Donnerstag der 3.Osterwoche Joh 6,44-51

Jesus  Christus, der den Vater gesehen hat und von ihm herabgekommen ist, sei mit euch.

WENN JESUS In der Synagoge von Kapernaum verkündete er, er sei das Brot des Lebens, die Anwesenden fragten mit verständlicherweise menschlicher Logik: „Ist er nicht Jesus, der Sohn Josephs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt er also: Ich bin vom Himmel herabgekommen!?“ (Jn 6, 42). Der Herr antwortete sofort und erklärte: „Niemand kann  zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht anzieht“ (Jn 6, 44).

Jesus,du bist der Weg,der uns zum Vater führt. Herr, erbarme dich unser.

Du wirst alle auferwecken , die dir angehören. Christus. erbarme dich unser.

Du erfüllst mit Freude,die sich deiner Gnade  öffnen. Herr, erbarme dich unser.

Dieser Auszug führt uns in die Dynamik des Glaubens ein, die eine Beziehung ist: die Beziehung zwischen der menschlichen Person und der Person Jesu, in der der Vater und natürlich der Heilige Geist, der implizit ist, eine entscheidende Rolle spielen. An Jesus zu glauben, reicht nicht aus, ihm nur zu begegnen. Es reicht nicht aus, nur die Bibel zu lesen. Es ist wichtig, aber es reicht nicht aus. Es reicht auch nicht aus, ein Wunder wie die Vermehrung von Broten mitzuerleben. Viele Menschen standen in engem Kontakt mit Jesus und glaubten nicht an ihn. Sie verachteten ihn und verurteilten ihn. Warum? Haben sie sich nicht zum Vater hingezogen gefühlt? Dies geschah, weil ihre Herzen dem Wirken des Geistes Gottes verschlossen waren. Wenn wir ein geschlossenes Herz haben, wird der Glaube nicht in es eindringen. Gottvater zieht uns immer zu Jesus. Wir sind es, die unsere Herzen öffnen oder schließen“.

Der Vater zieht uns auch zu seinem Sohn, um von ihm zu lernen und ihm alle Ehre zu geben. Diese Mission verlangt von uns, danach zu streben, Jesus immer nahe zu sein, von ihm geformt zu werden, seine Jünger zu sein. „Glaube, der wie ein Samen tief im Herzen ist, erblüht, wenn wir uns vom Vater zu Jesus ziehen lassen und zu ihm gehen mit offenem Geist, mit offenem Herzen, ohne Vorurteile: Dann erkennen wir Gottes Angesicht in seinem Angesicht und Gottes Wort in seinen Worten“.

Im Vertrauen  auf Jesus Christus, der vom Vater gekommen ist, wagen wir zu beten.

Im Brot des Lebens finden wir  den Frieden Gottes. Um diesen Frieden wollen wir beten. 

Selig, die das  Brot des Lebens empfangen und nicht sterben  in Ewigkeit.

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