiel dafür, dass unser Leben aktiv sein soll. Erinnern wir uns daran, dass einige Menschen kein Vertrauen in die Tätigkeit haben, andere sich in sie ohne Nachdenken und Liebe stürzen. Jesus macht alles mit Liebe, die den Sinn und Wert unseres Lebens gibt. Die Liebe muss in allen Verfahren an erster Stelle stehen. Leichter ist es, niederzureißen, schwieriger, zu bauen. Leichter ist es, zu kritisieren, schwieriger, es zu tun. Wenn wir immerzu mit dem Kritisieren vergeuden, bleibt uns keine Zeit für die Tätigkeit. Das tätige Leben ist nicht die Phantasterei, sondern vor allem die Planung und Verwirklichung unserer Vorhaben.

Ein Beispiel für den Studenten. Nicht nur träumen, dass du ein erfolgreicher Student wirst, sondern mach alles dafür, dass du wirklich ein guter Student wirst. Wir alle werden uns dessen bewusst, dass unsere guten Absichten nutzlos sind, wenn wir sie nicht verwirklichen. Der Mensch, der nicht tätig ist, stürzt. Die Maschine, die nur steht, trägt auch ab. Die Wirksamkeit des Tuns gibt nicht die Intensität der Bewegung, sondern die Kraft des Geistes. Es gibt Leute, die in kurzer Zeit mit kleiner Tätigkeit viel ausführen, und wieder andere, die über lange Zeit mit erheblicher Tätigkeit wenig ausführen. Der Unterschied liegt in der Qualität des Geistes, der das tut.

Wir gehören zu Christus und dürfen beten, wie er uns beten gelehrt hat. Jesus Christus ist gekommen, um alle Menschen in sein Reich des Friedens zu führen. Darum lasst uns beten. Selig, die Heilung durch den Herrn gefunden haben und in das Reich des Vaters eingehen.