Archiv für den Monat: August 2024

Siegreich über den Tod.

Immer wenn wir mit Tod und Leid konfrontiert werden, stellen wir uns die Frage: Warum stirbt der Mensch? Wie ist unsere Vergänglichkeit und Gottes Allmacht zu verstehen? Diese Fragen stellen wir auch heute und hier, wenn wir um unseren verstorbenen Bruder versammelt sind. Der biblische Hiob stellte sich ähnliche Fragen. Er war ein gerechter und gottesfürchtiger Mann. Doch das Schicksal traf ihn hart, er verlor nicht nur sein Eigentum und seine Kinder, sondern wurde auch von einer schweren Krankheit auf die Probe gestellt. Er wusste, dass dieses Unglück keine Strafe für Sünden war.

Während seiner Krankheit ließen ihn seine Freunde gehen, weil sie in ihm ein moralisches Versagen sahen. Und in dieser schwierigen Situation verlor Hiob nicht den Glauben. Er konnte, wie Menschen es oft tun, lästern und Gott verleugnen, aber er vollzog im Dunkeln einen mutigen Akt des Glaubens. Im Dunkeln, weil er sich der Wahrheit über die Auferstehung des Körpers noch nicht bewusst war. Hiob verstand, dass Gott das letzte Wort hat, dass er der Herr über Leben und Tod ist, dass er sich über seinen Staub beugen wird, um ihn zum ewigen Leben aufzuerwecken. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und endlich aus dem Staub auferstehen wird; ich werde Gott von meinem Körper aus sehen.“ (Hiob 19, 25-26)

Gott rief ihn ins Leben und ließ nicht zu, dass sein Leben nur ein blindes Spiel des Schicksals wurde. Deshalb bringt er auch seine Sehnsucht nach Gott und seine Gewissheit zum Ausdruck, ihn zu sehen: „Ich werde Gott von meinem Körper aus sehen. Ich glaube, ich selbst werde ihn sehen.“ (Hiob 19, 26) Heute erleben und teilen wir auch die Trauer über den Verlust unseres Bruders … Im Geiste der menschlichen Solidarität trösten wir die Weinenden und Traurigen. Aber wir haben das Gefühl, dass unsere tröstenden Worte, selbst die aufrichtigsten und sanftesten, hier wenig bedeuten. Der Mensch ist nicht in der Lage, echten Trost zu spenden. Nur Gott gibt solchen Trost. So wie er es dem leidenden Hiob gegeben hat, so gibt er es allen Leidenden und Sterbenden. Denn er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Christus wollte Leiden und Tod nicht nur mit Worten erklären. Wenn das Evangelium nur eine Widerspiegelung des menschlichen Elends wäre, wäre es nicht das, was es ist. Es wäre nicht so schön, wie es ist. Christus sprach nicht nur vom Leiden, sondern er selbst litt; Er sprach nicht nur vom Sterben, sondern er selbst starb am Kreuz. Er kam auf die Erde, um das zu erleben, was wir hier auf der Erde erleben: Freude, Schmerz, Hoffnung, Leid, Verlassenheit und Sterben.

Als Kind war er hilflos und wurde unter dem Schutz der Jungfrau Maria und des Heiligen zurückgelassen. Jozef war verschiedenen Gefahren ausgesetzt. Er wurde von seinen Einheimischen missverstanden, vom gesamten jüdischen Volk abgelehnt und schließlich zum Tode verurteilt. Bevor er starb, erlebte er Momente der Einsamkeit, er spürte auch die Angst vor dem Tod im Garten Gethsemane. Doch seine Mission endete nicht am Karfreitag. Er ist nach drei Tagen von den Toten auferstanden. Es war unmöglich, dass der Tod über ihn herrschen konnte. Schließlich ist er der Sohn Gottes, Gott der Lebenden und nicht der Toten. Gott ist derjenige, der uns von Krankheit, Leid und Tod befreit.

Die Menschen werden weiterhin leiden, sterben und den Tod fürchten – wie der Erretter selbst. Aber der Tod ist nicht unser Ende. Nichts endet mit dem Tod. Es ist ein Übergang zum Leben in einer anderen übernatürlichen Dimension. Unser Leben verändert sich, aber es endet nicht. Und wenn unser irdisches Haus auseinanderfällt, werden wir im Himmel eine ewige Heimat finden. Das ist unsere christliche Hoffnung. Heute, wo unsere Herzen voller Schmerz und Trauer über den Weggang unseres Bruders sind, sagt uns Christus heute: ‚Lasst eure Herzen nicht beunruhigen … Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen … Ich werde sie vorbereiten.‘ ein Ort für euch.“ (Joh 14, 1-2) Er möchte uns versichern, dass wir alle das Recht auf das Haus des Vaters haben, dass der Weg zum Haus des Vaters nicht

leicht ist, er selbst ist der Weg: „Ich bin der.“ Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Lasst uns daher zum Vater im Himmel führen, dem wahren allmächtigen Gott, der durch unsere Menschlichkeit auch unser Bruder ist. Durch die Annahme seiner Wahrheit erhalten wir Zugang zum ewigen Licht. Obwohl wir sündig sind und schwach, aber wenn wir seine Gebote halten, werden wir nicht in die Irre gehen. Er, der das Leben ist, schenkt uns ein übernatürliches Leben, ein Leben in Gnade, wenn wir in den Sakramenten leben und vor allem, wenn wir ihn in der Heiligen Kommunion empfangen deshalb beten wir zu Christus, dass wir zusammen mit unseren geliebten Verstorbenen eine ewige Bleibe im Himmel finden mögen.

Hl. Paulinus von Trier 1 Joh 5,1-5

Jesus Christus, der kommen wird, um sein Reich zu vollenden, sei mit euch.

Hl.Paulinus war Bischof, der mit dem ostkirchlichen Athanasius in Verbindung und bekämpfte mit ihm den damals bedeutenden und gefährlichen Arianismus. Er wurde seines Amtes enthoben und vom Kaiser nach Phrygien in die Verbannung geschickt, wo er 358 nach viele Leiden starb. Sein Tod sicherte den Glauben der Kirche.

Christus, du hast der Kirche dein Wort hinterlassen. Herr, erbarme dich unser.

Du hast Verwirrung und Irreführung vorausgesagt. Christus, erbarme dich unser.

Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Herr, erbarme dich unser.

Heute betrachten wir den Text 1 Johannes 5,1-5.  Wer glaubt, dass Jesus Christus ist, der ist aus Gott geboren. Diese Worte erinnern uns an die zentrale Wahrheit unseres Glaubens-dass Jesus der Sohn Gottes ist, der gekommen ist, um uns zu erlösen. Der Apostel spricht hier über die Verbindung zwischen Glauben und Geburt aus Gott.Es ist nicht nur ein intellektuelles Bekenntnis, sondern eine lebendige Beziehung zu unserem Herrn. Wenn wir an Jesus glauben, sind wir Teil seiner Familie. Wir sind nicht mehr allein; wir sind Kinder Gottes, und das verändert alles.

Johannes fährt fort. Und jeder, der den liebt, der ihn gezeugt hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Unsere Liebe zu Gott zeigt sich in der Liebe zu  unseren Geschwistern im Glauben. Es ist eine Einladung, die Gemeinschaft der Gläubigen zu pflegen, und die Nächstenliebe zu leben. Unser Glaube muss in Taten sichtbar werden, denn die Liebe ist das Herzstück unseres christlichen Lebens. Johannes betont die Bedeutung der Gebote Gottes. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten. Manchmal denken wir, Freiheit bedeutet, die Gebote zu missachten. Doch wahre Freiheit liegt darin, in der Liebe Gottes zu leben und seine Gebote zu befolgen. Sie sind nicht Lasten, sondern Wegweiser, die uns helfen, ein Leben zu führen, das Gott gefällt und uns erfüllt.

Schließlich erinnert uns Johannes daran, dass der Sieg über die Welt im Glauben liegt. In einer Welt voller Herausforderungen und Versuchungen ist unser  Glaube der Schlüssel zum Sieg. Wir dürfen uns daran erinnern, dass wir nicht allein kämpfen. Jesus hat bereits den Sieg errungen, und in ihm finden wir unsere Stärke.

Jesus Christus ist unser Meister. Er hat uns gelehrt, wie wir in aller Not zum Vater beten sollen.

Wir  bitten um den Frieden des Herrn. Wenn wir ihn besitzen, brauchen wir uns in dieser Welt nicht zu fürchten.

Selig, die standhaft sind bis zum Ende und gerettet werden.

22. Sonntag im Jahreskreis Mk 7,1-8.14-15.21-23

Gott, unser Herr, der uns nahe ist, wo immer wir ihn anrufen,sei mit euch.

Stellt ihr  euch vor, ein Meinungsforschungsinstitut würde uns Gläubige fragen: Glaubt ihr, dass Gott mit euch zufrieden ist? Welche Antwort würden wir geben?  Für einen gläubigen Juden zur Zeit Christi müsste die Frage anders formuliert werden: Glaubt ihr, dass ihr vor Gott rein seid? Die Juden drückten die Beziehung zwischen Gott und Mensch mit den Begriffen „rein“ und „unrein“ aus. Es reichte aus, die äußeren Vorschriften einzuhalten, damit ein Mensch rein, das heißt in Gottes Gnade und Liebe lebte.

Predigt.

