Jesus Christus, den die Jünger erkannten, als er am Ufer stand,sei mit euch.
Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe. Jemand mehr und nachdrücklicher, die anderen still, also ohne Worte. Die Liebe ist der größte Segen für die Menschen. Darum sehnen sich sehr viele nach Liebe. Nicht nur der Mensch sehnt sich nach Liebe. Nach Liebe sehnt sich auch Gott. Gott sehnt sich danach, von seiner Schöpfung geliebt zu werden. Gott hört nicht auf zu lieben, auch wenn der Mensch sündigt.
Jesus , du hast deine Apostel zu Menschenfischern gemacht. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du hast deinen Aposteln dein Reich anvertraut. Christus, erbarme dich unser.
Jesus, du bist der Eckstein deines Reiches. Herr, erbarme dich unser.
Bei der dritten Erscheinung fragte Jesus Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Joh 21,15. Vielleicht scheint es uns, als ob diese Worte, die Jesus an Petrus richtet, nicht notwendig seien. Warum richtet Jesus diese Worte an Petrus? Woran sollen uns diese Worte erinnern? Petrus antwortete: „Herr, du weißt, dass ich dich liebe.“ Und Jesus sagt zu ihm: „Weide meine Schafe!“ Damit ist gemeint, dass Petrus die Menschen zu Christus führen solle. Und er soll das aus Liebe tun. Am Nordufer des Sees Genesareth liegt die Ortschaft Tabkha. Dort befindet sich die Primatskapelle. Da ist eine Statue des heiligen Petrus. Der Apostel kniet vor Jesus und ergreift mit einer Hand den Stab, den Christus ihm reicht. Er nimmt damit von Jesus das Primat an und mit der zweiten Hand hebt er sie zu Christus hoch und bittet um Hilfe. Diese Statue erinnert uns an die Sendung des Petrus zum ersten Papst des Christentums. Das gilt jetzt für unseren Heiligen Vater, Papst Franziskus.
Die Liebe zu Gott ist der erste Schritt zum Glück eines Menschen. Um diese Liebe müssen wir immer wieder den Herrn bitten.
Die Jünger wussten, dass sie dem Herrn begegneten. Wir begegnen dem Vater, wenn wir beten.
Wir wissen, dass Christus lebt. Deshalb dürfen wir um seinen Frieden bitten.
Selig, die mit dem Herrn zu Tisch sitzen und mit ihm in sein Reich eingehen.