Gründonnerstag erinnert uns an das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Aposteln. Wie in den vergangenen Jahren feiert Jesus mit seinen Nächsten das Osterfest – das Pascha-Fest.Aber diesmal wird es einen außerordentlichen Charakter haben, denn es ist das letzte Fest, das Jesus vor seiner Abreise zum Vater feierte. Alle Momente des letzten Abendmahls zeigen die Majestät Jesu, der weiß, dass er am nächsten Tag sterben wird, aber auch seine große Liebe zu den Menschen.
Predigt Pascha war ein großes jüdischen Fest und er wurde gegründet zum Andenken der Befreiung jüdischen Volkes aus ägyptischen Sklaverei. Jeder Jude war verpflichtet, dieses Fest zu feiern. Jesus bat seine beiden Apostel , Petrus und Johannes, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Sie machten das sehr sorgfältig. Sie nahmen das Lamm in den Tempel, um es dort zu opfern. Dann kehrten sie in den Saal zurück, wo das Fest gefeiert werden sollte, und dort bereitete das Lamm. Sie bereiteten auch Wasser für die feierliche Reinigung vor. und bittere Kräuter symbolisieren die Bitterkeit der Sklaverei und ungesäuertes Brot zum Andenken an ihre Vorfahren, die aufgrund einer plötzlichen Abfahrt aus Ägypten nicht warten konnten , bis der Teig gärt, und Wein. Diese Vorbereitungen erinnern uns daran, dass wir uns auf jede heilige Messe vorbereiten müssen. Das letzte Mahl bei Sonnenuntergang. Jesus singt die Psalmen laut. Die Evangelisten notierten, dass Jesus seinen Aposteln die Füße wusch. Das war ein erstaunliches Beispiel für Demut und Dienst. Jesus wendet sich liebevoll an seine Apostel und nennt sie „meine Kinder“. Christus wollte dieser „Begegnung“/„Fest“ die Bedeutungsfülle verleihen. Hinterlassen uns ein Bild solcher Wörter, Gefühle und Taten, dass wir immer über etwas meditieren sollen. Kann man sagen, dass es von Jesu Seite um ein Testament geht? Was Jesus für seine Apostel tat, können wir in den passenden Worten des Apostels Johannes zusammenfassen. Er liebt bis zur Äußersten. Der heutige Tag ist geeignet, damit wir über diese Liebe nachdenken und auch darüber, wie wir diese Liebe wiederlieben. Bei Letzten Mahl setzte Jesus die Eucharistie ein. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird…. Mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird. Christus macht sein Opfer, das er am nächsten Tag definitiv auf der Kalvarien beendet. Bis dahin drückte das Osterlamm symbolisch den Bund zwischen Gott und seinem Volk aus. Jede Familie opferte ihn auf dem Altar , und das Lamm war ein traditionelles Ostermahl für die ganze Familie. Jetzt ist selbst Christus geopfert Lamm. Christus ’ Körper ist ein neues Mahl, zu dem sich die ganze Familie versammelt. Nehmt, esst… Trinkt alle daraus Mt 26,26. Es ist sehr geeignet, dass Christus in seiner Kirche auf so einzigartige Weise bleibt. Weil er bald seine verlassen sollte, wollte er uns seine sakramentale Präsenz schenken. Weil er für unser Heil am Kreuz ging, wollte er, dass wir das Andenken seiner Liebe haben, mit der er uns bis ans Ende liebte (Joh 13,1). Und wirklich bleibt Jesus in der Eucharistie geheimnisvoll anwesend. Christus schenkt uns sich in der Eucharistie , um uns in unserer Schwachheit zu stärken und in unserer Einsamkeit zu begleiten. An der Schwelle seiner Folter und seines Todes sorgte Jesus dafür, dass uns dieses Brot nie fehlt. Denn an diesem denkwürdigen Abend übergab Jesus den Aposteln und ihren Nachfolgern die Macht, dieses Wunder bis zum Ende der Welt wiederherzustellen/wiederholen/. Zusammen mit der Eucharistie setzte er auch das Sakrament des Priestertums ein. Beim letzten Mahl und in der Eucharistie ist derselbe Jesus anwesend. Mit Jesus, der in der Eucharistie zugegen ist, können wir mit ihm reden, ihm erzählen, worüber wir uns freuen oder was uns quält, und bei ihm danken, dass er mit uns ist. Jesus wartet immer auf uns im Tabernakel. Gott sei Dank.