Jesus, der sagte: Habt ihr nicht das gelesen, was David tat, da ihn hungerte und die mit ihm waren? Er sei mit euch.
Heute können wir uns kaum vorstellen, wie bescheiden Jesus und seine Jünger sich ernährten. Es gab keine ausgewählten Gerichte. Ihr Essen bestand aus Brot, ein paar Oliven und einem Stück getrocknetem Fisch. Einmal am Sabbat gingen die Jünger durch ein Feld, rissen die Ähren ab, bröckelten sie in ihre Hände und aßen die Körner. Das wurde nicht als Diebstahl angesehen und den Armen war es erlaubt. Mt 23,25.
Jesus, Sohn des lebendigen Gottes. Kyrie eleison.
Christus, unschuldig am Kreuz ermordet.Christe eleison.
Jesus, Sender des Heiligen Geistes. Kyrie eleison.
Die Pharisäer griffen die Jünger Jesu an, als hätten sie große Sünder ertappt. Aus einer harmlosen Sache machten sie eine schwere Beschuldigung. Die Jünger hatten am Samstag geerntet. So lautete die Beschuldigung. Jesus machte die Pharisäer auf König David aufmerksam. Dieser floh vor Saul und hatte Hunger. Der Hohepriester erlaubte ihm und seinem Gefolge, von den vorgelegten Broten zu essen. Und das war am Samstag. Den Hungernden zu sättigen, ist auch am Sabbat erlaubt. Das Gebot über den Samstag kann sich nicht gegen die Liebe und Barmherzigkeit richten und damit gegen den Menschen, denn alle Gebote leiten sich vom Gebot der Liebe ab. Gott hat den Sabbat zum Wohl der Menschen gesetzt. Zur Erfrischung von Körper und Seele. Die Pharisäer machten ihm zur Last und zur Angst. Das Gesetz erlaubte Arbeit zum Wohle des Menschen. So war es beispielsweise erlaubt, am Sabbat Leben zu retten. Oder Arbeiten zur Gottesfeier bei Gottesdiensten. Jesus gibt dem Gesetz seine ursprüngliche Bedeutung zurück. Er hat dazu das Recht. Doch er ist der Sohn Gottes. Die Haltung Jesu bedeutete jedoch nicht, dass er den Sabbat aufgehoben hat.
Jesus,der Sohn des lebendigen Gottes,hat uns gelehrt, wie wir uns an den Schöpfer wenden können. So lässt er uns mit seinen Worten rufen.
Jesus,ohne deine Liebe und das Wirken des Heiligen Geistes, können wir keinen Frieden finden. So rufen wir.
Ich bin der gute Hörer. Ich gebe mein Leben für die Schafe, so spricht der Herr.