Dienstag der 23.Woche Lk 6,12-19

Gebetspriorität …

Der heilige Lukas sagt, dass Jesus die ganze Nacht im Gebet verbrachte, bevor er die Apostel auswählte. In den Momenten, die mehreren wichtigen Ereignissen vorausgingen, sehen wir, wie der Herr auf diesen persönlichen Dialog mit seinem Vater zurückgreift. Dies wird er beispielsweise einige Jahre später im Ölgarten tun: Angesichts der bevorstehenden Passion bittet Jesus um Kraft, um Gottes willen stets zu erfüllen.

Jesus, du hast die Apostel zu deinen Mitarbeitern berufen. Herr, erbarme dich unser.

Du kamst als Heiland, voll heilender Kraft. Christus, erbarme dich unser.

Du hast Macht über alle Geister der Bosheit. Herr, erbarme dich unser.

Natürlich ist es normalerweise nicht möglich, ganze Nächte wach zu verbringen. Die Haltung unseres Herrn zeigt uns jedoch, dass Christus selbst intensiv auf seinen Gottvater eingestellt sein muss, insbesondere in einer wichtigen Situation, in der viel Licht, Trost und Ermutigung erforderlich sind. Wie der heilige Josemaría sagte, können wir dank des Gebets unseren ganzen Tag in „das einzige ehrliche und vertrauliche Gespräch, mit ihm verwandeln. Ich habe es tausendmal geschrieben und gesagt, aber es macht mir nichts aus, mich zu wiederholen, denn unser Herr zeigt uns durch sein Beispiel, dass solche Taten die Realität sind: ständiges Gebet, von morgens bis abends und dann noch einmal bis morgens. Wenn alles leicht geht: Danke, Herr! Wenn die schweren Zeiten kommen: „Herr, verlass mich nicht!“

Ein Vater interessiert sich auch für die kleinsten Dinge im Leben seines Kindes. Und obwohl er sie schon Hunderte Male gehört hat, kann er immer wieder neue Zuneigung und Begeisterung zeigen. So können auch wir die gleiche Haltung gegenüber unserem himmlischen Vater haben. Wenn wir ihm auch nur die kleinsten Dinge unserer Zeit anbieten, wird Er sie zu Seinen eigenen machen und sie werden dann den unendlichen Wert des Opfers seines Sohnes erlangen. „Alle unsere Bitten wurden ein für alle Mal in seinen Schrei am Kreuz aufgenommen, und der Vater hörte sie in seiner Auferstehung. Deshalb hört er nicht auf, bei Vater für uns einzutreten“

Jesus Christus betete die Nacht hindurch. Er ist unser Mittler. In seinem Namen beten wir.

Von Jesus Christus geht noch immer eine Kraft aus. Damit seine Kraft uns den Frieden gebe, bitten wir.

Selig, die hinfinden zu Jesus, dem Erlöser, und geheilt werden von aller Bosheit.

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