Mittwoch der 24. Woche Lk7,31-35

Jesus Christus, der uns einlädt zur Hoffnung und zur Freude, sei mit euch.

 Jesus geht nicht oberflächlich zwischen Menschen hindurch, sondern beobachtet unser Leben und möchte es uns näher bringen, damit wir es selbst gut verstehen können. Gleichzeitig bieten seine Vergleiche einen Anreiz, das Leben besser zu meistern.

Jesus, du hast uns das Wort und die Botschaft des Vaters verkündet. Herr, erbarme dich unser.

Du hast  uns  gerufen, dir auf  deinem Weg zu folgen. Christus, erbarme dich unser.

Du bist Mensch geworden durch das Wort des Vaters. Herr, erbarme dich unser.

Das Kinderspiel folgt seiner eigenen Logik und versucht, genau das Gegenteil von dem zu tun, was die andere Seite verlangt. Noch schlimmer ist es, wenn Erwachsene wie Kinder sind und sich den Wünschen Gottes widersetzen. Kinder schreien, Erwachsene lassen sich von Rufen leiten. Manchmal schenken wir dem „Geschrei“ von Individuen oder Zeiten zu viel Aufmerksamkeit. Dadurch hören wir Gottes stille und leitende Stimme nicht mehr so intensiv.

Für viele ist der Asket Johannes der Täufer, der seine Treue zu Gott durch seine Lebensweise zum Ausdruck bringt, inakzeptabel. Es ist einfacher, ein helles Beispiel zu verunglimpfen, als  ihm zu folgen. Es ist einfacher zu sagen,für wen ich ihn halte, als anzuerkennen, wer er ist.

Weder Johannes mit seiner Anspruchstollheit noch Jesus mit seiner Normalität konnten ihre Zeitgenossen befriedigen. Ein bestimmter Personenkreis möchte immer etwas anderes, als ihm angeboten wird. Nicht, weil sie es akzeptieren wollen, sondern um etwas zu kritisieren.

Ein Kind der Weisheit zu sein, ist etwas Großes. Es entspringt Gott und kehrt zu ihm zurück. Alles andere ist ein Mangel an Weisheit, ja sogar Dummheit. Weise ist nicht nur wer viel weiß, sondern vor allem wer aus mehreren Optionen diejenigen auswählen kann, die ihn zum ultimativen Ziel führen – zur ewigen Glückseligkeit. Diese Lebensweisheit entspricht vielleicht nicht immer den Vorstellungen von Schreiern oder Kritikern von allem und jedem, sondern führt zur Rechtfertigung vor dem Angesicht Gottes.

Jesus Christus war Mensch unter  den Menschen und  kennt  all unsere Not. In seinem Namen und Auftrag beten wir zum Vater.

Jesus Christus war Mensch wie wir und dennoch Gottes Sohn.Um seinen Frieden bitten wir ihn.

Selig, die als Kinder des Gottesreiches gezählt werden und recht bekommen im Gericht.

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