Samstag der 2.Woche im Jahr Mr 3,20-21 2017

Jesus Christus, von dem die Menschen verschiedene Meinungen hatten, sei mit euch.

Das heutige Evangelium spricht davon, dass über Jesus gesprochen wurde, dass er außer sich ist. Jesus war nicht nur der Mensch. Er war auch Gott, darum die Menschen nicht immer seine Handlung verstanden.

Jesus, du tust, was du sagst. Herr, erbarme dich unser.

Du redest, was du denkst. Christus,erbarme dich unser.

Du denkst, wie Gott will. Herr, erbarme dich unser.

Nach seiner Rede auf dem Berg kam Jesus nach Kafarnaum zurück. Markus ging mit ihm ins Haus des Petrus. Jesus wollte sich ausruhen und anschließend den Nachhilfeunterricht für die Apostel fortsetzen. Doch dieser Plan gelang ihm nicht. Eine Menschenmenge drängte in das Haus und beraubte ihn der Zeit, die seinem erschöpften und hungrigen Leib gehörte. Außerdem griff die Gruppe der Menschen in die Situation ein, die ihn herausfordern wollten. Es handelte sich um Jesu Verwandte, die auf diese Weise die Ehre der Familie retten wollten. Es hieß, er sei fassungslos. Das war kein schmeichelhafter Titel. Jesus wunderte sich nicht. Er wusste, wer ihn so nannte und warum. Er beunruhigte sich deshalb nicht. Wer nach Gottes Maßstäben normal ist, kann nicht nach den Maßstäben der Welt normal sein. Wenn wir uns bemühen, dass alle uns für vernünftig, andächtig und normal halten, sollten wir über diese Bemühung nachdenken. Wer sich entschließt, Christus zu folgen, muss damit rechnen, dass viele überrascht und aufgewiegelt werden. Bitten wir den Herrn um die Kraft, Beschimpfungen und Spott für ihn zu ertragen.

Nicht nur unser tägliches Brot brauchen wir zum Leben, sondern auch die täglich erfahrene Liebe. So beten wir.

Zum Frieden gehört das Vergessen des Alten und der Beginn des Neuen. Bitten wir um  seinen Frieden.

Jesus sagt. Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben