Gott, unser Vater, der an Maria Großes getan hat, sei mit euch.
Sicher bemerken auch Sie, dass die Menschen heute füreinander keine Zeit haben. Jeder ist beschäftigt. Die Leute kommunizieren oft per Handy , Internet und Facebook. Es fehlt der persönliche Kontakt. Früher war es anders. Heute werden wir über ein Ereignis hören, das uns gut bekannt ist, wie Maria nach der Verkündigung ihre Verwandte Elisabeth besuchte.
Jesus, du hast uns die Vollendung des ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.
Du bleibst bei uns, um uns den Weg des Lebens zu weisen. Christus, erbarme dich unser.
Du wirst die Wachsamen in das Reich des Vaters heimführen. Herr, erbarme dich unser.
Der Engel machte Maria aufmerksam. Siehe, deine Verwandte Elisabeth empfing einen Sohn im Alter. Lk 1,36. War es nicht ein Angebot, Elisabeth zu besuchen? Elisabeth war eine ältere, besonnene und geistlich reife Frau. Sie erhielt auch eine große Gnade. In der Geschichte des Heiles zeigte sich oft eine solche Gemeinschaft der Seele im Glauben. Nach der Verkündigung, wohin ging Maria? Nach der Überlieferung geht sie in das Städtchen Ain Karrin, das etwa 7 km westlich von Jerusalem liegt. Wer bringt im das Haus, das zeigt sich schnell: ob Freude und Frieden oder Unfrieden. Elisabeth erfüllte nach dem Gruß Mariens der Heilige Geist. Und Elisabeth prophezeit unter dem Einfluss des Heiligen Geistes. Gesegnet bist du unter den Frauen. Woher habe ich das Glück, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Dies ist ein klares Bekenntnis des Glaubens an den Messias. Gott kam zu Elisabeth in seinem Sohn und sie erkannte ihn im Heiligen Geist. Seitdem ist klar, dass Gott zum Menschen kommt.
Schauen wir, wie unsere Besuche aussehen. Was ist der Inhalt dieser Besuche? Was ist der Beweggrund dieser Besuche? Es passiert oft, dass wir unseren Nachbarn oder unsere Nachbarin nur dann besuchen gehen, wenn wir etwas brauchen. Können wir dann sagen, dass es sich um den Besuch handelt? Ein Sprichwort lautet: „Ein Gast ins Haus, Gott im Haus.“ Wir sollen die Menschen mit guter Absicht besuchen. Damit unsere Anwesenheit ein Segen für das Haus ist, das wir besuchen. Bringen wir überall, wohin wir kommen, Liebe und Frieden. Dann werden unsere Besuche bedeutungsvoll.
Jesus Christus hat uns gelehrt, den Vater im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Mit seinen Worten bitten wie ihn.
Den Sohn Gottes, den wir im Geist und in der Wahrheit anbeten, bitten wir um seinen Frieden.
Selig,die aus der Quelle des Heils empfangen haben und eingehen dürfen zum ewigen Leben.