Jesus Christus, der uns das Gleichnis vom Sämann erzählt hat, sei mit euch.
Das heutige Evangelium spricht von einem Korn, das große Ernte bringen wird. Einiges hundertfältig, einiges sechzigfältig, einiges dreißigfältig. Nur ist es notwendig, dass es auf fruchtbaren Boden fällt.
Jesus hat uns durch die Gleichnisse gelehrt. Herr, erbarme dich unser.
Du willst uns mit der Kraft deines Geistes stärken. Christus, erbarme dich unser.
Dein Wort will uns retten und neues Leben schenken. Herr, erbarme dich unser.
In den Ländern des Orients war es üblich, zuerst zu säen und dann zu pflügen. Es könnte leicht passieren, dass der Sämann das Korn auf den Weg warf, das andere fiel auf das Steinige und auch in die Dornen. Erst dann zeigte sich, welches Korn lebensfähig war. Im Evangelium von Markus erklärt Jesus dieses Gleichnis. Wir sind der Boden, der mehr oder weniger gut ist. Der Same ist das Wort Gottes. Es gibt den Sinn des Daseins der Erde. Der Same fällt in den Boden und wächst dort, und wir sind durch die Ernte dieses Samens gesättigt.Der Sämann ist Jesus, der uns mit seinem Wort sättigen will und so den Sinn unserer Existenz. Auch wir sehnen uns danach, damit das, wofür wir leben , Sinn hat. Und wenn wir diesen Sinn finden, sind wir voller Glück und Frieden. Jesus weiß das. Er will, dass wir glücklich sind. Jeder von uns ist für das Gotteswort, das er empfing, wie er dieses Wort Gottes in sich nährt. Einmal bei einem Besuch fragte ich nach einem unserer gemeinsamen Freunde. Er war ein tüchtiger Anwalt und vor ein paar Jahren auch ein begeisterter Christ. Aber dann verließ er seine Frau und fand eine andere. Er wurde Direktor einer Privatfirma mit hohem Lohn und versucht immer, sich durch das Geld alles zu erlauben. Er denkt nicht mehr an geistige Dinge. Das ist nur ein kurzes Beispiel dafür, dass der Samen des Wortes Gottes in uns ersticken kann. Deshalb müssen wir aus unserem Leben alles beseitigen, was das Wachstum des Samens von Gottes Wort in uns behindert.
Jesus Christus,auf den wir hören sollen, hat uns gelehrt, zum Vater zu beten. So beten wir gemeinsam.
Die Gemeinschaft mit Christus verwandelt unser Leben und schenkt uns Frieden. Damit wir wirklich in Frieden leben, bitten wir.
Selig, die berufen sind, Gott in seiner Herrlichkeit zu schauen von Angesicht zu Angesicht.