Jesus,der dem geheilten Mann sagte:Steh auf, nimm dein Bett auf und geh nach Hause; er sei mit euch.
In beiden heutigen Lesungen geht es um heilendes Wasser. Ezechiel erzählt vom fruchtbaren Wasser, mit dem die Gärten gegossen werden. Evangelist Johannes erzählt von heilendem Wasser im Teich Bethesda. Das war nicht die natürliche Kraft des Wassers. Wir könnten es mit den Auswirkungen des Wassers im heutigen Lourdes vergleichen, wo viele Wunder durch Eintauchen in dieses Wasser geschehen.
Jesus, du hast auch am Sabbat geheilt, dem Tag des Herrn. Herr, erbarme dich unser.
Du hast Kranke gesund gemacht und von ihren Leiden erlöst. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns deine Liebe durch die Heilung der Menschen gezeigt. Herr, erbarme dich unser.
Der Kranke liegt im Säulengang bei dem Teich, wo er herkam oder gebracht wurde, um im Wasser zu heilen, das die Gesundheit zurückgibt. Er aber hatte niemanden, der ihn in dieses Wasser gebracht hätte. Es war seltsam, dass das Wasser nach dem Aufrühren nur einen heilte. Und das war der Erste, der es betrat. Der Kranke ist traurig. Er wartet schon seit 38 Jahren. Jemand hat ihn immer überholt. Als Jesus ihn fragt, sagt er, dass er gesund werden wird. Der Kranke dachte, dass Jesus ihn zum Wasser bringen würde. Jesus aber brauchte „wunderbares“ Wasser zur Heilung des Kranken nicht. Er sagt zu dem Kranken. Steh auf, nimm dein Bett und geh hin. Er heilt mit seinem Wort, mit seiner eigenen Macht. Er will aber nicht nur den Leib heilen, sondern auch die Seele. Darum sprach Jesus zu ihm. Siehe , du bist gesund geworden, sündige nicht mehr. Wunder sollten nicht nur den Menschen helfen, sondern auch den Glauben an den Messias wecken.
Jesus hat uns nicht nur seine Lehre hinterlassen, sondern auch die Worte, mit denen wir uns an den Vater wenden dürfen und sollen.
Herr Jesus, du hast deinen Jüngern die Kraft von oben , den Heiligen Geist, verheißen, der tröstet und befriedet. Dich bitten wir.
Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.