Wir kennen einige dieser alttestamentlichen Vorschriften: Hände waschen vor dem Essen, Tassen, Krüge, Schüsseln und Betten waschen, das Haus eines Ungläubigen nicht betreten, das Fleisch bestimmter Tiere nicht essen, jemanden nicht berühren, der bereits rituell unrein war, nicht das Berühren einer Leiche… Alle diese rituellen Vorschriften hatten ursprünglich jedoch einen Gesundheits- und Hygienezweck, doch mit der Zeit geriet dies in Vergessenheit und es blieb nur als Kultvorschrift übrig. Und diese Vorschriften nahmen ständig zu, sodass es zur Zeit Jesu etwa 500 gab. Wir haben Gottes und kirchliche Gebote, aber schauen wir uns an, wie viele sie nicht kennen. Welche Probleme haben sie euren Kindern und Enkelkindern im Religionsunterricht bereitet, solange sie ihn gelernt haben?! Uns ist sicherlich klar, dass die fünfhundert jüdischen Vorschriften nur Spezialisten kannten, nämlich Schriftgelehrten, gelehrte, Rabbinern und Pharisäern. Normale Menschen kannten nur wenige wichtige Gesetze und Vorschriften. Und am Ende war es den armen Menschen egal, was sie essen konnten und was nicht, weil sie aßen, was sie hatten, und es war sowieso nicht viel. Und so verachtete eine kleine Gruppe von Menschen, die alle religiösen Gebote kannten und sie befolgten, die anderen ungebildeten Menschen, weil er sie nicht buchstabengetreu befolgte.

Jesus war auch ein orthodoxer Jude, er lehrte auch die Religion einfacher Gläubiger in der Synagoge, aber da er auch Lehrer – ein Rabbiner – war, erklärte er auch den Pharisäern und Schriftgelehrten die Wahrheiten Gottes. Er kannte sicherlich die gesamten fünfhundert Gebote auswendig und hatte dennoch den Mut, diese Grundlage der jüdischen Religion anzugreifen und zu verurteilen. Und er sagte: Jesaja hat gut von euch Heuchlern geweissagt, wie geschrieben steht: „Dieses Volk betet mich mit seinen Lippen an, aber sein Herz ist fern von mir.“ Aber sie ehren mich umsonst, denn die Lehren, die sie lehren, sind nur menschliche Gebote. Sie verlassen Gottes-Gebot und halten sich an menschliche Sitten. Ein Mensch kann durch nichts verunreinigt werden, was von außen in ihn eindringt, aber was aus einem Menschen herauskommt, verunreinigt einen Menschen. Denn aus dem Inneren, aus dem menschlichen Herzen, kommen böse Gedanken, Unzucht, Diebstähle, Morde, Ehebrüche, Gier, Bosheit, Lügen, Unkeuschheit, Neid, Gotteslästerung, Stolz, Torheit. All diese Übel kommen von innen und verunreinigen den Menschen. Es ist, als ob er sagen würde: Anstelle dessen, was du isst oder nicht isst, solltest du lieber auf deine Gedanken, Worte und Taten achten. Ihr seid stolz und eingebildet, ihr denkt an Mord und Raub und in euren  Herzen gibt es keine Religion.

Der Vorwurf Jesu richtet sich nicht nur gegen die Mitglieder der jüdischen Nation, sondern auch an uns. Er stellt uns die Frage: Seid ihr überzeugt, dass Gott mit euch zufrieden ist? Was müssen wir tun, um seine Zufriedenheit zu erlangen? Die bloße Einhaltung der Gebote Gottes oder kirchlicher Vorschriften reicht nicht aus. Wie Paulus sagt, sind wir Diener des neuen Bundes – nicht der Litera, sondern des Geistes; denn  die Litera tötet,  der Geist gibt das Leben.

 In seinem Buch „Bekenntnisse“ erzählt Augustinus von zwei kaiserlichen Dienern, die in der Hektik des Lebens am kaiserlichen Hof ihre Seele völlig vergaßen. Einmal verirrten sie sich auf der Jagd und kamen zum Haus eines  Einsiedlers. Auf dem Tisch sahen sie die Biografie des Heiligen Antonius . Aus Neugier nahm einer von ihnen dieses Buch und begann darin zu blättern. Es war so interessiert , dass er sich erst nach langer Zeit mit den Worten an seinen Freund wandte: Sag mir, warum kümmern wir uns so sehr um den Dienst des Kaisers und widmen ihm all unsere Zeit und Mühe? Können wir uns mehr darauf zählen, dass der Kaiser uns zu seinen Freunden macht? Und selbst wenn es passiert, wer kann uns die Beständigkeit seiner Freundschaft und Gnade garantieren? Und wenn wir es dann aus der Sicht des ewigen Lebens betrachten, welchen Nutzen hat es für uns? Wie viel wertvoller ist der Dienst an Gott?! Wie leicht fällt es ihm, uns als seine Freunde zu akzeptieren, in seiner Liebe, die sich nicht ändert, und vor allem, dass er eine ewige Belohnung verspricht? Schon bald verzichteten sie auf den Dienst am Kaiser und begaben sich in die Einsamkeit, um ihre Seelen für das ewige Leben zu retten.

Für Gott ist das Äußere unbeachtlich, während ein guter Wille, reine Absicht und ein offenes Herz großen Wert haben. Streben wir danach, so zu sein, wird Gott mit uns zufrieden sein.

Zum Vater, der alle unsere Gedanken kennt, lasst uns beten, wie Jesus Christus uns gelehrt hat.

Wir bemühen uns, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der uns zusammenhält. Deshalb bitten wir.

Selig, die den Willen Gottes erfüllen und eingehen können  in seinen Frieden.

Freitag 21. Woche im Jahreskreis 1Kor1,17-25

Jesus Christus,der kommen wird als Bräutigam zur Hochzeit, sei mit euch

Was ist die Weisheit dieser Welt? Die „Weisheit“ der heutigen Welt besagt, dass ihr die Kontrolle habt und Herr über euer Schicksal sein musst. Eine Anzeige könnte Ihnen beispielsweise zuflüstern, dass ihr das neueste Telefon und das schnellste Internet benötigt, um mit den neuesten Trends Schritt zu halten. Die „Weisheit dieser Welt“ kann auch ein Weg sein, in dem ein Mensch lernt, dass er nur dann glücklich wird, wenn er sein gesamtes Leben selbst in die Hand nimmt.

Jesus, du hast uns  das neue Leben geschenkt. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns  zu Kindern des Vaters gemacht.. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  uns  zur  himmlischen Hochzeit berufen. Herr, erbarme dich unser.

Wie sehr unterscheidet sich eine solche Denkweise von der Botschaft vom Kreuz, die uns die wahre Weisheit Gottes offenbart! Als Jesus sich nicht für seinen Willen, sondern für den Willen seines Vaters entschied, zeigte er uns große Weisheit, die darin besteht, die „Zügel des Lebens“ in die Hände unseres liebenden Gottes zu legen (siehe Lk 22, 42). Indem er sich Gott hingab, zeigte er Vertrauen in Gottes Weisheit und in Gottes Plan, der der Menschheit Erlösung bringen wird. Es ist möglich, dass wir uns irgendwie von Natur aus zur „Weisheit der Welt“ hingezogen fühlen, die uns dazu veranlasst, nach „Freiheit“ und Unabhängigkeit zu streben. Daher werden unsere Versuche, uns Gott zu ergeben, oft gerade durch dieses Streben nach Unabhängigkeit vereitelt.

Manchmal treffen wir vielleicht eine impulsive Entscheidung und bitten dann Gott, das zu segnen, was wir getan haben. Oder vielleicht denken wir im Gebet über etwas nach, hören dann aber nicht darauf, was Gott uns über die Situation sagt, sondern leben unser Leben weiterhin nach unserem Willen. Vielleicht macht uns der Gedanke, uns einem Gott zu ergeben, den wir nicht sehen können, Angst. Deshalb wehren wir uns manchmal dagegen. Es kann riskant sein, die Kontrolle über unser Leben aufzugeben. Der heilige Paulus sagt, dass die Botschaft des Kreuzes für die Griechen, die die Weisheit am meisten schätzten, „Torheit“ sei (1 Kor 1, 22-23). Vergessen wir jedoch nicht, dass für uns, die wir auf dem Weg der Erlösung sind, das Wort vom Kreuz Gottes Kraft ist (1, 18). Wenn wir die gesamte Herrschaft unserem himmlischen Vater übergeben, können wir sicher sein, dass er sich in seiner Güte und Liebe um uns kümmert und aus jeder Situation das Beste macht. Machen wir heute einen Schritt, um uns ganz Gott hinzugeben. Machen wir einen Schritt in Richtung eines Lebens im Einklang mit Gottes unübertroffener Weisheit.

Damit das Licht in unseren Lampen nicht erlösche, wollen wir voll Vertrauen zum  Vater beten.

Die bereit sind für den Herrn, werden mit ihm eingehen in den ewigen Frieden. So bitten wir.

Selig, die bereit sind, mit dem Herrn zur Hochzeit einzugehen, wenn er kommt.

Enthauptung Johannes des Täufers 1Kor 1,1-9

Gott,  unser Herr, der die  Zeugen seiner Botschaft mit  Herrlichkeit krönt, sei mit euch.

