Jesus, der zu Philippus sagte: „Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?“ Dieser Jesus sei mit euch!
Hunger ist ein großer Feind des Menschen. Neben dem körperlichen Hunger gibt es auch den Hunger der Seele, der sogar noch schmerzhafter sein kann. Jesus ist gekommen, um diesen Hunger der Seele zu stillen.
Jesus, du bist vom Vater gesandt, um mit ihm in deinem Blut den Neuen Bund zu stiften. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen an deinen Tisch geladen, um uns Gemeinschaft mit dir zu schenken. Christus, erbarme dich unser.
Du willst mit uns zum Vater gehen, um uns Anteil an deiner Herrlichkeit zu geben. Herr, erbarme dich unser.
Der heutige Mensch lebt in ständiger Hektik. Die Zeiten, an die sich unsere Großeltern noch erinnern, sind längst vorbei. Heute muss schon ein kleines Kind früh aufstehen, damit die berufstätige Mutter genug Zeit hat, es in den Kindergarten zu bringen und anschließend zur Arbeit zu gehen. Die Sorge um materielle Dinge führt im Alltag oft zur Erschöpfung.
So war es auch zur Zeit Jesu. Sicher waren die Menschen Jesus sehr dankbar, als er das Brot vermehrte und die Menge satt machte. Doch das war nicht sein eigentliches Ziel. Theologen sehen in der Brotvermehrung ein Vorbild für die Eucharistie. Die Menschen damals verstanden Jesu Absicht jedoch nicht. Sie begriffen nicht, dass Jesus ihre Seele sättigen will. Und wie ist es mit uns? Erwarten wir von Jesus nicht eher materielle Hilfe als das Brot des ewigen Lebens?
Zum Vater im Himmel, der uns in Güte begegnet, lasst uns beten.
Die Sorge um materielle Dinge beraubt uns des Friedens. Jesus erlaubt nicht, dass wir seinen Frieden verlieren.
Jesus, du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.