Donnerstag der 7. Osterwoche Joh 17, 20-26

Jesus, der sagte: „Aber  nicht für diese allein  bitte ich, sondern auch für die, die  durch  ihr Wort  an  mich glauben“, sei mit euch.

Jesu Gebet blieb nicht nur bei seinen Aposteln stehen. Die Apostel sind in die Welt gesandt, und trotz aller Ablehnung der Welt wird ihre Mission nicht vergeblich sein. Die Apostel werden durch ihr Predigen den Glauben in der Welt erwecken. Diese große Handlung wird am Pfingstfest in Judea und Samaria beginnen und bis  an das Ende der Welt fortgesetzt werden. 

Herr Jesus Christus, du  zeigst dich der Welt in göttlichem  Erbarmen. Herr,erbarme dich unser. 

Du sendest uns in die Welt, um dein Wort zu verkündigen. Christus, erbarme dich unser.

Du schenkst uns   die Gaben  des Heiligen Geistes.  Herr, erbarme dich unser.  Das Werk der Apostel wird von ihren Nachfolgern fortgesetzt. Darum betet  Jesus letztendlich    für alle, die wegen des Wortes des Apostels an Christus   glauben werden. Das Wort der Apostel wird im Heiligen Geist so mächtig, dass die Kirche gegründet wird. Es ist interessant, dass Jesus für diese Kirche nur eine Sache bittet. Die Einheit. Diese Einheit, wie Jesus  sie wünscht, umfasst  alles Gute, das die Kirche braucht. Die Einheit der Kirche hat  ihr Urbild  in der Einheit, die  den Vater mit dem Sohn verbindet. Diese Einheit ist nur in Gott und nur mit seiner Hilfe möglich. Der heilige Paulus stellte sehr an diese Einheit, die alle Gläubigen  in einen mysteriösen Leib   vereint. Und dieser Leib hat ein Haupt, das Christus ist. Die Einheit der Christen wird die mächtige Äußerung der Glaubwürdigkeit der Christen sein, nach der die Welt zerteilt ist, mit Egoismus, und erkennen kann, dass Jesus und sein Werk wirklich von Gott stammen. Die Gläubigen sollen eins sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesendet hast. Die Apostelgeschichte und die schönste Zeit der christlichen Geschichte beweisen, dass dieses Jesu-Gebet nicht vergeblich war.

Jesus Christus wird  wiederkommen,um sein Reich auf  dieser  Erde  zu vollenden. Um das Kommen dieses Reiches beten wir  mit den Worten Jesu. 

Diese Welt  ist voller  Spannungen  und Konflikte; sie  hat  den Frieden Gottes  bitter nötig. Darum bitten wir.

Der Herr thront  als  König in  Ewigkeit.  Der Herr segne  sein Volk  mit Frieden.