Die Enthauptung Johannes des Täufers ist eine bedeutsame Episode aus der biblischen Geschichte, die in den Evangelien des  Neuen Testaments erwähnt wird im Markusevangelium und  Matthäusevangelium . Johannes der Täufer, der  für  seine Taufe  von Taufe Jesus bekannt war, wurde aufgrund seiner Kritik an Herodes  Antipas, dem Herrscher von Galiläa gefangen genommen und später hingerichtet.

Jesus, du bist das Opferlamm des neuen Bundes. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst als König des neuen Israel. Christus, erbarme dich, unser.

Du hast das Gesetz des Vaters in  allem erfüllt. Herr, erbarme dich unser.

Der Erste Korintherbrief, den wir in den kommenden Wochen in der Messe hören werden, gibt uns einen Einblick in das Leben der Gemeinde der ersten Christen. Sie lässt uns ihre Stärken und Schwächen erkennen und zeigt uns die väterliche Fürsorge des Paulus für sie. Korinth war zur Zeit des Paulus eine der führenden griechischen Städte. Es war ein geschäftiger Seehafen und als solcher ein Handelstor zwischen Rom im Westen und wohlhabenden Zivilisationen im Osten. Es zog Menschen aus der ganzen Welt an, so dass hier verschiedene Kulturen aufeinanderprallten. Es gab auch eine jüdische Gemeinde, in der einige Menschen begannen, Jesus nachzufolgen.

Darüber hinaus begannen auch einige Heiden, sich zum Christentum zu bekennen. Und so stand diese kleine Gemeinde vor großen Herausforderungen. Korinth war einer der ersten Orte, an denen Juden und Nichtjuden lernten, den Glauben gemeinsam als eine Gemeinschaft zu leben und zu leben. Dieses Zusammenleben führte zum Zusammenprall der Kulturen, von dem Paulus in diesem Brief oft spricht. Aber fangen wir dort an, wo Paulus angefangen hat. Er erinnert die Gläubigen in Korinth zunächst an alles, was sie »in Christus Jesus« empfangen haben (1 Kor 1,2). Später konzentriert er sich auf ihre Fehler und schreibt seine berühmte Abhandlung über die Liebe. Doch gleich zu Beginn fasst er seinen Brief und seine Mission in wenigen Zeilen zusammen: Es dreht sich alles um Jesus.

In den ersten neun Versen dieses Briefes gebraucht Paulus den Namen Jesu nicht weniger als achtmal: Paulus‘ Berufung, Apostel zu werden, kommt von Jesus; die Kirche besteht aus allen, die den Namen Jesu anrufen; die Korinther, die Gnade, Heiligung, Frieden, Unterweisung, geistige Gaben, Kraft und einen Ruf zur Gemeinschaft empfingen, empfingen all dies „in Christus Jesus“. In diesen Versen ist es Paulus gelungen, die Botschaft zu vermitteln, dass Jesus der Mittelpunkt von allem ist. Die Korinther kämpften mit vielen Problemen und hatten noch viel zu lernen.

Aber vor allem wollte Paulus sie daran erinnern, warum Jesus sie gerufen und ihr Leben verändert hat. Er wollte sie daran erinnern, dass Jesus ihr Herr, ihre Quelle, ihr Sinn und ihr Führer ist. Er wird ihre Stärke und Weisheit sein, ein Brunnen, aus dem sie schöpfen werden. Jesus wird ihnen helfen, einander zu lieben und sie bis zu seiner Wiederkunft festhalten. Und es wird das Gleiche für Sie tun.

Damit wir dem  Bösen entgehen und  in der  Treue zu Gottes Wort beharren, wagen wir zum Vater zu beten.

Unser Leben liegt in der  Hand des Herrn. Um seinen Frieden wollen  wir  bitten, damit wir zu ihm gelangen.

Selig, die  in der Prüfung bestehen und als  Gottes Zeugen eingehen in sein Reich. 

 

 

Hl. Augustin, Kirchenlehrer 2 Thess 3,6-19, 16-18

Die Liebe des Vaters und Jesu Christi, der unser Lehrer ist, sei mit euch.

Heute ist das Fest des Heiligen Augustinus. Sehen wir uns also an, wie Augustinus durch einen anderen Christen die „Wirkung“ des Wortes Gottes erlebte. Als er nach Mailand kam, um an heidnischen Schulen Rhetorik zu unterrichten, hörte er von Ambrosius, dem großen Bischof von Mailand. Er hörte, dass die Menschen Ambrosius lieben. Dies entfachte in ihm ein anfängliches Interesse an diesem Bischof, das sich später in Bewunderung steigerte. Er fühlte sich zu ihm hingezogen und hörte oft seinen Predigten zu.

Jesus, du bist unser Meister und Lehrer. Herr,erbarme dich unser.

Du hast uns den Heiligen gesabdt. Christus, erbarme dich unser.

Du stehst uns bei im Wandel der Zeit. Herr,erbarme dich unser.

Und Augustinus brauchte mehr als nur überzeugende Predigten. Als Ambrosius ihn unter seine Fittiche nahm und ihn wie seinen eigenen Sohn behandelte, begannen die Steinmauern um Augustins Herz zu bröckeln und zu bröckeln. „Zuerst mochte ich ihn nicht als Lehrer der Wahrheit… sondern einfach als einen Menschen, der freundlich und großzügig zu mir war“ (Bekenntnisse 5, 13). Es ist klar, dass Augustinus am meisten von der Liebe beeinflusst wurde, mit der er ihn umarmte. Für Augustinus wurde er zum lebendigen Wort Gottes. Eine ähnliche Wirkung hatte

Gottes Wort auf die Thessalonicher – durch Paulus‘ Freunde Silvanus und Timotheus, die ihnen dienten. Ihr freundlicher Umgang mit den Menschen, ihre Hingabe an das Evangelium und ihre harte Arbeit veranlassten die Thessalonicher, die frohe Botschaft Christi anzunehmen. Wie wäre es mit uns? Das Prinzip ist genau das gleiche. Wir beweisen den Menschen mit unserem Handeln auch, was es bedeutet, die gute Nachricht in der Realität zu leben. Im Chaos des Alltags macht uns der Heilige Geist zum lebendigen Wort Gottes.

Und wem passiert es? Denkt ihr  darüber nach, wie ihr euren Glauben leben. Erinnere dich an die Menschen, die dich unter ihre Fittiche genommen haben – besonders, als du anfingst, dich zu verirren. Gott hat sie dir geschickt, damit du sehen kannst, wie es ist, für ihn zu leben. Eure Hingabe im Gebet und eure Bereitschaft, sich um euch  zu kümmern, habt ihr auf außergewöhnliche Weise berührt und euch zum Herrn geführt. Ihr  könnt vom Beispiel dieser Menschen lernen und verstehen, wie ihr selbst zum lebendigen Wort Gottes werden könnt. Nehmt ihr Menschen auch in kleinen Dingen entgegen und glaubt ihr, dass Gott euch segnen wird. Selbst der kleinste Akt der Liebe kann das Herz eines Menschen erweichen.

Jesus Christus, unser Meister  und Lehrer, hat uns gelehrt, wie wir zum Vater beten sollen. In seinem namen bitten wir.

Damit der vater im Himmel uns seinen Frieden schenke, wollen wir ihn in kindlicher Liebe bitten.

Selig, die Gott mit ganzem Herzen dienen und zu den Großen des Himmelreiches gehören werden.

Hl.Monika,Mutter des hl. Augustin 2 Thess 2,1-3,14-17

Jesus Christus, der gekommen ist,uns zu neuem Leben zu erwecken, sei mit euch.

Heute freut sich die Kirche über die Heiligkeit einer großen Mutter: Monika (332-387), geboren in der Nähe von Karthago. Groß wegen ihrer Frömmigkeit – sie betete oft unter Tränen – und wegen des „großen“ Sohnes, den sie dem Christentum schenkte: Augustinus.

Monika war mit Patricius verheiratet. Sie hatte keine andere Wahl (so waren die Zeiten!). Dreißig Jahre lang hatte sie viel Geduld mit einem unfreundlichen, unreligiösen Ehemann… Dieses Leiden ist dem gütigen Jesus, der sich vor Jahrhunderten der Witwe von Nain erbarmte, sicher nicht entgangen. Patricia ließ sich schließlich kurz vor seinem Tod taufen.

Jesus,du erhörst,die zu dir rufen.Herr,erbarme dich unser.

Du schenkst Gnade, die wir nicht verdienen. Christus, erbarme dich unser.

Du rettest,die dich suchen. Herr, erbarme dich unser,

Bleiben Sie standhaft und halten Sie an den Lehren fest | 2 Sol 2, 15.

Der Anblick einer Balletttänzerin, die eine Pirouette dreht, löst in uns Ehrfurcht aus. Wie ist es möglich, dass sie sich so lange drehen kann, ohne das Gleichgewicht zu verlieren? Sie tut dies, indem sie ihren Körper dreht und ihren Blick bis zum letzten Moment auf einen einzigen Punkt richtet. Dann dreht sie blitzschnell den Kopf und konzentriert sich schnell wieder auf diesen einen Punkt. Obwohl es viel Training erfordert, ist das Ergebnis eine bemerkenswerte Kombination aus Disziplin und Anmut. Auch die Christen in Thessaloniki mussten einen Punkt finden, auf den sie sich konzentrieren konnten. Überall um sie herum breiteten sich Angst und Verwirrung aus. Einige verkündeten, dass das Ende nahe sei, und verteilten sogar falsche Briefe, in denen sie behaupteten, von Paulus zu stammen.

