Mittwoch der 22.Woche Lk 4,38-44

Jesus, der sprach:Ich muss auch  den anderen  Städten das Evangelium  verkündigen vom Reich Gottes, denn  dazu bin ich  gesandt, er sei mit euch.

Beim Lesen des heutigen Evangeliums lesen wir, dass Jesus darum in die Welt gekommen ist, damit er allen vom himmlischen Königreich verkünde. Seine Tätigkeit ist missionarisch. Darum will er nicht nur in der Umgebung von Kafarnaum wirken.

Jesus, du hast den  Menschen die frohe  Botschaft gebracht.  Herr, erbarme dich unser. 

Du hast den Menschen das Reich Gottes  verkündet. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns  das Heil gebracht. Herr, erbarme dich unser.

Jesus heilte vielen Menschen. Wir können das auch so ausdrücken. Der Herr hatte die Sorge sowohl um den menschlichen Leib als auch um die Seele des Menschen. Wir wissen, dass durch den geheilten Leib er in die menschliche Seele eindringen kann. Heute sind wir Zeugen von der Heilung der Schwiegermutter Petri. Es genügt nicht nur zu sagen, dass dir der Herr helfe, sondern auch dem Menschen konkret helfen und ihm nicht seinem Schicksal überlassen. Damit erfüllen sich die Worte Jesu: „Amen, ich sage euch: Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Mt 25, 40. In der Kürze kann man sagen, dass ein gläubiger Christ, der wirklich aus dem Glauben lebt, nicht ohne das Leben kann, dass er das Bedürfnis seines Nächsten nicht wahrnimmt. Jesus geht es in erster Linie um die Seele des Menschen. Am Ende des Evangeliums lesen wir, dass er viele böse Geister austrieb. Viele brauchen nicht die bösen Geister auszutreiben, sondern sich von den sündigen Gewohnheiten, Leidenschaften zu  befreien, damit in ihrem Herzen Christus mit seinem Evangelium siegen kann. Jesus wurde darum in die Welt gesandt, damit er die Menschen davon überzeugt, wie ihm sehr daran liegt, die Rettung der unsterblichen Seelen. Seine Hilfe war immer selbstlos.

Im Vaterunser  nimmt uns Jesus ganz hinein  in seine Gottesbeziehung. Der Grund dieses Gebetes  ist  Vertrauen, So beten wir gemeinsam.

Damit  der Friede  unter uns  wachsen kann,  sind Umkehr  und Hinwendung   zu Gott  nötig; ihn wollen wir  bitten.

Aller  Augen warten  auf dich, o Herr, und du gibst  ihnen  Speise zur  rechten Zeit.