Mittwoch der 1. Adventwoche

Jesus, der die  Menschen heilte und ihnen half, sei mit euch.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen hinter einem Priester durch ein örtliches Krankenhaus, der die Kranken segnet. Die Patienten kommen aus ihren Zimmern und tanzen in den Korridoren, weil sie geheilt sind.  Das würde Sie sicherlich in Erstaunen versetzen und Sie würden Gott dafür danken, dass er so freundlich ist.

Jesus, du hast alle Kranken geheilt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den  Hungernden Brot gegeben. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns zum Mahl des himmlischen Reiches  berufen. Herr, erbarme dich unser.

Genau das geschah, wo immer Jesus erschien. Die Menschen hatten nicht nur Angst vor der Kraft Jesu; die Wunder, die sie erlebten, richteten sie an Gott! Jedes der Wunder Jesu zeugte von dem Reich Gottes, das Jesus auf Erden errichten wollte. Jedes Wunder war ein Beweis dafür, dass er der von Jesaja prophezeite Messias war: Er würde den Tod für immer zerstören und die Tränen von jedem Gesicht abwischen (Jes 25,8). Durch die Vermehrung von Brot und Fisch bezeugte Jesus, dass er derjenige war, der allen Nationen ein Festmahl mit vielen Mahlzeiten bieten würde (25: 6). Das Volk erkannte diese Zeichen und begann daher, den Gott Israels zu verherrlichen (Mt 15,31).

Jesus war weder ein Wundertäter noch ein Zauberer, der außergewöhnliche Taten vollbrachte, um populär zu werden und Applaus zu ernten. Durch seine Wunder offenbarte er, dass der Vater allen Menschen in Not gnädig ist (Mt 15,32). Er heilte die Kranken und fütterte die Hungrigen, weil er sie liebte und von ihrer Situation beeindruckt war. Und diejenigen, die seine Liebe erfuhren, wandten sich an Gott. Jesus wirkt ständig Wunder für uns, weil er uns liebt. Der Wunsch des Vaters, uns zu sich zu ziehen, und die Kraft des Heiligen Geistes fließen durch Jesus, während er unser Leben auf wundersame Weise berührt. Auch wir können Wunder wirken, wenn wir unser Herz für Gottes Liebe und seinen Geist öffnen. So können wir bei allem, was wir tun, den Menschen den Vater offenbaren, der sie mit der Liebe und Heilung erfüllt, die sie sich wünschen.

Gottes Wille geschieht immer da, wo Menschen standhaft an  ihrem Glauben festhalten.

Wir bitten um den Frieden, um den Frieden der Völkergemeinschaft, weil der Unfriede sie lähmt und  zerstört.

Ein Brot ist es. Darum sind wir  viele ein Leib, denn wir  alle haben teil an dem einen Brot.