Jesus, der einen Gichtbrüchigen heilte, sei mit euch.
Aus dem heutigen Evangelium muss uns klar sein, dass es Jesus nicht nur um die Gesundheit des Körpers geht, sondern auch um die Gesundheit der Seele. Und wann unsere Seele gesund ist. Dann wenn sie ohne Sünden ist. Darum sagte Jesus zum Gichtbrüchigen. Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
Jesus, du bist gekommen, um unsere Krankheiten zu heilen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast die Macht, uns die Sünden zu vergeben. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst, um die Verheißung des Vaters zu erfüllen. Herr, erbarme dich unser.
Über das Wort „Gesundheit“ hat man schon viel geschrieben. Jeder von uns weiß, dass es nicht angenehm ist, krank zu sein. Wenn wir krank sind, suchen wir den Arzt auf und wollen gesund werden. Wenn aber unsere Seele krank wurde oder wir in den Zustand der Sünde gerieten, sehnten wir uns nicht danach, genesen zu werden. Als ob die Gesundheit der Seele für uns nicht wichtig wäre. Ist das nicht ein bedauernswerter Zustand? Wenn wir bei diesem Ereignis anwesend gewesen wären, hätten wir wahrscheinlich über Jesu Vorgehen erstaunt. Wir würden warten, bis Jesus zu den Kraken sagt. Sei gesund, steh auf und geh nach Hause. Aber Jesus sagt zu ihm. Deine Sünden sind vergeben. Warum solches Verfahren? Vor allem darum, dass Jesus zeigen wird, dass die Sünde ein größeres Übel ist als die Krankheit und dass die Gesundheit der Seele wertvoller ist als die Gesundheit des Körpers. Jesus wird zeigen, dass er die Macht hat, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu heilen. Die Schriftgelehrten bemerkten richtig, was sie sagten. Wer kann Sünden vergeben außer Gott? Jesus war Gottes Sohn, also hatte er die Macht, die Sünden zu vergeben. Viele denken. Das Wichtigste ist die Gesundheit des Leibes. Jesus aber sagt. Denn was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele einbüßt? Mr. 8,36: Einmal wurde ich zu einem Kranken angerufen, obwohl ich gleich ging, fand ich ihn tot. Später habe ich erfahren, dass er die heilige Beichte verschoben hat. Vielleicht hat er gedacht, zur heiligen Beichte zu gehen; ich habe noch genug Zeit. Das ist ein großer Irrtum. Sein Leben verantwortungsvoll zu führen bedeutet, sich um die Gesundheit seiner Seele zu kümmern.
Im Bekenntnis zu Jesus Christus haben wir Zugang zum Vater. Wir beten, wie es uns Jesus Christus gelehrt hat.
Gott steht uns zur Seite, damit auch durch unseren Glauben sein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit aufgerichtet wird. Deshalb bitten wir.
Ich bin das Licht der Welt – so spricht der Herr. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen. Er wird das Licht des Lebens.