Dienstag der Osteroktav Mt 28,8-15

Der auferstandene Jesus sei mit euch.

Jesus geht den Frauen entgegen, die gekommen sind, um das Grab zu sehen, und sagt zu ihnen: „Seid gegrüßt!“ Sie kamen und umarmten ihn und beteten ihn an. Hier sagte Jesus zu ihnen: „Fürchtet euch nicht keine Angst! Geh, sag meinen Brüdern, geht hin  nach Galiläa gehen. dort werden sie mich sehen “(Mt 28,9-10).

Jesus, dein Leichnam war nicht mehr im Graben. Herr,erbarme dich unser.

Deine Getreuen suchten dich vergebens. Christus, erbarme dich unser.

Die dich liebten, fanden und sahen dich. Herr,erbarme dich unser. 

Keiner der Evangelisten oder Apostel oder der jüdische Historiker Jozef Flávius beschreiben direkt, wie die Auferstehung Jesu stattgefunden hat, sondern nur das, was folgte. Der Engel verkündet der Welt die wichtigsten Worte: Jesus „ist von den Toten auferstanden“ (Mt 28,7) und weist sie an, diese Botschaft seinen Jüngern mitzuteilen. Das Evangelium beschreibt dann die erste Begegnung des auferstandenen Jesus mit den Jüngern, das erste der sieben Zeugnisse der Auferstehung des Herrn.

Trotz dieser Zeugen kann man konstatieren  werden, dass es in nichts anderem so stark, so hartnäckig, so beharrlich und leidenschaftlich widerspricht, wie wenn es um die Auferstehung des Körpers geht, wie behauptete bereits der heilige Augustinus. Hl. Paulus ist einer der Zeugen der Auferstehung Christi. Als er in Athen über die Auferstehung der Toten zu sprechen begann, wurde er nicht nur ausgelacht, sondern auch abgelehnt: „… wir werden dich ein anderes Mal davon hören“ (Apg. 17:32). Sie glaubten an ein Leben nach dem Tod, an die Unsterblichkeit der Seele nicht. Sie sagten  Warum sollte der materielle Körper auferstehen?
Stellen wir heute eine andere Frage: Warum glauben viele heute an Reinkarnation,  und nicht an die Auferstehung des Leibes, was ist das Glaubensbekenntnis? Petrus schreibt bereits über die Auferstehung des Herrn Jesus: „Er wurde im Fleisch getötet, aber durch den Geist belebt“ (1. Petrus 3:18). Von Anfang an hat die Kirche Hoffnung gegeben, die aus der Auferstehung Christi entspringt. Weil er von den Toten auferstanden ist, hoffen wir auch, dass wir mit ihm auferstehen werden. Deshalb haben wir Zeugen,  seiner Auferstehung, die ihm begegnet sind, und viele haben nach der Auferstehung mit ihm gegessen und getrunken. Dies waren die zehn Apostel am Sonntag, dem Tag der Auferstehung, dann wieder eine Woche später, die Apostel und Thomas. Am Sonntagmorgen kamen noch Frauen zum Grab, fanden es aber leer. Dann waren es zwei Emmaus-Jünger. Später waren das ein hundertzwanzig Männer, folgt  Matthäus, der anstatt  Judas ausgewählt wurde. Und es war eine Menschenmenge, in der mehr als fünfhundert Menschen  waren. Und das vielleicht größte Zeugnis des auferstandenen Jesus ist der Apostel St. Paul.
Seitdem die tägliche Erfahrung des Glaubens aller Generationen: Der auferstandene Herr ist mit uns im Wort, in den Sakramenten, in den Heiligen, in den Armen und wohnt im Glauben in unseren Herzen (vgl. Eph 3,17).

 In seiner  Auferstehung hat Christus  uns losgekauft von der Schuld. Mit  ihm dürfen wir  deshalb  zum Vater  beten.

Der auferstandene Herr schenkt allen,  die sich  ihm  im Glauben öffnen, Frieden und Gemeinschaft. Deshalb bitten wir.

Selig, die  mit Christus auferstehen  dürfen zur Herrlichkeit des ewigen Lebens. 

 

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