Perpetua und Felicitas Lk 9, 22- 25
Jesus Christus, der sagte, der Menschensohn müsse viel leiden und verworfen werden, er sei mit euch.
Heute haben wir den bedeutenden Gedenktag der heiligen Perpetua und Felicitas. Jesus sagte, dass er viel leiden muss und zum Schluss mit dem schrecklichen Tod sterben wird. Dieses Schicksal wartete auf viele, die Christus folgen wollten. Unter ihnen gehören auch die heiligen Perpetua und Felicitas.
Jesus, du kamst auf diese Erde zu unserem Heil. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns durch dein Leiden und Sterben erlöst. Christus erbarme dich unser,
Du hast den Willen des Vaters in allem erfüllt. Herr, erbarme dich unser.
Perpetua und Felicitas werden mit einer wilden Kuh neben sich dargestellt. weist in der Arena zum Himmel, Felicitas hat ein Kreuz in der Hand und ein Kind auf dem Schoß. Die Leidensgeschichte der Viva Perpetua und der Sklavin Felicitas, die zusammen mit vier männlichen Gefährten während der Christenverfolgungen unter Kaiser Severus um das Jahr 203 in Karthago hingerichtet wurden. Felicitas war eine Sklavin. Die beiden Frauen empfingen als Katechumenen die Taufe, bevor sie in den Kerker geworfen wurden. Perpetua schreibt dazu. Und der Geist gab mir ein, nach der Taufe um nichts anderes zu bitten als um Standhaftigkeit des Fleisches . Sie bezeichnet das Gefängnis als ein finsteres Loch,das sie anfangs entsetzte und in das die Gefangenen in Massen von den Soldaten hineingestoßen wurden. Man brachte ihr den Säugling, der ohne Muttermilch schon halb verschmachtet war. Sie tröstete ihre Mutter und ihren Bruder und pflegte ihr Kind. Perpetua beschreibt dann, wie ihr alter Vater sie mit Drohungen und Bitten, sie mit Abfall zu bringen, versuchte, wie ihr Kind emporhob und sie beim Anblick des Unmündigen beschwor , sich seiner zu erbarmen. Sie schildert das Verhör vor dem Prokonsul Hilarianus , wie ihr Vater nochmals eingriff und sie mit sich fortziehen wollte, weswegen der Richter ihn wegprügeln ließ. Da sie und ihre Gefährten alle standhaft blieben und den Abgöttern nicht opferten, wurde sie verurteilt, den wilden Tieren in der Arena vorgeworfen zu werden. Noch einmal eilte Perpetuas Vater in das Gefängnis, warf sich vor ihr auf die Erde, raufte seinen Bart und stammelte Worte, die jedes Herz rühren mussten. Sein Unglück und sein Alter schmerzten sie so sehr, dass sie nicht weiterschreiben konnte.
Jesus Christus, der uns seinen Leib im Brot des Altares schenkt, hat uns gelehrt , zum Vater zu beten…
Mitten in der Not unseres Lebens hat der Herr Mitleid mit uns. Deshalb bitten wir um seinen Frieden.
Selig,die mit dem Herrn zu Tisch sitzen werden im Reich des Vaters.
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