Montag der 32.Woche im Jahre 2021

Jesus, der sprach: Es  ist  unmöglich, dass nicht  Ärgernisse kommen sei mit euch.

Die meisten Menschen wissen wahrscheinlich, was ein Hebel ist – eine lange, robuste Stange, mit der man etwas Schweres heben oder bewegen kann. Die alten Ägypter und Griechen entdeckten, dass sie nur eine kleine Kraft an einem Ende des Hebels ausüben mussten, um eine große Last am anderen Ende zu bewegen. Damit ein Hebel einwandfrei funktioniert, braucht er jedoch einen unbeweglichen Drehpunkt.

Jesus, du kennst die Sünde und den Unglauben  der Menschen. Herr, erbarme dich unser.

Du  kamst, uns  von aller Schuld  zu erlösen. Christus, erbarme dich unser.

Du nimmst die  Reue  der  Demütigen  an. Herr, erbarme dich  unser.

 Ein extremes Beispiel für seine mögliche Verwendung sind die Worte des griechischen Philosophen Archimedes: „Gebt mir einen festen Punkt und ich werde die Erde bewegen“. Die Idee eines Hebels hilft uns zu verstehen, was Jesus im heutigen Evangelium über den Glauben sagt. Er sagte seinen Jüngern, dass es nur ein wenig Kraft – einen Glauben von der Größe eines Senfkorns – braucht, um einen Maulbeerbaum und seine Wurzeln zu bewegen. Der Maulbeerbaum ist ein Baum mit sehr tiefen und ausgedehnten Wurzeln, so dass es äußerst schwierig ist, ihn mit ihnen hochzuziehen. Jesus sagt uns, dass der „Hebel“ unseres Glaubens gar nicht groß sein muss, er muss nur auf etwas Festem ruhen. Und dieses feste Etwas ist der Felsen, der Jesus ist!

Viele Menschen schließen aus diesem Abschnitt, dass sie alles tun könnten, was sie wollen, wenn sie einen stärkeren Glauben hätten. Alle „Maulbeerbäume“ ihres Lebens würden buchstäblich ins Meer fliegen – wenn sie nur mehr Glauben hätten. Aber sie vergessen eine Tatsache: Der Glaube ist nur ein Hebel. Wir müssen ein festes Fundament in Jesus, seiner Weisheit, seinem Willen und seinem Plan haben. Mit anderen Worten: Es ist völlig sinnlos, an etwas zu „glauben“, was Gott nicht für uns will! Die Essenz von allem ist, mit dem Herrn verbunden zu bleiben. Dann können wir uns mit dem beschäftigen, was wir in unserem Leben bewegen müssen. Haben Sie mit Gewohnheitssünden zu kämpfen? Wenn Sie fest in Christus verwurzelt sind, werden Sie sich mit ihm bewegen. Stehen Sie vor einer neuen Gelegenheit zur Evangelisation und zum Dienst und wissen nicht, ob Sie ihr gewachsen sind? Mit Jesus als „Dreh- und Angelpunkt“ können Sie das ganz sicher. Denkt immer daran: Seine Liebe, seine Macht und seine Stärke sind größer als alle „Maulbeeren“ der Welt.

Gott hat zu uns  seinen sohn gesandt und  ihn von den Toten  auferweckt. In Erwartung seiner Wiederkunft beten wir.

Wir leben  in  der Hoffnung  auf Gottes Heil und seinen Frieden. Deshalb bitten wir.

Meine Seele dürstet  nach  dir, mein Gott.

 

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