Jesus, der einen Dämon austrieb, sei mit euch.
Jesus befreite einen Menschen, der von einem Dämon besessen war, von seiner Besessenheit. Als der Teufel abgefahren war, konnte der Stumme wieder sprechen. Die Menschenmenge wunderte sich. Einige behaupteten jedoch, Jesus treibe die Teufel mit Hilfe des Beelzebuls aus.
Jesus, du hilfst allen, die deine Hilfe brauchen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist stärker als der böse Geist. Christus, erbarme dich unser.
Du bist das wahre Leben. Herr, erbarme dich unser.
Alle sahen Jesus aufgeregt an, um zu sehen, ob er den besessenen Mann heilen könnte. Es gelang sofort und vollständig. Alle wunderten sich. Und plötzlich, inmitten der erstaunten Menge, waren die Stimmen einer dreisten Anklage zu hören. Jesus wurde mit Satan in Verbindung gebracht. Satan habe ihm die Macht gegeben, Dämonen auszutreiben. Die Feinde Jesu konnten nicht leugnen, dass er Wunder tat; alle Menschen sahen es. Sie griffen also zu solch hässlicher Bosheit. Nach dem heiligen Markus erhoben die aus Jerusalem gekommenen Schriftgelehrten, vielleicht im Auftrag des Hohen Rates, diese schockierende Anklage gegen Jesus. Dies zeigt, wie die Männer dachten, die für die Heilsgeschichte des auserwählten Volkes verantwortlich waren. Sie änderten ihre Meinung auch nach den anderen Worten und Taten Jesu oder seinen erstaunlichen Wundern nicht. Welche Barrieren kann ein Mann allein und in einer Gruppe gegen das Erkennen aufbauen? Jesus spricht seine Meinung und sein Urteil aus. Jesus antwortete mäßig. Diesmal wehrte er sich nicht mit der Schrift. Er beruft sich auf den gesunden Menschenverstand, um diese Fiktionen zu widerlegen. Jede Gemeinschaft, jeder Staat fällt in sich auseinander, wenn er sich spaltet und ein Teil gegen den anderen kämpft. Im Reich des Satans herrscht Geschlossenheit, wenn es um die Dinge Gottes und den Kampf gegen sie geht. Wie könnte Satan sein eigenes Reich zerstören wollen? Die Verbindung mit dem Fürsten der Teufel – das ist lauter Unsinn. Warum? Christus baut das Reich Gottes auf und Satan versucht, es zu zerstören.
Lasst uns beten zu Gott, dem Vater des Himmels und der Erde, dem Vater des irdischen wie des ewigen Lebens:
Zum Frieden gehört, das Alte zu vergessen und mit dem Neuen zu beginnen. Kennzeichen der Jünger Christi sind ihre Liebe zueinander und die Frucht des Friedens.
Höre mich, Herr, und sei mir gnädig. Herr, du bist mein Helfer.