Hl. Karl Lwanga und Gefährten.

Jesus, der sagte: „Selig sind, die da Leid  tragen,denn sie sollen  getröstet werden“, sei mit euch.

Karl Lwanga und seine 12 Gefährten, deren Andenken wir heute feiern, gehören zu den ugandischen Märtyrern, die am Ende des 19. Jahrhunderts ihr Leben  für den Glauben opferten. Auf dem Gebiet Ugandas  wirkten die Missionare aus Frankreich und später auch die protestantischen Missionare  aus England. Leider entstand zwischen beiden   Kirchen Zwietracht, und darum verließen die katholischen Missionare das Land. /1882/.

Jesus, kein  Volk,  keine Rasse, hast du vom Heil  ausgeschlossen.  Herr, erbarme dich unser.

Du, Standhaften, krönst du  mit Herrlichkeit. Christus, erbarme dich unser. 

Du hast  allen Menschen dein Reich  geöffnet. Herr, erbarme dich unser.

1885 rief der König Mwanga die katholischen Missionare zurück. Er forderte sogar seine heidnischen Untertanen auf, den katholischen Glauben zu empfangen. Einige der Katholiken erhielten bedeutende Ämter am königlichen Hof. Zwei  von ihnen entdeckten die Verschwörung gegen den König, die der Katikiro, der Kanzler, zettelte an. Der König aber vergibt ihm; er lässt ihn  im Amt. Katikiro eiferte gegen die Katholiken, und der König stichelte ständig gegen sie. Das wirkte auf den jungen, unerfahrenen König. Er begann die Katholiken zu verfolgen. Zuerst erließ das Gesetz. Absolutes Verbot, den christlichen Glauben zu empfangen. Einige Gläubige  tötete er mit eigener Hand. Die genaue Zahl kennen wir nicht. 25. Mai  1886 erklärte der König, dass er jeden töten ließ, der betet. Karl Lwanga war  der  Repräsentant der Edelknaben. Er versammelte die Katechumenen-Pagen  zum nächtlichen Gebet und taufte sie noch in der Nacht. Morgen rief der König alle Pagen zusammen  und forderte sie auf, alle heraustreten zu lassen. Am , die beten. Karl Lwanga  tritt als Erster hervor. Hinter ihm noch 15 Seiten. Der König ließ sie alle fesseln und ins Gefängnis abführen. Im Gefängnis warteten sie, bis sie  zu den Richtplätzen  abgeführt  wurden. Der Ort der Richtstätte lag 60 km vom Gefängnis entfernt. Die Verurteilten müssten zu Fuß gehen. Mehrere von ihnen starben auf dem Weg. Karl Lwanga wurde als Erster verbrannt. Sie hofften, dass so die anderen  einschüchtern. Drei von ihnen begnadigten. Sie waren traurig. Ihre Aufgabe war, Zeugen vom Märtyrertod ihrer Gefährten zu werden. Nach dem Karl  Lwanga verbrannten noch 12 Pagen. Im Jahr 1920 erklärte Papst Benedikt XVI. alle diese Märtyrer zu den Seligen, und Papst Paulus VI. erklärte sie im Jahr 1964 zu den Heiligen. Karl Lwanga wurde zum Patron der afrikanischen Jugend ernannt.

Wir  heißen Söhne  und Töchter Gottes  und sind es wirklich.  So dürfen wir  voll Vertrauen beten.

In Barmherzigkeit und  Gerechtigkeit hat Jesus  Frieden  geschaffen und uns  mit Gott  versöhnt. Deshalb bitten wir. Herr Jesus Christus. 

Komm, du guter und  getreuer Knecht, nimm teil am Festmahl deines Herrn.