Jesus, der sagte: „Nur in dieser Welt heiraten die Menschen, er sei mit euch.
Sadduzäer waren Aristokraten und sie bildeten einen religiös-politischen Stand. Zu ihnen gehörten wohlhabende Patrizierfamilien und der priesterliche Adel. Sie lehnten die Traditionen ab, an denen sich die Pharisäer festhielten. Sie leugneten die Auferstehung der Toten.
Jesus, du wirst kommen, um die neue Welt zu schaffen. Herr, erbarme dich unser.
Du wirst zur Auferstehung rufen, die Gottes Kinder sind. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Anfang des neuen Lebens geschenkt. Herr, erbarme dich unser.
Die Sadduzäer beziehen sich mit ihrer fiktiven Geschichte auf die Schrift und sagen: „Wenn die Frau nach dem Gesetz Moses nicht allen Brüdern gehören kann, dann gibt es keine Auferstehung.” Sie beziehen sich auf die Schrift, aber falsch. Die Schrift kann man auch falsch verstehen. Man kann sie missbrauchen. Jesus konnte die spöttische Frage der Sadduzäer beantworten, indem er sie verspottet hat. Er hat es nicht getan. Das sollte man als Zeichen seiner geduldigen und nachsichtigen Liebe betrachten. Jesus antwortete ihnen nicht mit einem einzigen Satz, sondern mit einem ausführlichen Kommentar. Einige Juden glaubten an die Auferstehung, stellten sie jedoch als Fortsetzung des irdischen Lebens im gesteigerter Form dar. Es wird ein Fest mit Essen und Getränken sein. Jeder wird das erreichen, wonach er sich gesehnt hat. Bis heute stellen sich einige primitive Stämme das Leben nach dem Tod so vor. Die Sadduzäer greifen eine solche Vorstellung an. Der heilige Paulus spricht von einem ewigen Leben und der Auferstehung. Vergleiche 2 Kor 12,4; 1 Kor 2,9.
Auch heute gibt es Menschen, die versuchen, das Leben nach dem Tod zu verspotten. Aber sie irren sich sehr.
Im Gebet des Herrn dürfen wir alles erbitten, was unser Leben trägt, heilt und erfüllt. Lasst uns darum beten:
Die Botschaft Jesu ist mehr als bloße Vision, sie ist die Zusage von Frieden und Heil. Deshalb bitten wir:
Du hast das Reich des Vaters in die Menschheit eingepflanzt.