Hl. Johannes Bosco, Priester, Ordensgründer

Jesus Christus, der die Armen und die Kleinen geliebt hat, sei mit euch.

Heute feiern wir den Gedenktag des heiligen Johannes Bosco, einer herausragenden Persönlichkeit der Kirchen- und Bildungsgeschichte. In einer bescheidenen und armen Familie auf dem Land wächst er in schwierigen Verhältnissen auf. Trotz der vielen Hürden und Herausforderungen, die ihm begegnen, findet er nur mit großer Mühe und Entschlossenheit den Weg zum Studium und zum Priestertum. Seine Leidenschaft für die Jugend und sein Wunsch, ihnen zu helfen, führen ihn dazu, den Salesianer Orden zu gründen. Dieser Orden widmet sich nicht nur der Erziehung, sondern auch der spirituellen Begleitung junger Menschen. Johannes Bosco baut ein weltweit agierendes Apostolat für die Jugend auf, das in vielen Ländern Verbreitung findet. Die Kraft und der Erfolg seines Wirkens beruhen auf der Liebe, die er für die jungen Menschen empfindet und die ihn in all seinen Aktivitäten leitet und motiviert. Seine unermüdlichen Anstrengungen hinterlassen bis heute einen bleibenden Eindruck und seine Botschaft der Nächstenliebe und Fürsorge ist nach wie vor von großer Bedeutung.

Jesus, du hast keinen zurückgewiesen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast allen Liebe geschenkt. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst die Verlorenen zu retten. Herr, erbarme dich unser.

Don Bosco berichtet: Als ich ungefähr neun Jahre alt war, hatte ich einen Traum, der mir mein ganzes Leben lang in Erinnerung blieb. Ich befand mich in einem großen Hof in der Nähe meines Hauses, wo eine Gruppe fröhlicher Jungen spielte. Einige lachten und scherzten, andere spielten, und wieder andere benutzten unschöne Worte. Als ich die Beleidigungen hörte, sprang ich unter die Jungen, um sie mit Rufen und Stößen zum Schweigen zu bringen. In diesem Moment erschien ein ehrwürdiger, gut gekleideter Mann in der Blüte seines Lebens. Er rief meinen Namen und befahl mir, an die Spitze der Jungen zu treten. Er sagte: „Nicht mit Schlägen, sondern mit Sanftmut und Liebe sollst du sie zu Freunden machen. Beginne damit, sie über die Gefahren der Sünde und die Schönheit der Tugend zu belehren.“ Ich erkannte, dass ich völlig ungeeignet war, diese Jungen in der Religion zu unterrichten. Doch der Mann sagte mir: „Gerade weil es dir unmöglich erscheint, musst du es durch Gehorsam und Wissen erreichen.“

Durch Jesus Christus, sind wir Kinder Gottes geworden. Deshalb dürfen wir es wagen zum Vater zu beten.

Wenn wir junge Menschen auf den Weg des Friedens führen wollen, müssen wir selbst um diesen Frieden bitten.

Selig, die klein werden wie die Kinder in dieser Welt und in das Reich des Vaters aufgenommen werden.