Paul sah, dass sie das alles aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Deshalb riet er ihnen: „Steht standhaft und haltet fest“ (2. Thessalonicher 2,15). Mit anderen Worten: Richtet Ihr euren Blick auf das, was ihr bereits über Gott wisst. Der Rat des Paulus hat auch heute noch Gültigkeit. Auch um uns herum herrschen Angst und Verwirrung. Menschen verspotten den Glauben und verbreiten Angst mit Geschichten, die das Böse größer erscheinen lassen als Gott. Damit uns diese Dinge aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen, müssen wir uns auf einen Punkt konzentrieren – auf Gott. Ihr könnt damit beginnen, sich die Beschreibung Gottes von Paulus in dieser Passage anzusehen. Er ist unser Vater, der uns liebt (2 Sol 2, 16). 

Er rief uns dazu auf, die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus zu erlangen (2. Thessalonicher 2,14). Er ist die Quelle aller Gnade und gibt uns Hoffnung und Trost (2, 16). Er ist unsere Stärke (2, 17). Wenn in eurem Kopf Angst  oder Zweifel aufkommen, konzentriert ihr  euch auf diese Wahrheiten. Ihr könnt es noch heute versuchen – indem ihr  euren  Blick buchstäblich auf den Herrn richten! Heben wir  unseren Blick von der Arbeit oder dem Studium  auf das Kreuz , das an der Wand hängt.

Da Gott Mitleid hat mit der Not unseres Lebens, wagen wir zum Vater zu beten. Gott schenkt Leben und fordert es wieder zurück.

Damit unser Leben in seinem Frieden bleibe, wolln wir beten.

Selig, die Gott begegnen und auferweckt werden zum Leben, das bleibt in Ewigkeit.

Montag der 21.Woche im Jahreskreis 2 Thes1,1-5,11-12

Jesus Christus, der mit dem Schlüsssel des Himmels und der Erkenntnis kam, sei mit euch.

Wir sollen Gott  für euch danken, allezeit liebe Brüder, wie es gerecht ist, denn euer  Glaube wächst sehr und die  Liebe eines jeglichen unter euch allen nimmt zu gegeneinander. wächst immer mehr. Und so loben wir euch  auch in der Kirche Gottes: für eure Geduld  und euern Glauben in allen Verfolgungen und Drangsalen, die ihr ertragen. Und das ist ein Zeichen des gerechten Urteils Gottes, dass ihr als würdig werdet zum  Reich Gottes, für das ihr leidet › 2 Sol 1, 3-5.

Jesus, du hast allen Menschen das Reich des Vatres geöffnet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast uns den Weg des Glaubens gewiesen. Christus, erbarme dich unser.

Du hast uns die Barmherzigkeit des Vaters offenbart. Herr, erbarme dich unser.

Wir müssen Gott ständig für euch danken, Brüder… Wieder lesen wir die wunderbaren Worte, mit denen Gott selbst durch den Mund des heiligen Paulus die Christen in Thessaloniki ermutigt. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es irgendwie einfacher ist, zu kritisieren, ständig nur die Fehler anderer zu sehen, auf Mängel und Irrtümer hinzuweisen, als etwas im Leben anderer zu finden, wofür wir sie loben, hervorheben oder ermutigen können!

Wir können sicher sein, dass sogar Paulus genug Unvollkommenheit in den Christen dort sah, aber er versuchte, einen Weg zu finden, sie zu ermutigen und so gut wie möglich zu Gott zu führen. Wenn wir diese Worte lesen, ist das nichts anderes als eine Ermutigung Gottes, unseren Blick auf ihn, auf das Kreuz Christi, zu richten und uns mit seiner Gnade in die Art von Christen zu verwandeln, die der himmlische Vater von uns möchte!

Deshalb sparen wir selbst nicht mit Worten des Dankes, der Ermutigung und des Lobes an alle, denen wir täglich begegnen, sei es zu Hause, auf der Straße, in der Schule, bei der Arbeit, beim Arzt, im Laden, … mit anderen Worten: überall! Nehmen wir an, jeder kann kritisieren, aber nur Gottes Kinder versuchen, Güte, Verständnis und Liebe zu verbreiten! Gehen wir deshalb jeden Tag aufs Neue diesen Weg in der Gewissheit, dass Gott das gute Werk, das er in uns begonnen hat, zu Ende bringen wird!

Damit wir  auf dem Weg des Himmelreiches nicht getäuscht werden, wagen wir  zum Vater zu beten.

Damit wir bestehen können im Gericht, das kommen wird, bitten wir  den Herrn um seinen Frieden.

Selig, die das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden wissen und den Weg des Heils gehen.

Hl. Bartholomäus,Apostel Offb 21,9-14

Gott,der Herr,dem all unser Tun und Denken offenbar ist, sei  mit euch.

Natanael wollte sich nicht täuschen lassen. Die Verheißung des lang erwarteten Messias war für ihm zu wichtig, um durch falsche Behauptungen getäuscht zu werden. Besonders skeptisch war er, als er hörte, dass Jesus aus einer  unbedeutenden Stadt wie Nazareth stammte (Joh 1, 46). Und als Philippus Nathanael sagte, dass Jesus der Messias sei, zweifelte Nathanael. Doch anstatt zu versuchen, seinen Freund zu überzeugen, sagte Philipp einfach: „Komm und sieh“ (Joh 1, 46). Nathanael, besser bekannt als der Apostel Bartholomäus, dessen Gedenktag wir heute feiern, folgte dieser Einladung Philipps.

Jesus, du hast Helfer gesucht, dein Werk fortzusetzen.Herr, erbarme dich unser.

Du hast von deinen Aposteln alles gefordert. Christus,erbarme dich unser.

Du hast den Aposteln die Throne des Himmels verheißen. Herr,erbarme dich unser.

Liebe Gemeinde. Heute wollen wir uns mit einem faszinierenden und hoffnungsvollen Text aus der Offenbarung des Johannes beschäftigen. Diese Passage beschreibt das Neue Jerusalem, die himmlische Stadt, die Gott für sein Volk bereitet hat. Sie ist ein Symbol für die vollndetet Gemeinschft zwischen Gott und Mensch, und sie enthält wichtige Botschaften für unser Leben.

In Vers 9 lesen wir. Komm, ich will dir die Braut, die Frau des Lammes zeigen. Diese Einladung ist  mehr als nur eine Vorstellung. Sie ist der Ausdruck von Gottes Sehnsucht,in einer tiefen Beziehung zu uns zu stehen. Die Braut steht für  die Kirche, das Volk Gottes, das durch den Bund mit Christus geheilgt und geliebt ist. Es erinnert uns daran , dass wir  nicht nur  Diener oder Untertanen sind, sondern geliebte Kinder Gottes, die zu einer tiefen Gemeinschft mit ihm berufen sind.

Wenn wir weiter lesen, sehen wir, dass die Stadt mit kostbareb Steinen geschmückt ist und eine strahlende Pracht besitzt.Diese Bilder sollen uns  die Herrlichkeit Gottes vor Augen führen. Die Stadt ist  nicht nur  ein physischer Ort, sindern  ein Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung. Sie  zeigt uns,dass Gott alles neu gemcht. In einer Welt, die oft von Schmerz, Leiden und Ungerechtigkeit geprägt ist, dürfen wir die Gewissheit haben, dass Gott das Ende aller Dinge in seiner Hand hält.

Besonders auffällig sind die zwölf Grundsteine der Stadt, die mit den Namen der Apostel geschmückt  sind. Dies erinnert uns an die Grundlage  unseres Glaubens; die Lehren und das Zeugnis der Apostel. Sie sind die Säulen, auf  denen wir  stehen. In einer  Zeit, in der  der Glaube oft  in Frage gestellt wir, ist es wichtig, sich auf diesed Wahrhiten zu besinnen und unser Leben darauf zu gründen.

Da wir hingefunden haben zu Jesus Christus, dem verheißenen Erlöser  der Welt, dürfen wir  in seinem Namen  zum Vater  beten.

Gott schaut auf unser Herz, und wo ein  gutes  Herz  it, bleibt er  mit seinem  Frieden. Deshalb bitten wir  ihn.

Selig,die Gott  zu dienen bereit sind und den Himmel offen sehen werden am Tag des Menschensohnes.



Hl.Rosa von Lima,2 Kor 10,17-11,2

Jesus Christus, der uns den Weg zum Schatz des Himmelreiches gewiesen hat, sei mit euch.

Eigentlich sollte sie Izabela heißen, aber weil die Mutter über ihrer Wiege eine Rose sah, wurde das Kind Rosa genannt. So erklärt die Legende seinen Namen. Rosa  führte bereits in ihrer Jugend ein streng bußfertiges Leben. Ihre Ideen waren unerschöpflich, wenn es um das Leiden für Christus ging. Am 10. September 1606 trat sie in den Dritten Orden des Heiligen Dominikus ein und wählte die Heilige Katharina von Siena zu ihrem Vorbild.

Jesus,du hast alle Not des Lebens ertragen. Herr,erbarme  dich unser.

Du hast die Last des Kreuzes auf dich genommen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist für uns am Kreuz gestorben. Herr,erbarme  dich unser.

