Jesus , der sagte: „Wahrlich, wahrlich , ich sage euch.“ Ein Knecht ist nicht größer als sein Herr; er ist mit euch.
Was uns der hl. Johannes im heutigen Judas erzählt, dass uns alle mit heilsamem Schrecken erfüllt sind. Judas hat schwer , schwer gesündigt. Das soll die Gerechten erschrecken, denn wir finden darin den Beweis, dass kein Gerechter vor der Sünde sicher sei.
Herr Jesus Christus, du bist vom Vater gesandt, zu heilen, was verwundet ist. Kyrie eleison.
Du bist gekommen, um die Sünder zu berufen. Christe eleison.
Du bist zum Vater heimgekehrt, um für und einzutreten. Kyrie eleison. Luzifer war ein vortrefflicher Engel, ausgeschmückt mit der heiligmachenden Gnade Gottes, und wohnte unter lauter Engeln Gottes im Himmel. Aber sogar im Himmel ist er in eine große Sünde gefallen und hat durch seinen Fall noch eine Menge anderer Engel zum Falle gebracht. Adam und Eva lebten im Paradies und die Gnade Gottes hatte ihre Seele mit der reinsten Unschuld geziert. Aber beide sündigten im Paradies. Aber beide sündigten im Paradies und ihre Sünde nicht nur ihnen , sondern auch uns sehr. Judas war anfangs vielleicht frömmer als wir alle. Wir lesen im heiligen Evangelium nicht davon, dass er früher lasterhaft gewesen sei, sondern dass er ein Apostel war. Allein selbst das Apostelamt hat ihn nicht vor der größten Sünde bewahrt. Er ward der Führer derer, die Jesus gefangen nahmen; er hat Jesus mit einem Kuss seinen Todfeinden in die Hände geliefert. Der Teufel hatte es ihm ins Herz gelegt, ihn zu verraten. Joh,13,2. Worte der Heiligen Schrift. Daher ,der zu stehen meint, sehe ich zu, dass er nicht falle. 1Kor 10,12 Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet. Judas hat sich nicht mehr bekehrt. Das soll die Sünder erschrecken, denn wir finden darin den Beweis, dass kein Sünder vor der ewigen Verdammnis sicher sei.
Alle Bitten und alle Gedanken, die uns in diesem Augenblick durch Kopf und Herz gehen, legen wir hinein in das Gebet, das Jesus uns zu beten Mut gemacht hat; so beten wir gemeinsam.
Gottes Friede wird da spürbar und erlebbar, wo Menschen sich auf sein Wort einlassen und es sich zu Herzen nehmen und in die Tat umsetzen. Um diesen Frieden bitten wir. Auferstanden ist der gute Hirt. Er gab sein Leben für die Schafe. Er ist für seine Herde gestorben. Halleluja.