Jesus, der zu seinen Aposteln sagte: „Glückselig aber eure Augen, dass sie sehen , und eure Ohren, dass sie hören, er sei mit euch.“
Jesus zu sehen, den eingeborenen Sohn Gottes, welch ein Glück. Wer mich sieht, sieht den Vater. Welch ein Glück, alle seine Wunder zu Trost und Heil der Menschheit zu sehen. In den Worten: Was ihr sehr liegt, aber eine höchst lehrreiche Nebenbeziehung. Auch die ungläubigen Feinde Jesu sahen Jesus und seine Wunder, hörten seine Lehre. Aber sie sahen in Jesus nur den Nazaräer, in seinen Wunder nur teuflische Gaukelei.
Jesus, du hast unseren Glauben gefordert. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Herrlichkeit des Vaters offenbart. Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Unbegreifliche in Gleichnissen gesagt. Herr, erbarme dich unser.
Der hl. Berthold entstammte einer begüterten Familie im Viertel unter dem Manhartsberg in Niederösterreich und trat in jungen Jahren in das Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald ein, das schon vor Hirsau als Zentrum cluniazensischer Reform galt. Als Anhänger dieser Erneuerungsbewegung stieg er zum Kleinprior und Bibliothekar in St. Blasien auf und wurde 1107 als Prior nach Göttweig gerufen. Spätestens ab 1111 finden wir ihn als 1. Abts des kurz zuvor den Benediktinern überantworteten Klosters Garsten. Hier bewährte er sich als umsichtig sorgender Vater seiner Mönche, als verständnisvoller Berater und Helfer vieler Zeitgenossen und als treuer Sohn seiner Kirche und Heimat. Es gelang ihm , die junge Abtei personell und wirtschaftlich zu höherer Blüte und großem Ansehen zu bringen. Nach mehr als 30-jähriger Wirksamkeit verstarb er in seinem Kloster in der Nacht vom 27. zum 28. Juli 1142. Sofort nach seinem Tode setzte seine Verehrung ein, die durch eine Kanonisation seitens des Passauer Bischofs Rudiger von Radeck eine offizielle Bestätigung fand. Die Erhaltung seines Grabes, das sich ursprünglich in der Mitte der alten Klosterkirche befand, die immer wiederkehrende Verwendung seines Namens und die Feier seines Jahrestages, über die Zeit der Reformation und die Aufhebung des Stiftes/1787/ hinweg bis in die heutigen Tage. waren die Voraussetzungen für die offizielle Kultapprobation durch den Apostolischen Stuhl.
Auf sein Wort wenden wir uns an Gott, unseren Vater, und beten mit den Worten Jesu.
Auch wenn viele Bemühungen um den Frieden nicht immer mit Erfolg gekrönt sind. Wir sollen nicht nachlassen, Anstifter zu sein und führend für Frieden und Versöhnung zu sein. So beten wir.
Wir wollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen, weil er die hungrige Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.