In der heutigen Lesung spricht der Apostel Paulus über  ein zentrales Thema; den Ruhm im Herrn. Er erinnert  uns daran , dass unser Stolz und unsere Ehre  nicht in unseren eigenen Fähigkeiten oder Erfolgen liegen, sondern in dem was Gott in uns durch uns wirkt.Paulus beginnt mit der Aufforderung: Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn. In einer Welt, die oft  den perönlichen Erfolg und das eigene Können in den Vordergrund stellt, lädt uns  Paulus ein , den Fokus auf Gott zu richten. Es ist nicht unser Können, das uns auszeichnet, sondern die Gnade Gottes, die in unserem Leben wirkt.

Paulus erkennt die Gefahr des Stolzes, der leicht in unser Leben eindringen kann.Wenn wir beginnen, uns auf unsere eigenen Leistungen zu verlassen, verlieren wir den Blick für die Wahrheit, dass alles, was wir sind und haben, ein Geschenk Gottes ist. Der Stolz kann uns von der Gemeinschaft mit Gott und unseren Geschwistern im Glauben trennen. Daher ist es  wichtig, dass wir demütig bleiben und unsere Abhängigkeit von Gott anerkennen. Paulus selbst gibt uns  ein Beispiel dafür, wie man im Herrn rühmen kann.Er spricht von seinen eigenen Schwächen  und Herausforderungen, aber zeigt auch, wie Gott ihn durh diese Prüfungen hindurchgetragen hat. Er gebrauch seine Erfahrungen, um anderen zu dienen und  sie im Glauben zu stärken. Diese Haltung der Demut und des Dienstes ist es , die uns dazu anspornen sollte, unser Leben in den Dienst  Gottes und der Menschen zu stellen.

Lasst uns  also nicht in die Falle des Stolzes tappen, sondern uns immer wieder daran erinnern,dass unser Ruhm im Herrn liegt. Mögen wir in Demut  leben  und  die Gnade Gottes in unserem Alltag  widerspiegeln. Lassen wir uns von Paulus inspirieren, der uns zeigt, dass wahre Größe im Dienst an anderen und in der Treue zu Christus liegt.

Jesus Christus hat uns  den Schatz des ewigen Lebens verheißen. Im Vertrauen auf sein Wort dürfen wir zum Vater beten.

Der  kostbarste Schatz, den wir auf  dieser Erde finden können, ist der Friede Gottes. Um ihn bitten wir.

Selig,die den Schatz des Lebens finden und Erben  des himmlischen Reiches  sind.

21.Sonntag B Joh 6,60-69

Jesus Christus, der Worte des ewigen Lebns hat, sei mit euch.

Jesus ist von Menschen umgeben, die allein zu ihm kamen. Sie kamen, weil sie aßen. Jesus nutzt diese Situation, um ein Gespräch mit ihnen zu beginnen. Selbst Jesus will sie nicht zwingen, damit sie akzeptieren,was sie von ihm gehört haben. Gott will nie, dass der Mensch ihn aus Angst oder Zwang anbetet, sondern Gott will einen freien Menschen, einen Menschen, der seine eigenen Entscheidungen trifft. 

Jesus, deine  Worte  sind Geist und Leben. Herr, erbarme dich unser.

Du bist der Weg zum Vater. Christus, erbarme dich unser.

Du kennst alle unsere Gedanken. Herr, erbarme dich unser.

Predigt.

Es gab jedoch ein Problem: Die Menschen verloren den Faden und niemand, obwohl es Hunderte oder sogar Tausende von Menschen waren, traute sich zu sagen: „Ich verstehe dich nicht, erkläre es uns anders.“ In einer großen Gruppe erfordert es viel Mut, als Erster zuzugeben: „Ich verstehe es nicht.“ Wer dies tut, würde wahrscheinlich von anderen unterstützt werden, die ähnlich empfinden und erleichtert wird, ihre eigene Unfähigkeit zuzugeben.
Sie reagierten, wie viele Menschen es tun: Sie lehnten  ab, Jesu Worte zuzuhören, und nannten sie harte Worte. Sie sagten nicht „Wir verstehen es nicht“, sondern „Das ist eine harte Rede, wer kann sie hören? Jesus wendet sich an seine nächsten Jüngern und stellt eine rhetorische Frage. „Wollt ihr  auch weggehen?“ Damit öffnet er ihnen die Tür. Ihr könnt weggehen. 

Petrus antwortet heftig und schnell: „Herr, und zu wem sollten wir gehen.“ Diese schnelle Reaktion lässt darauf schließen, dass die Jünger bereits über einen möglichen Abschied nachgedacht hatten. Petrus‘ Antwort gilt nicht nur für sich selbst, sondern auch für die anderen, um sicherzustellen, dass niemand aus Zwölf sagt: „Ich werde weggehen“. Seine schnelle Reaktion offenbart zugleich seinen persönlichen Kampf. Er muss seine Loyalität sofort bekunden, um sich nicht im Zewifel zu verlieren

Brüder und Schwestern, wenn wir das alles sehen, müssen wir noch einmal danken dafür, dass Jesus die einfachen Menschen zu seinen Nächsten erwählt hat. Wir sehen sie oft als große Vorbilder, aber hier stellen uns die Evangelien sie als Menschen vor, denen die Entscheidung, Jesus nachzufolgen, schwerfällt. Und was wir in gewisser Weise an ihnen bewundern oder wovon wir uns inspirieren lassen wollen, ist, dass sie den Kampf nicht aufgegeben haben. Das zweite, was uns diese Geschichte sagen möchte, ist Folgendes: „Mensch, hab keine Angst zu fragen. Suche nach einer Erklärung. Frage, recherchiere, suche, untersuche. Du hast Vernunft von Gott, also nutze sie.“ Und hier kommen wir zu zwei Momenten. Beim Glauben geht es immer darum, was der heilige Petrus sagt: „Zu wem sollen wir gehen?“ Du hast die Worte des ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.“ Zu glauben und zu wissen. Später drehte die klassische Theologie das Ganze um: erst wissen, dann anerkennen. Wissen und glauben. Und er sagt: Das sind zwei Schritte.

Der erste Schritt besteht darin, Kennen. Was ist kennen?. Dies ist das  Wissen,das eine Persön  erhält nachdem sie  die Bibel gelesen hat das Lesen der Bibel,wenn er  Religionsunterricht besucht,oder er hört  verschiedenereligiösene Vorträge an. Heute existieren verschiedene Podcasten, die es uns ermöglichen.Der Zweck  dieses ist,dass wir Gotte Botschaft erkennen, was Gott für uns getan hat.“ Der Glaube basiert auf Vernunft und ist somit nicht unvernünftig. Aber dann muss zweite Schritt folgen.Viele Menschen haben zwar die Heilige Schrift und theologische Literatur studiert, aber schlussendlich abgelehnt, indem sie sagen: „Ich erkenne das nicht an,ich akzeptiere es nicht.“ Sie haben sich mit dem Thema vertraut gemacht, finden es zwar schön, aber das ist alles.

Und der zweite Schritt besteht darin, es „anzuerkennen“. Das bedeutet zu sagen: „Ja, ich werde es befolgen.“ Dieser Schritt muss immer mit Freiheit einhergehen. Jesus wartet auf unsere freie Entscheidung.Er will uns nicht zu etwas zwingen.Er wartet auf unsere freie Entscheidung. Jesus gibt uns die Zeit. Was bringt die freie Entscheidung? Petrus sagt: „Zu wem sollen wir gehen?“  Aus dieser Antwort  geht es  klar hervor, dass für Petrus Jesus nicht mehr jemand weit Hohes, irgendein abstraktes Wesen ist, das es hier kontrolliert, aber er ist jemand, der zu meiner Familie gehört. Oder besser gesagt: Ich gehöre zu seiner Familie.

„Zu wem würden wir gehen?“ Petrus als ob  zu  Jesus sagen wollte: „Wir haben in dir eine Heimat gefunden. Mit dir haben wir den Ort gefunden, an dem wir uns gut fühlen, an dem wir uns angenommen fühlen, einfach dorthin, wo wir hingehören.“ Und das ist ein Zeichen dafür, dass ein Mensch reifer wird und sein Glaube persönlich wird.Ein Mensch  sollte darüber nachdenken, wenn er das Angebot  Gottes  ablehnt, womit wird es  ersetzen.

Brüder und Schwestern, große Entscheidungen im Glauben treffen wir oft im Leben. Manchmal sind wir uns dessen bewusst, manchmal nicht. Aber Gott möchte, dass wir freie Entscheidungen treffen. Nicht unter Druck, sondern um unsere eigenen Entscheidungen auf der Grundlage unserer Erfahrungen und unseres Wissens zu treffen. Ja wir haben Freiheit,aber lassen wir  uns eines  erkennen,immer wenn wir ablehnen, was Gott uns  anbietet,  verlieren wir.

Niemand kommt zu Jesus Christus, dem es der Vater nicht gegeben hat. So wollen wir um die Gabe des Vaters bitten.

Wer in Christus ist, bleibt im Licht Gottes  und hat das ewige Leben. Deshalb bitten wir.

Selig, die das Wort des Herrn annehmen und ihm folgen dürfen in seiner Herrlichkeit.

Maria Königin Jes 9,1-6

Gott, unser Vater, der den Engel sandte, um in Maria das Werk der Erlösung zu beginnen, sei mit euch.

