21.12. 2018

Gott, unser Vater, der an Maria Großes getan hat, sei mit euch.

Sicher bemerken auch Sie, dass die Menschen heute füreinander keine Zeit haben. Jeder ist beschäftigt. Die Leute kommunizieren oft per Handy , Internet und Facebook. Es fehlt  der persönliche Kontakt. Früher war es anders.  Heute werden wir über ein Ereignis hören, das uns gut bekannt ist,  wie Maria nach der Verkündigung  ihre  Verwandte Elisabeth besuchte.

Jesus, du hast  uns die Vollendung des  ewigen Reiches verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du bleibst bei uns, um uns den Weg  des Lebens  zu weisen. Christus, erbarme dich unser.

Du  wirst  die Wachsamen in das Reich des  Vaters heimführen. Herr, erbarme dich unser.

Der Engel machte Maria aufmerksam. Siehe, deine Verwandte Elisabeth  empfing einen Sohn im Alter. Lk 1,36. War es nicht ein Angebot, Elisabeth zu besuchen? Elisabeth war eine ältere, besonnene und geistlich reife Frau. Sie erhielt auch eine große Gnade. In der Geschichte des Heiles zeigte sich oft eine solche Gemeinschaft der Seele im Glauben. Nach der Verkündigung, wohin ging Maria? Nach der Überlieferung geht sie in das Städtchen Ain Karrin, das etwa 7 km  westlich  von Jerusalem liegt. Wer bringt im das Haus, das zeigt sich schnell: ob Freude und Frieden oder Unfrieden. Elisabeth erfüllte nach dem Gruß Mariens  der Heilige Geist. Und Elisabeth prophezeit  unter dem Einfluss  des Heiligen Geistes. Gesegnet bist du unter den Frauen. Woher habe ich das Glück, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Dies ist  ein klares  Bekenntnis  des Glaubens  an den Messias. Gott kam zu Elisabeth  in seinem Sohn und sie erkannte ihn im Heiligen Geist. Seitdem ist klar, dass Gott zum Menschen kommt.

Schauen wir, wie unsere Besuche aussehen. Was ist der Inhalt dieser Besuche? Was ist der Beweggrund dieser Besuche? Es passiert oft, dass wir unseren Nachbarn oder unsere Nachbarin nur dann besuchen gehen, wenn wir etwas brauchen. Können wir dann sagen, dass es sich um den Besuch handelt? Ein Sprichwort lautet: „Ein Gast ins Haus, Gott im Haus.“ Wir sollen die Menschen mit guter Absicht besuchen. Damit  unsere Anwesenheit  ein Segen  für  das Haus  ist,  das wir  besuchen. Bringen wir überall, wohin wir kommen, Liebe und Frieden. Dann werden unsere Besuche bedeutungsvoll.

Jesus Christus hat uns gelehrt,  den Vater im Geist und  in  der Wahrheit anzubeten. Mit  seinen Worten bitten wie ihn.

Den Sohn Gottes, den wir im Geist und  in der Wahrheit anbeten, bitten wir um seinen Frieden.

Selig,die aus der Quelle des  Heils empfangen haben und eingehen dürfen  zum ewigen Leben.