Hl.Klara von Assisi,Ordensgrüderin Mt Mt, 19, 27-29
Jesus Christus, der wirderkommen und die Welt neu schaffen wird, sei mit euch.
Ein bekannter Kaplan von mir schrieb mir: „ Ich verstehe eines nicht und komme immer wieder darauf zurück. Wie ist es möglich, dass mir so viele vertrauen konnten.“
Jesus, den Armen gehört deine Liebe. Herr, erbarme dich unser.
Du hast uns die Schätze des Himmels verheißen, Christus, erbarme dich unser.
Du hast selbst das Leben der Entsagung gewählt. Herr,erbarme dich unser.
Er erwähnt gegenüber dem Bischof, dass er ihn zum Rektor des Seminars geweiht habe, dass er ihm eine Empfehlung gegeben und ihn zu weiteren Studien gedrängt habe, gegenüber dem Gemeindepfarrer, dass er ihn angenommen habe, ihm zugehört habe und sein Vorbild gewesen sei. Und er beendete: „Ich verstehe nicht. Wo wäre ich ohne diese Leute?!“ Ich schrieb ihm zurück: „ Das ist einfach. Gott führt uns auf seinen Wegen durch andere. So helfen Sie anderen“.
Das ist mir im Zusammenhang mit der heutigen Heiligen eingefallen. Was wäre sie ohne hl. Franziskus? Gott führte sie durch ihn. Am Palmsonntag, dem 18. März 1212, rennt die achtzehnjährige Klara Offereduccio, die Tochter einer bedeutenden Adelsfamilie in der mittelitalienischen Stadt Assisi, im Schutz der Dunkelheit heimlich von zu Hause weg. Warum? Weil sie das Glück sah, das St. Franziskus in konsequenter Nachfolge Christi. Sie wollte es auch. Was für einen großen Einfluss er auf sie hatte, drückte sie zum Zeitpunkt des Schmerzes im Bett des Leidens vor ihrem Tod aus. Obwohl sie in den letzten siebzehn Tagen keine Nahrung mehr erhalten konnte, verlieh ihr der Herr eine solche Macht, dass sie alle, die zu ihr kamen, ermutigte, Christus zu dienen. Als ihr Bruder Rainaldo sie in einem langen Martyrium um Geduld bat, antwortete sie: „ Liebster Bruder, da ich die Gnade meines Herrn durch Gottes Diener Franziskus erkannt habe, ist keine Strafe schwer für mich, keine Reue zu sehr und keine verhärtete Krankheit‘.“
Und war es nicht auch umgekehrt? War Klara nicht eine Verstärkung für den heiligen Franziskus, Doch sie war.
Gegenüber Franziskus hegte Klára Gefühle kindlicher Hingabe und Liebe. Sie interessierte sich für die ernsten Probleme der „kleineren Brüder (deshalb wurden sie Franziskus‘ Ordensleute genannt) und versuchte, auf ihre eigene Weise zu ihrer erfolgreichen Lösung beizutragen. Franziskus bat sie einmal, ihm bei der wichtigen Entscheidung zu helfen, ob er gemeinsam mit seinen Brüdern ein Einsiedlerleben beginnen oder sich dem Apostolat widmen sollte. Klara ermutigte ihn eindeutig zum Apostolat und unterstützte dann zusammen mit den Schwestern die kleineren Brüder in ihren Bemühungen um eine christliche Erneuerung des damaligen Lebens. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass hl. Klara dem Franziskanerorden das Siegel gegeben hat? Vielleicht nicht einmal. Doch nur Gott weiß, wie sie ihnen gemeinsam mit den Schwestern mit Gebeten und Opfern bei ihren Bemühungen um die christliche Erneuerung des Lebens damals und schließlich heute half.
Zum Vater,der unsere Mühen kennt und uns ein Vielfaches verheißen hat, wagen wir,voll Vertrauen zu sprechen.
Die alles verlassen haben,suchen den Frieden, den nur Gott geben kann. Um diesen Frieden dürfen wir bitten.
Selig, die Christus nachfolgen und das ewige Leben gewinnen.
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