Jungfrau Maria ist zwar eine Königin, aber in erster Linie eine Mutter, die dafür sorgt, dass auch wir in das Königreich ihres Sohnes kommen. Sie ist nie diejenige, die uns den Weg in den Himmel irgendwie erschweren will. Im Gegenteil. Wie viele Heilige legten ihr Leben in die Hände der Jungfrau Maria. Erwähnen wir heiligen Ludwig Grignon, von dem auch hl. Johannes Paulus  sein Lebensmotto wählte. TOTUS TUUS -Ganz deins. Er hat  sein Leben dem Schutz der Mutter Gottes anvertraut. Welchen Platz hat die Jungfrau Maria in unserem Leben? 

Jesus,du bist der König des neuen Gottesreiches. Herr, erbarme  dich  unser.

Du hast Maria zu deiner Mutter erwählt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Maria gekrönt mit  Herrlichkeit. Herr, erbarme dich unser.

Liebe Gemeinde,heute zentrieren wir unsere Gedanken um den Text aus Jesaja 9,1-6. In diesem Abschnitt wird  eine tiefgreifende Botschaft des Trostes  und der Hoffnung vermitteln. Jesaja spricht zu einem Volk, das in Dunkelheit lebt, das unter Bedrängnis und Verzweiflung leidet. Doch trotz der widrigen Umstände verheiße Gott Licht und Rettung.

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein großes Licht. Diese Worte laden uns  ein , über die Dunkelheit in unserem eigenen Leben nachzudenken. Dunkelheit kann viele Formen annehmen, persönliche Krisen soziale Ungerechttigkeiten, Krankkeit  oder der Verlust von geliebten Menschen Menschen. In solchen Zeiten fühlen wir uns oft verloren und verzweifelt.

Doch Jesaja erinnert uns daran, dass selbst in den dunkelsten Momenten das Licht Gottes durchbrechen kann. Der Verheißene, der als Licht in die Welt kommt, ist nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine lebendige Realität in unserem Leben. Vers 5 spricht von einem Kind, das geboren wird, und es werden Namen genannt. Wunderbarer Ratgegeber, starker Gott, ewiger Vater , Friedefürst. Diese Namen sind nicht nur Titel, sondern sie beschreinem sie Eigenschaften Jesu, die uns in unseren Kämpfen begleiten.

In einer Welt, die oft von Konflikten  und Unsicherheit geprägt ist, ist der Frieden, den Jesus bringt, ein unerschütterliches Fundament. Er ist der Friedefürst, der unsere Herzen und Gedanjen bewahrt , selbst wenn die Stürme des Lebens toben. Wir sind eingeladen, auf ihn zu vertrauen und seine Friedensbotschft in die Welt hinauszutragen.

Jesaja schließt mit der Verheißung,dass die Herrschaft des Friedefürsten zunehmen wird. Dies ist nicht nur eine individuelle Verheißung  , sondern auch eine  kollektive Einladung zur Veränderung. Als Nachfolger Christi sind wir berufen, Licht und Frieeden in unsere Gemeinschften zu bringen.

Maria hat Gnade gefunden bei Gott. Auf ihre Fürsprache vertrauen wir und wagen zum Vater zu beten.

Damit wir mit Maria, der Magd Gottes, den Frieden des Herrn finden, wollen wir beten.

Selig, die bereit sind, der Botschaft Gottes zu dienen, und eingehen in das  Erbe  seines  Reiches.

Hl. Pius X, Papst Ez 34,1-11

Hl.Bernhard von Clairvaux, Ez 28,1-10

Gott, desse Herrlichkeit wir dereinst schauen sollen, sei mit euch.

Heute betet Jesus für die Jünger aller Zeiten, für die damaligen und die zukünftigen, dank des Zeugnisses von Christen aller Generationen: „Ich bete nicht nur für sie, sondern auch für diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben.“ “ (Joh 17,20). 
Einer der Jünger, für die Jesus betete, war der heilige Bernhard von Clairvaux (1090–1153), ein großer Erneuerer des christlichen Lebens und des Mönchtums zu Beginn des zweiten Jahrtausends.

Jesus, du kamst Buße und  Umkehr zu verkünden.Herr, erbarme dich  unser. 

Du erfüllst deine Kirche mit dem Geist der  Liebe.Christus, erbarme dich unser.

Du erneuerst deine Kirche durch  dein Wort. Herr, erbarme dich unser.

Nördlich und an der Küste Phöniziens lag die antike Stadt Tyrus. Die Bewohner lebten vom Handel, aber anstatt fair mit ihren Nachbarn zu handeln, erhoben sie sich über sie. Aufgrund ihrer Gier plünderten sie sogar Israel (siehe Joel 4, 5-6). Ezechiel prophezeite gegen Tyros gerade wegen seiner arroganten Haltung. Die Tyrer brauchten Gott nicht mehr; Sie waren von ihrem Reichtum und Erfolg geblendet.

Aber lasst uns Tyrus nicht zu schnell verurteilen. Seien wir ehrlich, wir tappen oft in die gleiche Falle wie sie. Wir glauben vielleicht, dass wir alle Gaben und Segnungen, die wir haben, verdienen, weil wir hart dafür gearbeitet haben, aber irgendwie vergessen wir, dass alles, was wir haben, vom Herrn kommt. Oder wir fangen an, auf manche Menschen herabzuschauen, weil sie nicht das erreicht haben, was wir erreicht haben; wir werden beginnen, uns über sie zu erheben, so wie Tyrus sich über seine Nachbarn erhob. In all dem – und in noch viel mehr – kann man unmissverständlich die altbekannte Sünde des Stolzes erkennen. 

Glücklicherweise haben wir das beste Beispiel vor uns, das wir uns vorstellen können, jemanden, der niemals stolz ist: Jesus. Obwohl er selbst Gott war, „hielt er nicht an seiner Gleichheit mit Gott fest“ (Phil 2,6), sondern „verleugnete sich selbst“, damit er uns mit Liebe dienen konnte (2,7). Wir können das Gleiche tun . Versuchen wir, andere zu lieben und ihnen zu dienen, wie Jesus es tut – dass wir unser Leben füreinander hingeben. Dass wir uns nicht auf uns selbst konzentrieren, sondern auf die Person vor uns. Selbstvergessenheit und Selbsthingabe sind der erste Schritt zur Vertiefung der Demut. Der nächste Schritt besteht darin, zu verstehen, dass alles, was wir sind und haben, ein Geschenk unseres gnädigen Herrn ist. Obwohl wir hart gearbeitet haben, haben wir dank Gottes Güte und Gnade alles erreicht. Wir müssen sehr vorsichtig mit Stolz sein. Gott sei Dank für Jesus, der uns den Weg zur Demut zeigt!

Jesus Christus hat  um die Einheit  seiner Kirche gebetet. So beten wir  mit  den Worten, die  allen Christen  gemeinsam sind.

Eins  werden mit Christus können wir  nur, wenn  wir  in seinem Frieden leben. Deshalb   bitten wir.

Selig, denen der Name des  Vaters  kund geworden ist, die seine  Herrlichkeit schauen werden.

20.Sonntag B im Jahreskreis, Joh,51-58

 

 

Hl.Johannes Eudes,Priester,Ordensgründer, Eph 3,14-19

Gott, unser Herr, den uns  sein Sohn Jesus Christus offenbart hat, sei mit euch.

Hl.Johannes Eudes/1601-1680/ war ein französischer Priester und Ordensgründer der  für  seine tiuefe Frömmigkeit und sein Engagement für die  Verehrung des  Herzens Mariens bekannt ist. Er gründete die  Kongregation der Eudisten und setzte  sich   für die geistliche  Erneuerung der Kirche.

Jesus, du hast deine  Liebe allen Menschen  offenbart. Herr, erbarme dich unser.

Du hast die Sünder geliebt und  ihnen vergeben. Christus, erbarme dich unser. 

Du rettest,die  deine Hilfe anrufen. Herr, erbarme dich unser.

 

Samstag der 19.Woche Ez 18,1-10.13 30-32

Jesus Christus, der den Kindern die Hände auflegte und sie segnete, sei mit euch.

Väter aßen unreife Trauben und bissen ihren Kindern die Zähne auf die Nerven › Hes 18, 2. 

Was für ein seltsamer Spruch! Aber die Israeliten verstanden ihn ganz klar: Der Mensch litt für die Sünden seiner Eltern und Vorfahren. Das Problem entstand, wenn jemand etwas falsch machte, weil dieser Glaube es ihm erlaubte, seinen Vorfahren die Schuld zu geben und nicht sich selbst.

Christus, du hast die Kinder geliebt und ihnen deinenSegen mitgegeben. Herr, erbarme dich unser.

Du hast den Einfältigen dein Reich verheißen. Christus, erbarme dich unser.

Du liebst,deren Herz frei ist von aller Bosheit. Herr, erbarme dich unser.

Gott handelt jedoch nicht so. Durch Ezechiel machte er deutlich, dass jeder Mensch für die Folgen seines eigenen Handelns verantwortlich ist. Und das sind gute Nachrichten, aber auch schlechte Nachrichten. Das Schlimme ist, dass wir unsere Vorfahren nicht mehr für unsere Fehler und Unzulänglichkeiten verantwortlich machen können, sondern selbst für sie verantwortlich sind. Und das Gute daran ist, dass niemand von uns für die Sünden und Fehler unserer Eltern und Großeltern verurteilt wird.

