Jesus, der sagte: Denn wie Jona ein Zeichen war den Niniviten, so wird es auch des Menschen Sohn sein, diesem Geschlecht, er sei mit euch.
Die Juden verlangten von Jesus ein Zeichen. Jesus lehnte dieses Verlangen ab. Sie sahen, wie Jesus die Menschen heilte und sie von Besessenheit befreite. Aber sie hielten dies nicht für einenlent ausreichenden Beweis dafür, dass er eine messianische Mission hatte. Sie wollten ein Zeichen vom Himmel. Was für ein Zeichen vom Himmel? Zum Beispiel so etwas wie ein Manna-Wunder in der Wüste oder dass das Feuer vom Himmel fällt, wie zur Zeit Elias.
Jesus, du hast große Zeichen gemacht. Herr, erbarme dich unser.
Jesus, du kamst zu unserer aller Erlösung. Christus, erbarme dich unser.
Du kamst als Verheißene vor aller Zeit. Herr, erbarme dich unser.
Jesus hatte bereits Zeichen gegeben, aber er war nicht bereit, den Launen der Menschen zu entsprechen. Jona hat den Niniviten einmal gepredigt und sie haben Buße getan. Jesus tat unverhältnismäßig mehr, doch die Juden stellen immer neue Anforderungen. Die Juden schätzten die Weisheit, die Jesus ihnen brachte, nicht. Jona tat in Ninive kein Wunder, doch die Niniviten glaubten ihm und taten Buße. Salomos Weisheit war genug für die heidnische Königin. Woher kamen dieser Unglaube und diese Herzenshärte? Haben sie nicht genug Beweise? Sind wundersame Heilungen oder Auferstehungen von den Toten kein überzeugendes Zeichen dafür, dass ihnen in Jesus etwas Außergewöhnliches erscheint? Oder fehlt ihnen der gesunde Menschenverstand und die Fassungskraft? Nein, die Juden leugnen die Wunder nicht. Sie können sie nicht leugnen. Aber sie denken nicht über sie nach. Sie begannen, sie als aufregende Sensation zu sehen, und jetzt warten sie immer mehr. Die Juden sahen die Wunder in all ihrer Tiefe nicht und die Bedeutung dieser Ereignisse entgeht ihnen. Wozu tun wir vor solchen Leuten weitere Wunder?
Jesus Christus hat uns das Auge geöffnet, damit wir Gott erkennen. Deshalb wollen wir zum Vater beten:
Damit wir sehend werden und den erkennen, der im Gericht kommen wird, bitten wir um seinen Frieden.
Selig, die berufen sind und Gott in seiner Herrlichkeit schauen dürfen.