Jesus, der sich in einem Schiff zog, sei mit euch.
Jeder von uns sehnt sich nach einem solchen Sieg, der stark und sicher ist und nicht nur vergänglich. Wir hören jeden Tag von den verschiedensten Siegen. Es gibt zum Beispiel Sportnachrichten. Heute sprechen sie über diesen und jenen Athleten, die er gewonnen und verloren hat, um zwei Monate. Auch das heutige Evangelium spricht uns vom Mann, der gesiegt hat. Dieser Mann ist Johannes der Täufer.
Jesus, du liebst alle Menschen. Herr, erbarme dich unser. Du bist groß im Verzeihen. Christus, erbarme dich unser. Du trittst beim Vater für uns ein. Herr, erbarme dich unser.
Auf den ersten Blick scheint Johannes Sieg nicht so eindeutig zu sein. Der Tod des Johannes dient als Vorbild für den Tod Jesu.Beide werden von politischen Machthabern abgelehnt und ohne Einhaltung der gesetzlichen Formalitäten grundlos hingerichtet.Der furchtlose Prophet Johannes verkündet Gottes Willen; dabei schaut er nicht auf die möglichen Konsequenzen und steht gegen Herodes, Herodias und Salome. Erstaunt können wir fragen, welchen Sieg Johannes errungen hat. Doch er wurde getötet.Eher siegten seine Feinde über ihn.Und doch siegte Johannes, weil er der Wahrheit treu blieb. Und wenn es notwendig war, die Wahrheit zu bezeugen, hatte er keine Angst vor irgendjemandem, sogar vor dem Tod.Herodes war trotz seines Amtes ein schwacher Mann. Er konnte sich weder beherrschen noch kontrollieren. Wenn Herodes Gottes Gebote eingehalten hätte, wäre er wahrscheinlich nicht in einer solchen Situation gewesen. Herodes ist ein Vorbild des Pilatus. Beide Männer ließen unschuldige Menschen sterben, weil sie zu schwach waren, um für Gerechtigkeit einzutreten. In seiner Abschiedsrede erklärte Jesus von sich . Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Joh 14,6. Jesus ist die Wahrheit, die die Menschen nicht erkennen, die von dem geführt werden, der der Vater der Lüge ist. Aber die Wahrheit kann man nicht zum Schweigen bringen.
Mit allen, die den einen Gott suchen, mit allen, die ihn gefunden haben und ihn anbeten, und für alle, die ihn leugnen, beten wir das Gebet des Herrn.
Stellvertretend für die ganze erlöste Schöpfung haben die Apostel den Osterfrieden Jesu empfangen. Um diesen Frieden für uns und für alle beten wir.
Wie in Adam alle sterben, so werden in Christus eist alle lebendig gemacht.