Aber Jesus hat noch etwas Besseres für uns: Wir müssen nicht einmal für unsere eigenen vergangenen Sünden verurteilt werden! Die Vergangenheit muss unsere Zukunft nicht beeinflussen. Wir müssen nicht in einem Teufelskreis der Sünde gefangen sein. Gott ist immer bei uns und bietet uns ständig die Möglichkeit, zu ihm zurückzukehren, um uns zu vergeben. Er bietet uns unermüdlich seine Gnade an, damit wir den Versuchungen widerstehen können, denen wir in der Vergangenheit ausgesetzt waren. Darüber hinaus haben wir auch das Sakrament der Versöhnung, in dem Gott uns durch seine Gnade ein neues Herz und einen neuen Geist schenkt, worüber Hesekiel prophezeite (Ezechiel 18,31).

Es ist beruhigend zu wissen, dass Reue nicht nur eine einmalige Sache ist, nicht wahr? Ist es nicht wunderbar zu erkennen, dass wir unsere Bekehrung täglich durch Reue vertiefen können? Der hebräische Satz, den wir als Aufruf zur „Umkehr und von allen euren Sünden umkehren“ (Ez 18,30) übersetzen, kommt vom Wort „shuv“, was „umkehren“ und „umkehren“ bedeutet. Es ist ein aktives Verb, das anzeigt, dass jeder von uns etwas selbst tun, Verantwortung für sein Handeln übernehmen und nicht andere dafür verantwortlich machen oder erwarten darf, dass sich die Dinge von selbst verbessern. Für uns ist es oft problematisch, unsere Sünden zu bekennen. Allerdings überwiegen die Erleichterung, Freiheit und Freude, die wir bei der Reue empfinden, bei weitem unsere Entmutigung und Unruhe. Gott bietet uns jeden Tag einen Neuanfang. Nehmen wir also dieses Angebot an!

Gott liebt uns, weil wir seine Kinder sind. Deshalb wagen wir zum Vater zu beten.

Die schlichten Menschen, die im Glauben suchen, werden seinen Frieden finden. Mit ihnen bitten wir.

Selig,die einfach sind wie die Kinder, denen das Himmelreich verheißen ist.

Hl. Stephan, König von Ungarn Dtn 6,3-9

Gott, der Herr, der  reich  beschenkt, die  ihm in Treu dienen,sei mit euch, Hl. Stephan, auch bekannt  als Stephan  I. von Ungarn war der erste  König  von Ungarn  und lebte von etwa  975 bis 1038. Er spielte eine  entscheidende  Rolle bei der  Gründung  und Christianisierung  des  ungarischen  Staates.

Gott unser Vater, du bist der Schutzherr deines  Reiches, Herr, erbarme dich unser.

Du willst dein Volk zur Herrlichkeit führen. Christus, erbarme dich unser.

Du segnest, die deinem Namen dienen. Herr, erbarme dich unser.

Heute betrachten wir einen bedeutenden Text  aus dem Alten Testament aus dem Buch Deuteronomium. Dieser  Abschnitt ist nicht nur ein Teil  der Heiligen Schrift, sondern er  fasst auch  den Kern  des Glaubens  und der  Lebensweise zusammen, die Gott von seinem Volk erwartet. 

Wir lesen. Du sollst darauf achte, dass es dir  gut geht und  dass du  die Gebote  des Herrn  hältst.Diese Worte  sind eine Einladung auf Gott zu hören und seine Gebote ernst zu nehmen. Es ist nicht nur   ein  Aufruf  zur Gehorsamkeit, sondern auch  eine Zusage, dass das  Befolgen  von Gottes  Willen zu einem  gesegneten  Leben führt Wenn wir auf Gott hören, sind wir in der Lage , unser Leben in Übereinstimmung  mit seinem  Willen   zu gestalten.

Das folgende Vers erinnert und daran, dass das  Befolgen  dieser Gebote nicht nur  für uns selbst, sondern  auch  für die kommenden  Generationen von Bedeutung ist. Du sollst  sie  deinen Kindern  einschärfen  und darüber reden . Hier wird  die Verantwortung  der Eltern  und der Gemeinschaft hervorgehoben. Es ist unsere Aufgabe, den Glauben  weiterzugeben und in  unserem Alltag  zu leben. Der Glaube  wird  nicht nur  in der Kirche gelebt, sondern  auch  in unserem täglichen Leben-beim Essen, bei Gehen, beim  Aufstehen und Niederlegen.

Du sollst sie an die  Türpfosten deines Hauses und  an deine  Tore zu schreiben. Dies ermutigt uns  ,unser Zuhause zu einem Ort  des Glaubens  und der Gastfreundschaft  zu machen. Unsere Umgebung  sollte die Werte widerspiegeln, die wir leben. Wenn wir  unsere Tür öffnen, sollten die Menschen den Glauben, die Liebe und die Gemeinschaft  sehen, die wir in unserem  Leben  praktizieren.

Damit wir wachsen in der Treue und die Ernte unseres Lebens einbringen, wollen wir zum Vater  beten.

Die Gott lieben, finden in ihm denFrieden. Um diesen Frieden beten wir.

Selig, die Gott in Treue dienen und dazugewinnen für das ewige Leben.

Mariä Aufnahme in den Himmel Lk 1,29-56

Gott, der Mächtige, der Großes getan hat an Maria, sei mit euch.

Liebe Brüder und Schwestern. Wir feiern das Fest Mariä Himmelfahrt. Wir feiern, dass die Jungfrau Maria nach ihrer irdischen Pilgerreise und nach ihrem Tod mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde. Sie kommt in den Himmel, aber nicht nur mit ihrer Seele, sondern auch mit ihrem Körper. Sie wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen.

Herr, du hast Maria zum Gleichbild deiner Kirche gemacht. Herr, erbarme dich unser.

Du hast deine Mutter mit aller Gnade erfüllt. Christus, erbarme dich unser.

Du hast in Maria alle Verheißung verwirklicht. Herr, erbarme dich unser.

Heute lauschen wir den Worten des Lukasevangeliums, wo Maria nach der Verkündigung auf eine Reise geht und im Haus von Zacharias ankommt. Dort begrüßt sie Elisabeth und ein schönes Gespräch zwischen den beiden Frauen beginnt. Elisabeth äußert sich mit besonderen Worten und fragt, was sie getan hat, um es zu verdienen, dass die Mutter ihres Herrn zu ihr kommt. Elisabeth ist von dem Gedanken erfüllt, dass Gott, der Messias selbst, im Schoß Marias ist, und sie ist sich der Ehre bewusst, da sie mit dem Heiligen Geist erfüllt ist und geistlich wahrnimmt. Ihre Worte „Was habe ich getan, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ zeigen, wie sehr sie sich geehrt fühlt. Wir möchten über diese Worte nachdenken.

Die heutige Zelebrantin ist die Jungfrau Maria. Sie könnte über ihr Leben sagen: „Was habe ich getan, um die Erlösung von der Erbsünde zu verdienen, oder um die Mutter des Sohnes Gottes zu werden?“ Sie wurde ohne den Makel der Erbsünde empfangen und von Gott zur Mutter des Messias erwählt. Sie könnte auch fragen, was sie getan hat, um Joseph die göttliche Herkunft ihres Kindes klarzumachen oder um nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen zu werden.

Die Antwort liegt auf der Hand: Die Erwartung ist ein unverdientes Geschenk Gottes, das nicht verdient oder zurückgezahlt werden kann. Ein besonderes Geschenk, das Gott Menschen wie die Jungfrau Maria, aber auch uns selbst, gewährt. Bemühen wir uns darum , unser Leben durch die Brille dieses kostbaren Geschenks zu betrachten.

Wir können uns fragen, was wir getan haben, um geboren zu werden, getauft zu werden und Gottes Kinder zu sein, nachdem die Erbsünde abgewaschen wurde. Oder was haben wir getan, um ein Leben in relativem Frieden zu verdienen, trotz aller möglichen Schwierigkeiten, Schmerzen und Leiden? Wir leben in einem Land ohne Krieg, haben Nahrung und ein Zuhause, die Möglichkeit, eine Familie zu haben und geliebte Menschen um uns. Wir können gerettet werden, wenn wir sterben, und in den Himmel aufgenommen werden – nicht durch eigene Kraft, sondern weil Gott uns zu sich holt.

Womit haben wir das verdient, liebe Brüder und Schwestern?

Es ist ein unverdientes Geschenk Gottes, das uns geboten wird. Wir erhalten unzählige Gaben von ihm, aber unsere eigene Befriedigung steht außer Reichweite. Dennoch schenkt Gott uns bedingungslos seine Liebe. Wir erleben Seine Gnade im Laufe unseres Lebens. Daher müssen wir unsererseits den großen Gesten Gottes konsequent begegnen, wenn möglich ganz und uneingeschränkt.
Liebe Brüder und Schwestern, wie sollten wir reagieren? Es sollte sich auf alle Gaben und Gnaden Gottes beziehen, die Gott uns schenkt. Wir könnten unser ganzes Leben lang wirklich danach streben und großartige Dinge tun. Wir können Gott niemals für all die guten Dinge, die er uns gibt, zurückzahlen oder zufriedenstellen, weil Gott uns so viel mehr gibt, als wir uns vorstellen können.

Die Jungfrau Maria übertrifft uns in ihrem Lebenswandel. Durch ihre vorbildliche Lebensqualität wurde sie makellos empfangen und vor der Sünde bewahrt. Sie lebte sündenfrei und empfing große Gnade. Auch uns schenkt Gott reichlich Gnade. Obwohl Maria ohne Sünde empfangen und gerettet wurde, lebte sie das beste Leben, das möglich war. 

