Jesus, der sagte: Wenn ihr fastet macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler, er sei mit euch.
Wieder haben wir Aschermittwoch. Mit dem Aschermittwoch beginnt Fastenzeit. Was bedeutet fasten? Fasten weitesten Sinne heißt: sich enthalten von allem, was die Sinne angenehm reizt, besonders aber von Speise und Trank. Ja man begreift darunter wohl alle Übungen der Abtötung und Selbstverleugnung , da man den drei Grundlastern: Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens in allgemeiner Fassung drei gute Werke: Beten, Fasten und Almosen entgegense.
Jesus, du prüfst unsere Herzen und siehst ins Verborgene. Herr,erbarme dich unser.
Du zeigst uns den Weg zum barmherzigen Vater. Christus, erbarme dich unser.
Du willst die Menschen mit Gott versöhnen. Herr, erbarme dich unser.
H Heute kennzeichnet die Kirche unsere Stirne mit der Asche, dabei sagt der Priester: „Memento homo, quia pulvis. Gedenke, Mensch, dass du Staub bist…. Trotz dieser Erinnerung vergessen wir oft, dass wir ohne Gott nichts sind. Von der Größe des Menschen ohne Gott bleibt nur ein Häuflein Staub übrig. Gott will, dass wir uns von den irdischen Dingen abwenden und uns zu ihm wenden. Er will, dass wir die Sünde loswerden, die uns zerstört hat. Sich zu Gott zu wenden bedeutet: so zu leben, wie Gott von uns erwartet. Nicht den zwei Herren dienen, sondern Gott von der ganzen Seele lieben. Herr, erlangt von uns aufrichtiges Bedauern über unsere Sünde, das sich hauptsächlich in der Beichte äußert,aber auch in den kleinen Selbstenttäußerungen und in den Taten der Buße, die wir aus der Liebe tun. Die Kirche legt uns heute den Psalm 51 vor, in dem König David seine Sünden beweint und Gott um Vergebung bittet: Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine Schuld von mir ab und reinig mich von meiner Sünde. Denn ich erkenne meine bösen Taten; meine Sünde steht mir immer vor Augen.Gegen dich allein habe ich gesündigt; ich habe getan , was böse ist in deinen Augen. Erschaffe mir , Gott, ein reines Herz und einen festen Geist , erneuere in meinem Innern. Verwirf mich nicht vor deinem Angesicht, deinen Heiligen Geist nicht von mir. Viele Heilige baten durch diesen Psalm um die Vergebung ihrer Sünden. Die wirkliche Bekehrung zeigt sich im Verhalten. Verzicht auf die materiellen Güter, Selbstäußerung, Zurückhaltung. Sie tragen dazu bei,dass wir die Vorherrschaft über unsere Triebe gewinnen und die Freiheit des Herzens. Der Mensch, der sich Leidenschaften ergibt, der den Sinn seines Lebens in gutem Essen oder Trinken sieht, begegnet Gott kaum. Und es spielt keine Rolle , ob diese Menschen arm oder reich sind. Ich kenne die Menschen, die Millionäre sind , und sie essen mäßig, obwohl sie sich täglich ausgewählte Mahlzeiten leisten können, aber auch die Menschen, die Obdachlose sind, und die, die das letzte Geld für Alkohol verendet haben. Selbstverständlich, das ist noch nicht alles. Es ist notwendig, dass wir unseren Egoismus loswerden und unseren Nächsten gegenüber sensibler, aufnahmefähiger, offener und anerkennender werden. Wir haben nicht den wahren Geist der Umkehr/Busse, wenn wir aufgeregt sind und nur auf unsere eigenen egoistischen Interessen schauen,wenn wir nicht auf überflüssige Dinge verzichten können. Fassten, Selbstverleugnung sollen uns helfen, mehr Zeit für Gott und unsere Nächsten zu haben. Jeder von uns lebt in anderen Lebensbedingungen , hat andere Aufgaben und Probleme und muss daher ein eigenes Fastenprogramm zusammenstellen. Die Möglichkeit hat jeder von uns. Nur diese Möglichkeit einfach auszunützen. Das wünsche ich Ihnen allen. Heute kennzeichnet die Kirche unsere Stirne mit der Asche, dabei der Priester sagt: Memento homo, quia pulvis. Gedenke, Mensch, dass du Staub bist…. Trotz dieser Erinnerung vergessen wir oft, dass wir ohne Gott nichts sind. Von der Größe des Menschen ohne Gott bleibt nur ein Häuflein Staub übrig. Gott will, dass wir uns von den irdischen Dingen abwenden und uns zu ihm wenden. Er will, dass wir die Sünde loswerden, die uns zerstört hat. Sich zu Gott zu wenden bedeutet: Gott von der ganzen Seele leben, wie Gott von uns erwartet. Nicht den Zweiten verlangt von uns aufrichtiges Bedauern über unsere Sünde, sondern das von der ganzen Seele Gott zu lieben. Herr verlangt von uns aufrichtiges Bedauern über unsere Sünde, das sich hauptsächlich in der Beichte äußert,aber auch in den kleinen Selbstenttäußerungen und in den Taten der Buße, aus der Liebe getan. Die Kirche legt uns heute den Psalm 51 vor, in dem König David seine Sünden beweint und Gott um Vergebung bittet. Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine Schuld von mir ab und reinig mich von meiner Sünde. Denn ich erkenne meine bösen Taten; meine Sünde steht mir immer vor Augen. Gegen dich allein habe ich gesündigt; ich habe getan , was böse ist in deinen Augen. Erschaffe mir , Gott, ein reines Herz und einen festen Geist. Erneuere in Mai
Als Schwestern und Brüder Jesu beten wir mit seinen Worten.
Gott schenkt uns mit den 40 Tagen der österlichen Bußzeit eine Zeit der Gnade und Erneuerung. Mit dem Verlangen in seinem Frieden heimzukehren, beten wir.
Wer über die Weisung des Herrn nachsinnt bei Tag und Nacht bringt seine Frucht zur rechten Zeit.