Donnerstag der 5. Fastenwoche Joh 8,51-59

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen, sagte Jesus. Er ist mit euch.

In einem Buch habe ich einen ähnlichen Satz gelesen. Wir müssen immer von Herzen beginnen. Verhärtet eure Herzen nicht wie in Meriba. Durch die Worte des Psalmisten werden wir zur Umwandlung unseres Herzens aufgefordert.

Jesus, du hast  den Weg der Wahrheit  gezeigt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  zu  Zeugen  deines  Wortes und  deines  Lebens gemacht. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  Anteil  an deinem göttlichen  Leben angeboten.

Im Verse  vor dem Evangelium haben wir die Aufforderung des Psalmisten. Verhärtet euer Herz nicht … als ob würde er zu uns sagen. Macht eure Herz nicht zu steinern. Die steinernen Herzen könnten wir zu den Steinen vergleichen, die die Juden aus dem Boden erhoben, damit sie Jesus steinigen. Der Ausdruck ,da hoben sie Steine  auf- bedeutet auch, sie hoben die Herzen auf. Sie hoben ihre steinernen Herzen gegen Jesus auf, gegen die Wahrheit, die er ihnen verkündete, dass er der Gottes Sohn ist. Und was machte Christus? Jesus aber verbarg sich und verließ den Tempel. Vergleich Joh 8,59.

Der Psalmist fordert uns heute auf, dass  wir nicht mit den Ohren hören, sondern mit dem Herzen.Ach würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!. Verhärtet euer Herz nicht wie in  Meriba. Ps 95,9. Mit dem Herzen zu hören bedeutet. sein Herz zu öffnen, und sich bemühen nicht sich selbst zu hören, sondern den, der zu uns spricht. Und durch das Herz spricht zu uns Gott. Wie? Es ist gerade die Sprache des Gewissens. Wenn wir die Stimme des Gewissens nicht hören, das ist das Zeichen dessen, das unser Herz ist Herz ist hart. Es ist  fähig in  sich nichts einlassen. So wie ein Stein ist nicht fähig in seine Tiefe einen Tropfen Wasser anzunehmen. So das harte Herz ist nicht fähig einen Tropfen Gottes Liebe anzunehmen. Christus lad uns unsere verhärtete Herzen zu ändern.

Da Christus uns das neue Leben geschenkt und  die neue Welt verheißen  hat, wagen wir zum Vater zu  beten.

Was wir als die Frucht unseres Lebens erhalten werden, ist uns noch verhüllt. Um den Frieden müssen wir allzeit beten.

Selig sind die, die Christus nachfolgen und in die neue Welt eingehen dürfen, die er uns bereiten wird.