In Maria hat Gott alle Verheißungen erfüllt. So dürfen wir voll Vertrauen zum Vater beten.

Maria, die gesegnet war unter allen Frauen, lebte im Frieden mit Gott. Um diesen Frieden beten wir.

Selig, die Gott glauben und empfangen, was Gott verheißen hat.

Hl. Maximilian Maria Kolbe, Ordenspriester Ez 9,1-8 10. 18–22

Jesus Christus, der sein Leben hingab für seine Freude, sei mit euch.

Maximilian Maria Kolbe  war ein polnischer Fraziskanerpriester, der  für  seinen unerschütterlichen  Glauben und seine  selbstlose  Hingabe  bekannt  ist. Kolbe  opferte  sein Leben, um das eines anderen Häftlings zu retten, was  zu seiner Heiligsprechung im Jahr 1982 führte.

Jesus, du bist für uns in den Tod gegangen. Herr, erbarme dich unser.

Dein Tod  war die Sühne  unserer Schuld. Christus, erbarme dich unser.

Du hast  über  alle Bosheit gesiegt. Herr, erbarme dich unser.

Ezekiel  wohnte in  Babylon vor der Zerstörung Jerusalems. In Babylon wurde er als Prophet bezeichnet. Im sechsten Jahr seines Aufenthalts in Babylon erlebte er geistig die Posaunen der Zerstörung Jerusalems. Er sieht sechs Männer aus dem Norden kommen, bewaffnet mit Zerstörungswerkzeugen. Angeführt werden sie von einem Mann in weißer Kleidung, der ein Schreibgerät an der Taille trägt. Der Herr, Gott, ist ein strenger Richter, aber er ist gerecht, er schlägt nicht mit den Köpfen. So wie er Noah und seine Familie während der Sintflut nicht umkommen ließ, wie bei der letzten Plage Ägyptens der Todesengel um die mit dem Blut des Lammes gezeichnete Tür herumging, so befiehlt er nun dem Schreiber in Weiß, die Menschen zu markieren, die Sie haben Gott nicht betrogen, indem sie sich einen Ring in Form eines Buchstabens T, dem letzten Buchstaben des hebräischen Alphabets, auf die Stirn machen ließen. Auch St. Johannes spricht in seiner Apokalypse von 144.000 Markierten.

Dann wird den Sechsen befohlen, mit ihrem Werk der Zerstörung zu beginnen, Männer niederzumähen, wie ein Schnitter Mais mäht, und niemanden zu verschonen, weder Kind noch alter Mann, noch Mann, noch Frau. Und sie müssen mit dieser zerstörerischen Arbeit im Tempel beginnen, hier wurden die meisten Sünden begangen, hier wird die Strafe zuerst beginnen. Und in einem Moment ist der Tempelhof voller Leichen, und dann geht die Zerstörung in den Häusern und Straßen Jerusalems weiter. Der Höhepunkt der Katastrophe ist, dass sogar Gott den Tempel verlässt. Gott thronte über der Bundeslade im Allerheiligsten. Nun wird den Cherubim befohlen, mit dem Thron Gottes zum Osttor zu ziehen. Sünde – schwere Sünde – die Menschen denken nicht viel darüber nach, weil sie nicht erkennen, was zu diesem Zeitpunkt in der Seele geschieht. Aber es ist die Zerstörung des lebendigen Tempels in der Seele, und Gott verlässt den Tempel – Gott verlässt die Seele, weil er vertrieben wird.

Jesus Christus hat uns  alles offenbart, was  er  vom Vater gehört hat. In seinem Namen dürfen wir  den Vater bitten.

Christus, der uns liebt, nennt uns  seine Freude. Ihn dürfen wir  um seinen Frieden bitten.

Selig, die  in der Liebe  Gottes  bleiben und Frucht bringen, die bleibt  für die Ewigkeit.

Hl. Pontianus und Hipppolyt 1Petr 4,12-19

Jesus Christus, den die Welt gehasst und verfolgt hat, sei mit euch.Hl.Pontianus war der 18. Papst  der katholischen Kirche und regierte von etwa 230 bis 235 nach Christus. Während  der Christenverfolgungen unter Kaiser Maximus Thrax  wurde er  ins Exil geschickt.

Hippolyt von Rom war ein bedeutender Theologe und Schriftsteller des 3. Jahrhunderts. Hippolyt ist bekannt für seine Werke über die Trinität und die Christologie.

Jesus, du hast dein Reich Menschenhänden anvertraut. Herr, erbarme dich unser.

Du leitest und führst deine Kirche. Christus, erbarme dich unser.

Du rettest deine Kirche aus aller Not. Herr, erbarme dich unser.

Liebe Gemeinde, heute wollen wir uns mit einem kraftvollen Text aus dem ersten  Petrusbrief beschäftigen. Der Apostel Petrus spricht  hier  über das Leiden und die Herausforderungen, die wir  als Gläubige in der Welt erfahren können. Er  ermutigt uns inmitten von Prüfungen standhaft im Glauben zu bleiben. 

Petrus  beginnt mit einer  wichtigen Botschaft. Lasst euch nicht verwundern über die Feuerprobe, die euch widerfährt. Diese Worte  erinnern uns daran, dass Schwierigkeiten  und Leiden Teil des christlichen Lebens sind. Oft erwarten wir, dass unser  Glaubensweg  frei von Herausforderungen ist. Doch Petrus  macht deutlich, dass solche Prüfungen nicht nur  zu erwarten sind, sondern auch einen Zweck haben. Sie sind eine Feuerprobe, die unseren Glauben reinigt und  stärkt.

Wenn wir  leiden, dürfen wir uns daran erinnern, dass wir mit Christus leiden. Petrus ermutigt uns, uns über unser Leiden zu freuen, weil es uns in eine tiefere Gemeinschaft mit unserem Herrn führt.  Er sagt. Freut euch, dass ihr  der Leidensgemeinschaft Christi  teilhaftig seid. Diese Freude  ist nicht immer leicht zu empfinden, besonders in Zeiten des Schmerzens. Doch sie gibt uns Hoffnung und die Gewissheit, dass unser  Leiden nicht umsonst ist.

Gott hat  uns aus der Welt erwählt. Im Vertrauen auf den Auftrag Jesu Christi wagen wir  zum Vater zu beten.

Wir sind nicht Eigentum der Welt. Wir gehören Gott. Deshalb dürfen wir  ihn um seinen Frieden bitten.

Selig, die festhalten am Wort des Herrn und Christus angehören  im Reich des Vaters.

 

Hl. Johanna Franziska von Chantal ,Ordensfrau Ez 1,2-5.24-28

Jesus Christus, der sich den Händen der Menschen ausgeliefert hat, sei mit euch.

Hl. Johanna Franziska von Chantal war eine französische Nonne und Mitbegründerin des Ordens der  Heiligen Franziskus von Sales, auch bekannt als die Salesianer innen. Sie  wurde in einer wohlhabenden Familie geboren und  heiratete  mit 21 Jahren. Nach dem Tod ihres Mannes widmete sie ihr Leben Gott und der Gründung eines Ordens, der Frauen die Möglichkeit  geben sollte, ein Leben in Armut , Keuschheit und Gehorsam zu führen.

Jesus, du kamst zum Tod und zur Auferstehung für uns. Herr, erbarme dich unser.

Du hast dich den Ordnungen dieser Welt gefügt. Christus, erbarme dich unser.

Du kamst als der Herrscher  des neuen Gottesreichs. Herr, erbarme dich unser.

In Ezéchiel Vision wiederfinden wir den Versuch, eine Begegnung mit Gott zu beschreiben. Könnte uns die Beschreibung als „primitiv“ erscheinen, wenn wir sie uns Zeit nehmen, sie vollständig zu lesen. Wir sollten jedoch bedenken, dass das, was Ezékiel sah, seine Fähigkeit zu akzeptieren, zu verstehen und zu beschreiben überstieg. Anstatt Fehler oder unwirkliche Aussagen in der Beschreibung zu suchen, sollten wir herausfinden, was Gott uns heute durch den Mund Ezékiels sagen möchte. Gott ist durch keine Grenzen begrenzt, er ist in jedem Teil der Welt präsent … Wie Gott den Israeliten im Exil Hoffnung brachte, so bietet er auch uns Hoffnung an, wenn wir in das Exil der Sünde fallen. Nach wiederholten Fehlern, unerfüllten Vorsätzen und gebrochenen Versprechen streckt Gott uns seine Arme entgegen, wartet auf unsere Rückkehr und bietet uns Vergebung und ein reines Kleid der Gnade an. Wenn wir verwundet, verlassen und müde sind, finden wir bei ihm Erleichterung und Heilung. In Zeiten von Angst und Prüfungen können wir in ihm Frieden und Trost finden. Lasst uns daher vertrauensvoll und hoffnungsvoll in seine liebevollen und barmherzigen Arme werfen.

Jesus Christus hat uns  die Freiheit, Kinder Gottes geschenkt. In seinem Auftrag  beten wir  zum Vater.

Der uns die Auferstehung verheißen hat, wird uns die Fülle des Friedens schenken. So bitten wir.

Selig, die keinen Anstoß erregen und Christus angehören, wenn er wiederkommt.