Jesus Christus, der uns das Schwert der Entscheidung gebracht hat, sei mit euch.
Die einzige Möglichkeit, dem Herrn zu folgen, besteht darin, Ihr Leben an andere zu verlieren, was bedeutet, dass Sie Ihr Leben dem Herrn geben. Die Worte Jesu überraschen die Apostel manchmal: „ Ich habe keinen Frieden gebracht, sondern das Schwert“.
Jesus, du bist gekommen, um unser Kreuz auf dich zu nehmen. Herr, erbarme dich unser.
Du bist das Gericht und die Scheidung der Geister. Christus, erbarme dich unser.
Du hast uns den Frieden deines Reiches versprochen. Herr, erbarme dich unser.
Der Hinweis auf die von Jesus herbeigeführte Konfrontation in den Familien erinnert an Michas Prophezeiung und erfüllt sie: „Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter widersetzt sich der Mutter, die Braut widersetzt sich ihrer Schwiegermutter, jeder ist der Feind seines Haushalts. Aber ich werde auf den Herrn schauen, ich werde auf den Gott meiner Erlösung vertrauen; mein Gott wird mich hören“ (Michea 7, 6-7). Es geht nicht darum, Spaltung zu fördern, sondern vielmehr darum, der Liebe Gottes Vorrang vor allem anderen einzuräumen, auch wenn sie manchmal Opfer erfordert. Christus in unserem Leben zu folgen, kann dazu führen, dass wir die Erwartungen unserer Familie oder Freunde enttäuschen, aber das muss uns keine Angst machen. Der Herr nutzt diese scheinbaren Enttäuschungen, um zu bestätigen, dass Er es ist, der die Herzen bewegt, der zur Fülle des Glücks in dieser Welt führt.
Der Meister bietet sofort den Schlüssel zum Verständnis dieses Geheimnisses an: „Wer euch empfängt, empfängt mich, und wer mich empfängt, empfängt denjenigen, der mich gesandt hat.“ Liebe zu anderen muss der Weg sein, Gott zu lieben. Es ist ein Gebot, das beim letzten Abendmahl offenbart wurde: „Wie ich euch geliebt habe, so liebt einander“ (Jn 15, 12). Wenn es schwieriger erscheint, jemanden zu lieben, können wir uns an diese evangelische Wahrheit erinnern: Die Liebe zu Gott wird in der Liebe zum Nächsten verwirklicht. Den Nächsten zu lieben bedeutet, Gott zu lieben.