Jesus, der erklärt, wann wir fasten sollen, sei mit euch.
Die Jünger Johannes des Täufers fragten Jesus. Warum fasten wir und die Pharisäer oft? Deine Jünger fasten nicht? Das Fasten war und bleibt die Äußerung des Bußgeistes. Im Alten Testament war das Fasten immer mit der Religion verbunden. Wir lesen, wie die Menschen vor dem Beginn schwieriger Aufgaben gefastet haben, um Vergebung der Sünden zu erreichen oder um die Abwehr der Katastrophen zu erbitten.
Jesus, du bist den Weg des Kreuzes gegangen. Herr, erbarme dich unser.
Du hast alle Menschen in deine Nachfolge gerufen. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst nicht, um zu richten, sondern um zu retten. Herr, erbarme dich unser.
Johannes der Täufer kannte die Frucht des Fastens und lehrte seine Jünger darüber. In dieser Hinsicht stimmte er mit den Pharisäern überein . Beide Gruppen wunderten sich, dass Jesus seine Jünger nicht zum Fasten führte. Jesus erklärt, warum. Können etwa die Gefährten des Bräutigams trauern oder fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Nach den Propheten ist der Bräutigam selbst Gott. Jesus, Gottes Sohn, nennt die Apostel seine Freunde. Sie sind mit ihm und sie brauchen ihn nicht. Wenn Jesus nicht. sichtbar anwesend ist, müssen wir fasten, damit wir ihn mit geistigen Augen sehen können. Die Bedeutung des Fastens im Alten Testament ist nur ein Schatten dessen, was kommen sollte. Die Kirche bestimmte in jeder Zeit die Tage, an denen die Gläubigen fasten sollen. Außerdem empfahl sie die Frommigkeitstaten. Fasten ist aber nur eine Form der Buße. Es gibt auch andere Formen der körperlichen Selbstentäußerung, die wir praktizieren sollten,weil sie uns die Bekehrung und die Vereinigung mit Gott erleichtern. Wer seinen Körper kurz hält und ihm verweigert, was verboten ist, manchmal auch das, was erlaubt ist, der liebt Gott wirklich und sichert sich das wahre Glück.
Jesus Christus hat uns gelehrt, den Vater mit geläutertem Herzen anzubeten. In seinem Namen wagen wir zu sprechen.
Aus der Treue zum Herrn und seinem Wort kommen Heil und Frieden. Deshalb bitten wir.
Selig, die dem Herrn begegnet sind und heimkehren dürfen in das Land der Verheißung.